Das Büro im eigenen Haus

Immer mehr Menschen arbeiten heute teilweise oder ganz von Zuhause. Früher waren es meist Lehrer oder Selbstständige, heute gibt es die unterschiedlichsten Berufe, die man aus dem Büro in den eigenen vier Wänden ausüben kann. Immer mehr Arbeitgeber werben zudem mit der Option Home Office, um Mitarbeiter anzuziehen oder zu binden.
Das Büro im eigenen Haus. Foto: Unsplash / pixabay.com
Das Büro im eigenen Haus. Foto: Unsplash / pixabay.com
  
Doch auf was sollte jeder achten, der von Zuhause arbeitet, egal ob angestellt oder selbstständig?
 
1. Einrichtung
 
Ideal ist es, wenn das Büro in einem separaten Raum eingerichtet werden kann. Zumindest sollte der Raum eine Tür haben, damit man in Ruhe arbeiten kann und nicht gestört wird. Gerade mit der Familie sollte auch eine Absprache zu Büro- und Arbeitszeiten getroffen und konsequent umgesetzt werden, denn häufige Störungen oder Hintergrundgeräusche beeinträchtigen die Konzentration und damit auch die Effektivität.
 
Das Home Office sollte mit einem ergonomischen Stuhl und am besten mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch ausgestattet sein. Was man an Hardware benötigt, hängt zwar immer stark vom Einzelfall ab, aber ein PC oder Laptop und ein Drucker sind inzwischen in jedem Haushalt und in jedem Büro zu finden. Ohne die modernen Kommunikationsmittel ist ein Arbeiten heute kaum mehr möglich.
Um Berufliches von Privatem zu trennen macht es durchaus Sinn, einen eigenen Telefon- und Faxanschluss zu haben.
 
Für Computer, Laptop, Drucker und andere elektronische Geräte sollte man in jedem Fall Überspannungsschutz-Stecker verwenden, denn nicht nur Gewitter können für Stromspitzen sorgen. Stromschwankungen und Ausfälle, die nicht wetterbedingt sind, sind häufiger als man denkt und gehen vom Versorger aus.
 
Eine USV, also eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, hilft im Falle eines Stromausfalls dabei, die wertvollen Daten zu sichern und den Computer kontrolliert herunterzufahren, damit es zu keinem Schaden an der Hardware kommt.
 
Gerade Selbstständige und Freiberufler, aber auch Angestellte haben häufig vertrauliche Unterlagen im Haus. Diese sollten, wenn sie nicht benutzt werden, in sicheren Aktenschränken aufbewahrt werden, damit sie weder im Falles eines Einbruchs oder Feuers Schaden nehmen.
 
2. Versicherung
 
Oft hat das Arbeitszimmer mit der Büroeinrichtung einen beträchtlichen Wert. Das kann im Einzelfall ein kleines Vermögen darstellen. Hier stellt sich die Frage, wie diese Einrichtung zu versichern ist.
 
In der Regel umfasst die Hausratversicherung das Büro, wenn es nur über die Wohnung oder das Haus zu erreichen ist. Kann man das Büro über einen eigenen Eingang betreten, muss dafür eine separate Inhaltsversicherung abgeschlossen werden.
 
In jedem Fall sollte man daran denken, die wertvolle elektronische Ausstattung gegen Überspannungsschäden zu versichern.
 
3. Steuerliche Absetzbarkeit
 
Gerade bei Angestellten ist es ein ewiger Kampf mit dem Finanzamt, was die steuerliche Geltendmachung angeht.

Quelle: s.o.

17.12.2016

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