Tiny House: Tipps zum Platzsparen
- Hochbetten
Ein Klassiker, wenn es darum geht, möglichst viel Platz in einem Raum zu sparen: Hochbetten. So hat man die Möglichkeit, eine zweite Ebene in einem Raum zu schaffen. Dadurch kann man den Wohn- und Schlafbereich wirksam und elegant voneinander trennen und die untere Raumfläche von oben herab betrachten.
- Möbel mit extra Stauraum
Um möglichst viele Gegenstände auf einer kleinen Fläche unterbringen zu können, ist es sinnvoll, sich Möbel mit extra Stauraum anzuschaffen. Es gibt zum Beispiel spezielle Sofas oder Betten, die unter der Sitzfläche bzw. unter der Liegefläche über einen extra Stauraum verfügen.
- Multifunktionale Möbel
Um ein Tiny House möglichst platzsparend einzurichten, ist es zudem sinnvoll, sich multifunktionale Möbel anzuschaffen, die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden können. Eine Option wäre beispielsweise die Anschaffung eines Schlafsofas, welches nachts zu einem Bett umgebaut wird.
- Möbel zum Ein- und Ausklappen
Ebenso sinnvoll für die Inneneinrichtung eines Tiny Houses: Möbel, die man ein- und ausklappen kann. So können beispielsweise Klappstühle an einem Haken, der an der Wand angebracht ist, befestigt werden, wenn man diese nicht benötigt. Eine weitere Option ist die Anbringung von Klapptischen an einer Wand.
- Ofuro
Für alle, die in ihrem Tiny House nicht auf eine Badewanne verzichten möchten, gibt es die Möglichkeit, sich ein sogenanntes “Ofuro” anzuschaffen. Dabei handelt es sich um eine japanische Sitzbadewanne, die deutlich weniger Platz als eine herkömmliche Badewanne benötigt und dennoch zum Baden und Duschen genutzt werden kann.
Nichtsdestotrotz sollte beachtet werden, dass ein Tiny House auch Nachteile mit sich bringt. Aufgrund der dünnen Wände, wird es dort beispielsweise im Winter recht schnell kühl, wohingegen sich das Mini-Haus im Sommer schnell aufheizt. Wer sich also ein Tiny House zulegen möchte, sollte sich im Vorfeld genauer über die verschiedenen Vor- und Nachteile dieser Wohnform informieren und diese gegeneinander abwägen. Fakt ist jedoch: Das Wohnen in einem Tiny-House verkörpert durch und durch einen minimalistischen Lebensstil, bei dem die freiwillige Reduzierung von Besitz angestrebt wird, was viele Menschen mit einer seelischen Freiheit assoziieren.
15.03.2023
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