Ein Billigfenster lohnt sich meistens nicht

Klar, auch bei Fenstern fürs Eigenheim gibt es hier und da Sonderangebote, bei denen man ruhigen Gewissens zuschlagen kann. Aber von einem unglaubwürdig günstigen Billigfenster aus dem Internet von einem undurchsichtig auftretenden Hersteller sollte man dann doch lieber die Finger lassen, denn da zahlt man oft ordentlich drauf. Darauf weist der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main hin.
Das klingt schon verlockend: Da kostet ein Superschnäppchen-Standardfenster aus dem Internet mal locker zwei Drittel des normalen Preises für ein hochwertiges Exemplar aus dem Fachhandel. Doch Vorsicht: Wer billig kauft, zahlt am Ende häufig kräftig drauf. So geschehen bei einer Familie aus dem Kölner Norden: Das alte Fenster im Home-Office im ersten Stock war im Laufe von fast 50 Jahren intensiver Nutzung blind geworden und auch die Beschläge waren derart verschlissen, dass das Fenster nur noch mit erhöhtem Kraftaufwand zu öffnen und zu schließen war. Als Ersatz wurde ein Billigexemplar gekauft, das auf den ersten Blick in Ordnung zu sein schien. Doch abgesehen von einer schlechten Wärmedämmung und einem daraus resultierenden kalten Bereich in Fensternähe wurde bereits nach nur einem Jahr der Blick nach draußen zunehmend trübe und auch die Bedienung des Fensters ließ immer stärker zu wünschen übrig. Als Ersatz kam dann nach kurzer Überlegung ein hochwertiges Exemplar zum Einsatz, das von einem Fachbetrieb – nach guter Beratung im Vorfeld – professionell eingebaut wurde. „Die Mehrausgabe für das Billigfenster hätte man sich in diesem Fall tatsächlich sparen können“, so der VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn. Der sofortige Kauf hochwertiger Fenster und Türen bedeute in den meisten Fällen bessere Rahmenprofile, stabilere Flügel, exakter verarbeitete Verglasungen sowie fortschrittlichere Dichtungen, Beschläge, Schließteile und – falls gewünscht – automatisierte Komponenten. „Das rechnet sich unterm Strich deutlich. Und ganz nebenbei erhält der Hausbesitzer Fenster und Türen mit einer leichten Bedienbarkeit für Nutzer jeder Altersklasse sowie mit einer guten Wärmedämmung, einem ordentlichen Schall- und einem verbesserten Einbruchschutz. „Deshalb kann ich nur dringend dazu raten, sich einen ordentlich arbeitenden Fensterfachbetrieb aus der näheren Umgebung zu suchen, der in Sachen Produkt- und Montagequalität einen guten Ruf genießt und bei dem man sich nach den ersten Gesprächen persönlich richtig gut aufgehoben fühlt“, bekräftigt Tschorn und schließt: „So wird das Modernisierungsprojekt zum langfristigen Erfolg.“ VFF/DS

Der Expertenrat: „Wer ein gutes Fenster für sein Eigenheim sucht, der wird unter www.fensterratgeber.de schnell fündig. Das gilt natürlich auch für qualitativ hochwertige Haustüren. Zusätzliche Sicherheit beim Fensterkauf vermittelt das Vorliegen eines RAL Gütezeichens. Bei der KfW-Bank gibt es zudem unter www.kfw.de lukrative Fördergelder, die den finanziellen Aufwand beim Fenster- und Türenkauf erheblich reduzieren. Außerdem bieten auch Bund, Länder und die EU Förderprogramme an. Dazu finden sich unter www.foerderdatenbank.de weitere Informationen.“

Quelle: Verband Fenster + Fassade

29.01.2019

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