Bevölkerung (unter-)schätzt Solartechnik
Eine 70 Quadratmeter große Photovoltaikanlage reicht rechnerisch aus, um den gesamten Strombedarf eines vierköpfigen Haushalts, inklusive 20.000 Kilometer Fahrleistung für ein Elektroauto und den Strombedarf für eine Wärmepumpe, zu decken. 93 Prozent der Befragten haben die mögliche Sonnenstromausbeute einer solchen Solaranlage unterschätzt oder keine Einschätzung abgeben können.
Davon unbenommen halten 77 Prozent der Bürger:innen den weiteren Ausbau der Solarenergie für wichtig oder sogar außerordentlich wichtig, wie aus der gleichen Umfrage unter 2.132 Bürgerinnen und Bürgern hervorgeht.
„Solartechnik wird gesellschaftsübergreifend von der Bevölkerung hochgeschätzt. Die überwiegende Mehrheit unterschätzt aber offensichtlich nach wie vor die Kraft der Sonnenenergie und die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen in unseren Breiten. Diese kollektive solare Fehleinschätzung sollten wir ausräumen, um die Investitionsbereitschaft in die klimafreundliche und preiswerte Energiequelle weiter zu erhöhen“, kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, die Umfrageergebnisse.
Nachdem sich die jährlich installierte Solarstromleistung auf Deutschlands Eigenheimen zuvor in nur fünf Jahren verzehnfacht hatte, verzeichnete die Mehrzahl der Installationsbetriebe im Heimsegment in den letzten Quartalen eine eher rückläufige Nachfrage nach Solardächern. Dies schlägt sich inzwischen auch auf die in Betrieb genommene Leistung von Solardächern im Heimsegment nieder. Im ersten Halbjahr 2024 wurden nach vorläufiger Zwischenauswertung des BSW-Solar bei PV-Dachanlagen im Heimsegment (Leistungsklasse bis 30 kWp) rund fünf Prozent weniger Inbetriebnahmen registriert als im vergleichbaren Analysezeitraum des Vorjahres. Es erfolgte dabei jeweils ein Inbetriebnahme-Vergleich zum Registrierungszeitpunkt 18. Juli, um verzerrende Effekte durch Nachmeldungen zu vermeiden.
Gestiegen ist die Investitionsbereitschaft zuletzt bei Unternehmen, die ihre Firmendächer mit Hilfe der Solarenergie elektrifizieren wollen, und auch bei Privathaushalten ist sie grundsätzlich weiter hoch. So ergab eine ebenfalls Ende Mai durchgeführten Umfrage, dass von denen, die über geeignete Solardächer, aber noch keine Solaranlage verfügen, mehr als jeder zweite private Immobilienbesitzer und mehr als jedes zweite Unternehmen an einer Solarstromanlage interessiert sind.
Insgesamt verzeichnete das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur nach vorläufiger Zwischenauswertung des BSW ein Plus von rund 25 Prozent bei der im ersten Halbjahr 2024 neu in Betrieb genommenen PV-Leistung gegenüber dem vergleichbaren Analysezeitraum im Vorjahr (Inbetriebnahmen im 1. Halbjahr mit Registrierung bis 18. Juli im jeweiligen Jahr). Wachstumstreiber waren auf Freiflächen und Firmendächern errichtete Solarkraftwerke mit einem Plus von jeweils rund 55 Prozent.
Der PV-Leistungszuwachs des ersten Halbjahrs 2024 erfolgte zu rund 40 Prozent im Heimsegment, zu 21 Prozent auf Gewerbedächern, zu rund 37 Prozent auf Freiflächen und zu rund drei Prozent durch Steckersolargeräte („Balkon-PV“).
12.08.2024
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