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30.04.2019

Baufinanzierung: 3 Tipps für den passenden Kredit!

Ein Eigenheim ist für die viele Menschen ein großer Traum. Der Weg zum neuen Zuhause nach den eigenen Wünschen wirft einige Fragen auf: Wo soll gebaut werden, wie soll das Haus konkret aussehen, welche Materialien sollen verwendet werden und wie viel Platz braucht jedes Familienmitglied?


Baufinanzierung: 3 Tipps für den passenden Kredit! Foto: pixabay.com
Baufinanzierung: 3 Tipps für den passenden Kredit! Foto: pixabay.com
 
Nachdem die Entscheidung gefällt ist ein Fertighaus zu bauen und erste Vorstellungen für die Umsetzung da sind, stellt sich schnell die Frage nach der richtigen Finanzierung. Das passend Modell für die eigenen Bedürfnisse zu finden, kann oft erst einmal überwältigend erscheinen. Oftmals besteht Unsicherheit darüber, was genau bei der Wahl der Finanzierung zu bedenken ist und welche Parameter entscheidend sind. Matchbanker hilft dabei sich einen Überblick über die Angebotslage zu verschaffen und erleichtert somit den Weg zum passenden Kredit. Hier finden Sie unsere drei top Tipps, um die ideale Kreditoption zu wählen.

1. Budgetplanung

An erster Stelle steht die Planung der finanziellen Mittel. Bei der Einschätzung der eigenen finanziellen Lage ist es vor allem wichtig realistisch zu sein. Denn das stellt sicher, dass Sie nicht über Ihre Möglichkeiten hinausgehen und schafft somit eine solide Grundlage und Klarheit für alle weiteren Entscheidungen im Bau- und Finanzierungsprozess.

Ziel der Budgetplanung ist es herauszufinden, welche monatliche Summe Sie für die Rückzahlung der Finanzierung aufbringen können. Dafür ist es sinnvoll, eine detaillierte Einnahmen- und Ausgaben Rechnung durchzuführen. So haben Sie einen Überblick über Ihre Möglichkeiten und sehen genau, wie viel Geld für die Verwirklichung Ihres Bauvorhabens zur
Verfügung steht.

2. Kredit mit oder ohne Eigenkapital

Früher waren 20% Eigenkapital für den Hausbau notwendig, heute sind Vollfinanzierungen oder 100% Finanzierungen keine Seltenheit mehr. Allerdings gilt: Je geringer die Eigenkapitalquote, desto höher das Risiko für den Bauherrn, was sich durch höhere Zinsen bemerkbar macht. Eine Eigenkapitalquote von etwa 20-30% ist deshalb nach wie vor empfohlen.

Generell ist es gut, so viel Eigenkapital wie möglich einzubringen. Sollte doch eine 100% Finanzierung, also ein Modell ohne Eigenkapital, notwendig sein, ist es ratsam eine gute Beratung zur Seite zu haben und alle Schritte gut zu durchdenken, um nicht in eine zu teure Finanzierung zu geraten.

3. Kreditarten vergleichen

Wenn Fragen rund um Budget und Eigenkapital geklärt sind, lohnt es sich, verschiedene Arten von Krediten, die für den Hausbau geeignet sind, genau anzusehen. Die verschiedenen Kreditarten haben unterschiedliche Eigenschaften, was beispielsweise die Rückzahlung angeht, und entsprechen daher unterschiedlichen Bedürfnissen. Zur Auswahl stehen in der Regel das klassische Annuitätendarlehen oder das Volltilgerdarlehen, bei dem genau feststeht, wie lange die Rückzahlung andauern wird. Wenn Flexibilität ein entscheidender Faktor ist, können Varianten wie ein variables Darlehen oder ein Cap Darlehen gute Optionen sein.

Unabhängig davon, welche Kreditart letztendlich gewählt wird, ist es wichtig den Hausbau und die entsprechende Finanzierung als Prozess zu sehen. Was anfangs überwältigend erscheint, erschießt sich nach einiger Recherche und kompetenter Beratung. Stressen Sie sich nicht zu sehr, wenn wenn Dinge nicht ganz nach Plan verlaufen oder nicht auf Anhieb funktionieren. Nach einigen intensiven Monaten werden Sie Ihr Eigenheim genießen können!

Quelle: b.o.