Mit Hypothekendarlehen die eigenen vier Wände richtig finanzieren

Die meisten Immobilienkäufer entscheiden sich in der Regel für ein Hypothekendarlehen, um die Finanzierung der neuen Immobilie durchzuführen. Die Banken bieten den Kunden verschiedene Zinsmodelle an, deswegen bleibt es auf jedem Fall empfehlenswert, die einzelnen Bankangebote miteinander zu vergleichen – da Baufinanzierung setzt eine lange Geschäftsbeziehung mit der Bank voraus.
Genaue Finanzanalyse ist bei einer Finanzierung unabdingbar

Bevor man zu Bank geht, sollte man sich mit den Fragen auseinandersetzen, wie viel Geld monatlich überhaupt aufgebracht werden darf, um Darlehen, Hypotheken oder Kredite zurückzahlen zu können. Diese Berechnungen sollen alle anfallenden Monatskosten, wie Lebensunterhaltskosten, Versicherungen und alle vorhandenen Kredite, beinhalten. Das nächste Thema beim Immobilienkauf mittels einer Bankfinanzierung ist das Eigenkapital – wie viel möchte man in den Immobilienerwerb von dem ersparten Geld einsetzen. Die Frage, welches Haus man kauft, hängt auch unmittelbar von dem Preis der Immobilie, die man wirklich kaufen will. Was man auf keinem Fall bei den Berechnungen vergessen darf, sind die anfallenden Nebenkosten wie Maklercourtage (3,5 – 7 Prozent), Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent), Notargebühren (2 Prozent) und die Gerichtskosten (1 Prozent) – das macht zusammen 13,5 Prozent, die auf den Kaufpreis aufgeschlagen werden müssen. Als Eigenkapital dürfen die Bauherren auch die Eigenleistungen, wie Boden verlegen, Dachdämmung oder Wände streichen, während der Bauphase anrechnen. Bei den Berechnungen sollte man sich auch Gedanken bezüglich der Fördermöglichkeiten machen, die dann aber in den meisten Fällen mit bestimmten Bedingungen verbunden sind. Die Förderungen betreffen vor allem junge, kinderreiche Familien und das Bauen nach ökologischen und umweltfreundlichen Richtlinien (KFW-Förderprogramme).

Eigenkapital bei der Finanzierung: die Vorzüge nützen

Vom Kaufpreis ausgehend benötigen die Immobilienkäufer ein Eigenkapital von mindestens 20 bis 30 Prozent, damit die Hausfinanzierung keine zu hohe finanzielle Belastung darstellt. Bei besonders günstigen Kreditangeboten ist Vorsicht geboten: Solche Darlehen gibt es beispielsweise mit einer Kreditsumme über 160.000 Euro heutzutage zu einem Zinssatz von vier Prozent und monatlichen Rate über 667 Euro. Geht man davon aus, dass die Zinsen in der nahen Zukunft auf alle Fälle steigen werden, ist ein künftiger Ratenschock bereits jetzt schon sicher, weil nach zehn Jahren immer noch eine Restschuld von 140.000 Euro besteht. Wenn der Zinssatz zum Beispiel auf acht Prozent steigen würde, ergibt das eine neue monatliche Rate in der Höhe von 1.200 Euro, was für manche einen finanziellen Kollaps bedeutet hätte. Um für eine optimale Finanzierung zu sorgen, setzt man vielmehr auf eine kalkulierbare und tragbare Belastung, die langfristig ist.

Quelle: p.p.

05.03.2013

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