Friesenhaus bauen – Wohngefühl von Wind und Meer

Ein Wohnsitz an der Küste, umgeben von Wind und Wasser – wo könnte die Freiheit größer sein? Um dieses Lebensgefühl tagtäglich zu erleben, braucht es nicht unbedingt das offene Meer vor der Haustüre.

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Ein Friesenhaus bringt den nordischen und urgemütlichen Lifestyle auch ins Inland.


Traditionelle Friesenhäuser werden seit dem 17. Jahrhundert an der Nordseeküste meist zweigeschossig in Holzständerbauweise errichtet und mit einem steilen Reetdach ausgestattet. In modernen Neubauten haben sich als Dacheindeckung aus Brandschutzgründen jedoch Ziegel durchgesetzt. Um das Friesenhausdesign trotzdem zu erhalten, kommen als Formgebung das Walm-, Sattel- oder Zwerchdach in Frage. Für den Hausaufbau und die Außengestaltung bieten sich klassische rote Ziegelsteine ebenso an wie verschiedenfarbiger Klinker oder das schlichte Verputzen der Außenwände.

Das wohl markanteste Merkmal von Friesenhäusern ist der vorstehende, spitze Friesen-/Kapitänsgiebel an der Vorderseite des Hauses über dem Eingang. Er ist nicht nur ein architektonisches Stilmittel, sondern schafft auch zusätzlichen Platz und sorgt gleichzeitig für mehr Tageslicht im Obergeschoss. Die Grundfläche in einem Friesenhaus ist meist rechteckig, die Raumaufteilung individuell planbar.

Grundsätzlich ist ein Friesenhaus für kleine und große Budgets geeignet, jedoch kommt es letztendlich auf die Ausstattung an. Die Entscheidung für ein traditionelles Reetdach aus Schilfrohr kann die Baukosten beispielsweise empfindlich erhöhen, da dieser Dachtyp schärferen Bestimmungen unterliegt.