Preise für Solaranlagen seit dem Winter um 5 Prozent gesunken
Deutlicher Kostenrückgang bei Solaranlagen
Eine Photovoltaik-Anlage mit 25 Solarpanelen und einer Leistung von knapp 11 kW kostete im Dezember 2023 im bundesweiten Durchschnitt rund 17.540 Euro, im Mai 2024 liegt der Preis im Schnitt bei 16.676 Euro, was einem Preisrückgang von rund 5 Prozent entspricht.„Seit Herbst 2022 sehen wir beständig sinkende Preise für Solaranlagen, die den Solar-Boom in Deutschland weiter befeuern“, sagt Dr. Tim Rosengart, Gründer und Geschäftsführer von Selfmade Energy. „Ob dieser Trend weiter anhält, hängt von einer Reihe wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen ab. Wer den Kauf einer Solaranlage plant, sollte die Angebote mehrerer Solarfirmen vergleichen, denn die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Firmen sind sehr groß.“
Strompreise haben sich innerhalb von 20 Jahren verdoppelt
Eine eigene Solaranlage rentiert sich besonders schnell, wenn der aus dem Netz bezogene Strom viel kostet. Die Rekordpreise für Strom während der Energiekrise im Jahr 2022 gehören mittlerweile zwar der Vergangenheit an, dennoch ist das Strompreisniveau in Deutschland nach wie vor hoch. Im Mai 2024 liegt der durchschnittliche Strompreis für Haushalte bei 36,12 Cent pro Kilowattstunde. Zwanzig Jahre zuvor lag er noch bei durchschnittlich 17,81 Cent pro Kilowattstunde, was einem Anstieg von 103 Prozent entspricht. Die Verteuerung des Strompreises lag damit um 37 Prozent höher als die allgemeine Teuerung gemäß Inflationsrate.„Ob sich der Strompreis für Haushalte in den kommenden zwanzig Jahren noch einmal verdoppeln wird, kann aktuell noch niemand abschätzen. Angesichts der steigenden Kosten für den Umbau der Stromnetze, die auf alle Stromkunden umgelegt werden, gehen wir jedoch davon aus, dass die Strompreise auch in Zukunft stärker als die Inflationsrate steigen werden. Darum kann sich eine eigene Solaranlage schnell lohnen“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox.
Modellrechnung: Eine Solaranlage rechnet sich nach 14 Jahren
Eine Solaranlage mit rund 11 kW Leistung produziert pro Jahr etwa 10.250 kWh Strom. Ein Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 5.000 kWh kann mit einem Eigenverbrauch von rund 2.250 kWh Sonnenstrom rechnen, die restlichen 8.000 kWh werden zu 8,01 Cent/kWh ins öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet. Abzüglich jährlicher Betriebskosten von 250 Euro ergeben sich beim aktuellen Strompreis von 36,12 Cent/kWh dadurch jährliche Einnahmen von 1.204 Euro. Unter diesen Voraussetzungen hat sich die Solaranlage innerhalb von 14 Jahren amortisiert.23.05.2024
Hausbaunews
Warum Fertighäuser heute effizienter ...
Die Bauindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten einen erheblichen technologischen Wandel erlebt. Besonders im Bereich der Fertighäuser haben moderne Produktionsverfahren, digitale ...
Bausparen: Die richtige Strategie für ...
Was bei der strategischen Planung eines Bausparvertrags besonders wichtig ist und wie sich dieses Instrument sinnvoll in eine Immobilienfinanzierung integrieren lässt, erläutert Timm Großkurth, ...
Fertighäuser sind Energiesparhäuser: ...
Der Fertighausbau hat sich über Jahrzehnte als besonders innovationsgetriebene Bauweise etabliert – auch beim Thema Energieeffizienz. Bereits in den 1970er-Jahren zeigte sich im Zuge der ...
Bien-Zenker erweitert und aktualisiert sein Doppelhaus-Programm: Die neue Linie CELEBRATION 125 sowie ergänzende Varianten der Serien 114, 122 und 139 richten sich gezielt an Baufamilien, die ...
Fingerhut Haus: Steigende Nachfrage ...
Der Bungalow entwickelt sich zunehmend zu einem gefragten Wohnkonzept für unterschiedliche Lebensphasen. Was lange als klassische Wohnform für ältere Menschen galt, wird heute ...
Bis zu 999 Euro Warmmiete für rund ...
Steigende Lebenshaltungskosten in nahezu allen Bereichen beschäftigen derzeit viele. Ein wesentlicher Faktor sind dabei die Wohnkosten. Wie stark dieser Kostenfaktor ins Gewicht fällt, zeigt nun ...