Gas raus – Wärmepumpe und Solarthermie rein

„Beispiele in der Praxis gibt es mittlerweile einige: Zum Beispiel ein 140-m²-Haus von 1970, dessen Heizbedarf durch die Modernisierung um mehr als die Hälfte reduziert wurde“, berichtet Ulf Heidrich, Bereichsleiter Produktmanagement bei der Ritter Energie. „Die vorhandene Solarthermie wurde mit einer neuen Wärmepumpe kombiniert.“ Die Kombination beider Wärmequellen ist besonders effizient, wenn sie in einen gemeinsamen Kombispeicher einspeisen. Dadurch entstehen weitere Möglichkeiten der Warmwasseraufbereitung, z. B. mit einer integrierten Frischwasserstation. Die Wärmepumpe wird im Außenbereich installiert und arbeitet besonders leise. Wer jetzt auf den Einbau einer Wärmepumpe setzt, profitiert von attraktiven staatlichen Förderungen. Durch den Rückbau des Gasanschlusses können zudem Grundgebühren gespart werden. Gute energetische Voraussetzungen, wie ein gedämmtes Dach oder moderne Fenster und Türen, bieten zusätzlichen Wärmeschutz. Sind geeignete Heizkörper oder Fußbodenheizungen bereits vorhanden, lässt sich die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden besonders schnell umsetzen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, fehlt nur noch das Fundament – und die Wärmepumpe hat ihren Platz.
30.06.2025
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