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30.10.2018

Schneller ankommen im eigenen Zuhause

Die Nachfrage nach Fertighäusern ist derzeit so hoch wie schon lange nicht mehr. Anteilig am Gesamtmarkt liegt die Fertigbauquote sogar höher als jemals zuvor. „Jeder fünfte Bauherr eines Ein- oder Zweifamilienhauses in Deutschland entscheidet sich für ein Fertighaus – die meisten davon für eine schlüsselfertige Bauausführung“, sagt Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Ein Wunsch der meisten Baufamilien: Schnell und komfortabel ins eigene Heim.


Schlüssel ins Schloss, aufschließen und einziehen: Ein schlüsselfertiges Fertighaus wird vom Hersteller bezugsfertig an den Bauherrn übergeben. Die Fußböden sind bereits verlegt, die Wände tapeziert und alle Sanitär- und Elektroinstallationen ohnehin längst abgeschlossen. Es fehlen eigentlich nur noch die Möbel, eine Küche und der glückliche Eigenheimbesitzer, um das neue Zuhause mit Leben zu füllen. „Es ist keine Seltenheit im Fertighausbau, dass schon am Tag der Schlüsselübergabe der Möbelwagen vorfährt und nur wenige Stunden später bereits die erste Nacht im Eigenheim verbracht wird“, weiß Windscheif. Auf Wunsch nennt der Haushersteller den fixen Fertigstellungstermin schon Monate vorher beim Vertragsabschluss. Die alte Wohnung kann also fristgerecht gekündigt und der Umzug gründlich vorbereitet werden. Alle Abläufe während der Hausbauphase sind gut strukturiert und planbar.

In vielen anderen Baufamilien ist der Hausbau dagegen eine echte Belastungsprobe: Gemeinsamer Feierabend und Wochenenden, Freunde und Hobbies fallen einem möglichst zügigen Baufortschritt zum Opfer. Je mehr Arbeiten selbst verrichtet werden, desto länger hält die Extremsituation an und umso höher ist auch das Fehlerrisiko – vor allem bei weniger erfahrenen Heimwerkern. Im Fertighausbau wird die Zeit auf der Baustelle selbst auf ein Minimum reduziert. Das gilt sowohl für den Bauherrn, als auch für den Haushersteller. Gerade einmal zwei Werktage dauert es, dann steht auf dem Baugrundstück bereits ein wetterfester Rohbau, der aus industriell vorgefertigten Dach-, Wand- und Deckenelementen zusammengefügt wird. „Die Vorfertigung in trockenen Werkshallen und unter Einhaltung streng überwachter, industrieller Produktionsabläufe spiegelt sich in einer überdurchschnittlich hohen Bauqualität wider“, so der BDF-Experte.

Nach Vorfertigung und Montage des Rohbaus kann sich der Bauherr daran erfreuen, wie das gesamte Äußere seines neuen Zuhauses Schritt für Schritt das gewünschte Aussehen erhält, ohne dass er dabei selbst Hand anlegen muss. Wenn dann auf die Äußerlichkeiten auch noch der Innenausbau aus Expertenhand folgt, spricht man in der Regel von einer schlüsselfertigen Bauausführung. „Der genaue Umfang der Arbeiten des Hausherstellers wird in der Leistungsbeschreibung des Bauvertrags festgehalten. Bauherren, die einen Teil der Arbeiten selbst erledigen möchten, können auf Wunsch individuelle Eigenleistungen einbringen“, sagt Windscheif.

Bei der abschließenden Bauabnahme erhält der Bauherr übrigens nicht nur ein schlüsselfertiges Zuhause, sondern dazu von den Herstellern des BDF auch noch eine Hausakte. Darin werden alle Leistungsmerkmale des Hauses genau aufgeführt. Bei verantwortungsvoller Pflege von Haus und Hausakte dient diese als lebenszyklusbegleitende Gebäudedokumentation, die bei einem etwaigen Weiterverkauf der Immobilie auch noch nach vielen Jahren die hohe Qualität des Fertighauses bescheinigt. BDF/FT

Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.