Dämmung im Hausbau: Welche Materialien sind wirklich umweltfreundlich?

Für angehende Eigentümer nimmt das Thema Dämmung eine gewichtige Rolle ein, um von Anfang an die Energiekosten dank moderner Werkstoffe und Technologien zu senken. Der Fertighausbau macht hier keine Ausnahme und bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten einer effektiven Dämmung. Für einen zusätzlichen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist die Auswahl besonders ökologischer Dämmmaterialien wie Zellulose möglich, im Idealfall mit einer erprobten Methode wie der Einblasdämmung kombiniert.
Dämmung im Hausbau: Welche Materialien sind wirklich umweltfreundlich? Foto: AndreyPopov / iStock.com
Dämmung im Hausbau: Welche Materialien sind wirklich umweltfreundlich? Foto: AndreyPopov / iStock.com

Hochwertige Dämmung – auch im Fertighausbau unerlässlich

Längst hat der moderne Fertigbau in allen Bereichen Qualitätsstandards erreicht, die sonst nur beim klassischen Hausbau erreichbar waren. Bei der Wahl des Hausherstellers rücken Themen wie Nachhaltigkeit und Wärmedämmung dabei zunehmend in den Vordergrund. Schließlich soll ab dem Tag des Einzugs bares Geld durch niedrige Heizkosten und eine moderne Heiztechnik gespart werden.

Eine gehobene Isolierung von Dach und Wänden nimmt die zentrale Rolle für ein effizientes Beheizen Ihrer Räumlichkeiten ein. Natürliche Dämmmaterialien stehen hierbei aus ökologischen Gründen im Vordergrund, die mit einem geringen Preis und langjähriger Haltbarkeit einhergehen sollten. Hier gehört Zellulose zu den idealen Materialien, um gleichermaßen ökologisch und preiswert zu dämmen.

Dämmmethode und Material richtig kombinieren

Für eine Gebäudedämmung mit Zellulose sind pro Quadratmeter überschaubare 15 bis 25 Euro einzuplanen. Mit der Brandschutzklasse 2 ist sie für den privaten Hausbau optimal und kann auch im gewerblichen Umfeld gemäßigte Anforderungen des Brandschutzes erfüllen. Zellulose stellt neben Holzfasern die beste ökologische Wahl dar, wobei sich die hölzerne Isolierung primär zur Feuchtigkeitsregulierung anbietet.

Neben dem Material alleine spielt auch die Methode der Dämmung ein, um zu einer wirkungsvollen und kostenbewussten Isolierung zu gelangen. So ist eine Zellulose Einblasdämmung eine gute Wahl, um das Dämmmaterial gleichmäßig und dicht in einem Hohlraum zwischen zwei Dämmplatten einzubringen.

Das schnelle und sichere Verfahren ist nicht alleine für die Kerndämmung geeignet, sondern kann genauso für Zwischendecken oder den Dachboden genutzt werden. Gerade hier ist eine fachgerechte Ausführung unerlässlich, um auch innerhalb des Fertigbaus die isolierende Wirkung der Zellulose zu steigern.

Vorteile der Einblasdämmung nutzen

Die Einblasdämmung mit Zellulose bietet sich für alle Dachformen und Haustypen an und verbindet Ihre Flexibilität mit überschaubaren Kosten und einer langen Dämmwirkung. Zwar baut sich Zellulose schleichend ab, eine gute Dämmung ist jedoch über Jahre und Jahrzehnte zugesichert.

Um alle Vorteile von Zellulose maximal zu nutzen, ist eine fachgerechte Verarbeitung unerlässlich. Dies gilt vor allem für das Einblasen oder sonstige Einbringen des Dämmstoffes, da es bei unsachgemäßer Handhabung schnell zu einer Feinstaubbelastung kommen kann.

Angeliefert wird Zellulose meist in Form von Matten, die kontrolliert zu verarbeiten. Hier weiß ein Fachbetrieb der Branche am besten, wie mit dem natürlichen Rohstoff am besten umzugehen ist und eine optimale Dämmwirkung erreicht wird.

Förderung auch für das Fertighaus möglich

Die Einbringung der Zellulose als Dämmmaterial ins Fertighaus durch einen Fachbetrieb sollte letztlich auch für die Förderfähigkeit beachtet werden. So lassen sich mittels BAFA-Förderung 20 % der Ausgaben an den Staat weitergeben. Auch Programme wie KfW 151/152 mit vergünstigten Krediten sind potenziell geeignet. Hierbei können die Prüfung und Planung durch einen Energieberater notwendig werden, um die Förderfähigkeit zu erreichen.

Durch die sehr guten Brandschutz-Eigenschaften ist die Einblasdämmung mit Zellulose auch für das gewerbliche Umfeld interessant. In diesem Fall sind gesonderte Möglichkeiten der Förderung zu überprüfen.

Quelle: rq.pl.

27.06.2025

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