Zeltdächer – exklusive Optik für das Eigenheim

So lässt sich das Obergeschoss ohne Dachschrägen voll nutzen.

Filter · Traumhausfinder Zeltdach

Ein Zeltdach besteht aus mindestens drei Dachflächen. Sie haben meist eine flache Dachneigung, sind symmetrisch und laufen an der Spitze zum Firstpunkt zusammen.


In Deutschland schmückten sie ursprünglich sogenannte „Kaffeemühlenhäuser“, die in den 1880er - 1900er Jahren entstanden und einen quadratischen Grundriss aufwiesen. Das Dach lag wie ein Deckel auf dem Bauwerk. Heutzutage finden sich Zeltdachhäuser hauptsächlich im klassischen, luxuriösen wie auch im mediterranen Baustil wieder. Je nach Design wirken sie entsprechend modern mit dem gewissen Extra, schmücken opulente Stadtvillen oder sorgen für ein besonderes Mittelmeerfeeling.

Bei geringer Dachneigung fällt das Dachgeschoss von Zeltdachhäusern in der Regel weg oder dient höchstens als flacher Stauraum. Dafür stören auf der obersten Etage keine Dachschrägen das Wohngefühl. Diese Dachform lässt ohne Einschränkung jede Art der Möblierung zu. Wenig geneigte Dächer eignen sich gut für wettgeschützte Lagen. In regnerischen, windigen oder sehr schneereichen Regionen wäre eine stärkere Neigung die sicherere Variante.

Optisch attraktive Ergänzungen sind bei Zeltdachhäusern beispielsweise Flachdach-Anbauten oder kleine Pultdächer über dem Hauseingang. Zeltdächer sind vor allem für unkomplizierte Gebäudeumrisse eine Option, da die Baukosten bei spezielleren Konzepten schnell das Budget sprengen. Die Konstruktion ist aufwändig, dafür verschafft sie dem Eigenheim jedoch eine exklusive Optik und bietet damit gute Chancen zum Star der Wohnsiedlung zu avancieren.