Eigenschaften eines Gartenhauses

Foto: RonPorter / pixabay.com
Anders als Ziegel, Beton und Co bedarf es keiner komplizierten Herstellungsverfahren. Nein. Im Gegenteil. Je weniger Aufwand man betreibt und je natürlicher man die Bäume rodet, entastet, sägt und schleift, trocknen lässt, erneut schleift und dann mit Holzfarbe einlässt, desto besser sind die Eigenschaften des Baustoffs.
Ein kleines Beispiel gefällig?
Ein Bett aus Zirbenholz! Wenn Sie einmal Wellnessurlaub in der Alpenrepublik gemacht haben, sind Sie sicherlich schon darüber gestolpert. Zirbenholz und die ätherischen Öle der Zirbe werden hier hoch gelobt. Sie wirken absolut wohltuend auf unser Gemüt, lassen uns beruhigt und gut schlafen. Deshalb gibt es ganze Serien von Zirbenholz-Möbeln, um genau diese Eigenschaft der Zirbe auszunutzen. Zirbenholzbetten und sogar Zirbenholz-Spankissen sind die Krönung des Ganzen. Sie können uns glauben: In Pressholz-Platten, die zu einem Bett verschraubt werden, schlafen Sie bei weitem nicht so gut. Im Gegenteil. Pressholz beinhaltet Unmengen Leim. Dieser wiederum sondert mitunter Dämpfe ab, die alles andere als gesund sind. Unbehandeltes Holz hingegen ist eine wahre Wohltat für uns Menschen.
Holzhaus vs. Ziegel oder Betonbau
Wer wirklich billig bauen möchte, wird auf Betonelemente setzen. Die Wände und Decken sind schnell gegossen. Mit ausreichend Baustahl sind diese derart robust, dass sie sogar Erdbeben problemlos standhalten können. Die energetischen Eigenschaften sind mies. Deshalb packt man Betonbauten in mehrere Zentimeter dicke Styporplatten ein, damit die Heizwärme nicht direkt durch die Wände entweicht. Für das Wohlbefinden ist dies ein Disaster. Diese eingepackten Wohnungen fühlen sich immer stickiger oder auch feuchter an als andere. Ist auch kein Wunder, weil der einzige Luftaustausch und auch Feuchtigkeitsaustausch findet durch Fenster und Türen statt. Wer nicht immer wieder stoßlüftet, wird keine Freude mit dem Raumklima haben. Ziegelbauten hingegen sind hier schon bedeutend besser. Ziegel haben Hohlkammern. Der Ziegel vermag Feuchtigkeit aufzunehmen und langsam nach außen abzugeben. So reguliert sich das Raumklima immer wieder von selbst.
Das Haus ist imstande „zu atmen“. So ist die Lufttemperatur und die Feuchtigkeit stets besser als in einem Betonbau. Wer es ganz fein haben möchte, schafft sich einen Holzbau an. Holz ist in seinen Eigenschaften unnachahmlich. Weil Holz selbst ein reiner Naturstoff ist, reguliert sich das Raumklima viel besser als mit jedem anderen Baustoff. Holz fühlt sich zudem herrlich warm an. Es sieht gut aus. Es ist ein rein biologischer Werkstoff, der nachwächst. Wenn man Holz richtig behandelt und bestreicht, ist es zudem sehr lange haltbar. Gartenhäuser wie diese und Blockbohlenhäuser sind für gewöhnlich aus Holz. Und das ist gut so. Denken Sie nur an die vielen Almhütten, die aus Holz sind. Wenn Sie ein unnachahmliches Wohnerlebnis haben möchten, probieren Sie einfach, eine Zeit lang in einem Holzhaus zu wohnen. Sie werden staunen!
08.09.2017
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