Bauen mit Holz im urbanen Raum

Am 16. und 17. Oktober 2018 fand in „Kölns guter Stube“, dem Gürzenich, der 11. Europäische Kongress „Bauen mit Holz im urbanen Raum“ statt. Mehr als 56 Unternehmen aus der Holzbau- und Zulieferindustrie sowie elf Medienpartner präsentierten rund 700 Besuchern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Schweden, der Tschechischen Republik, Italien, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden ihr Leistungsspektrum und stellten Produktneuheiten vor. 
Auch die Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser (BMF) e.V. informierte Fachbesucher und weitere Interessierte zum Thema Gütesicherung und Zertifizierung im Allgemeinen und beantwortete Fragen von Holzbauunternehmen wie auch Fertighausherstellern.

In Zeiten von steigenden Mieten und schwindenden Grundstücken in der Stadt findet der Holzbau immer häufiger Verwendung im urbanen Raum – in Form von mehrgeschossigen Bauten, der Modulbauweise oder von Aufstockungen in Holzbauweise. Wie der klassische Ein- und Zweifamilienhausbau müssen auch diese Gebäude den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. „Viele Hersteller interessierten sich unter anderem für freiwillige Zusatzzertifizierungen, wie sie zum Beispiel der RAL und unsere Gütegemeinschaft anbieten. Damit wird nicht nur die Kaufentscheidung der Bauherren unterstützt, sondern auch die Qualität von Holzgebäuden weiter erhöht“, so Martin Müller, stellvertretender Leiter der Zertifizierungs- und Überwachungsstelle sowie Güteüberwacher der BMF. „Auch Studenten und Jungunternehmer sowie viele Bauherren befassen sich zunehmend mit dem Thema Qualität und Sicherheit für die Holzbauten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch hier großer Redebedarf während der Messe bestand“, sagt Müller. Teilnehmer lauschten der Vielzahl an Fachvorträgen über moderne Architektur, aktuelles Baurecht, urbanen Holzbau sowie technische Neuheiten und tauschten sich hierzu aus. „Aufgrund des großen Interesses werden wir auch im kommenden Jahr gerne wieder mit einem eigenen Stand als Austeller am Kongress teilnehmen“, schließt Müller an.

MF/RS

Quelle: Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e.V.

20.11.2018

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