Ein effizienter Plan für den Hausbau am Hang
Hausplanung vom Sockel bis zum Dachfirst
Grundsätzlich empfiehlt der GÜF-Vorsitzende, bei der Hausplanung am Hang und auch auf ebenem Terrain ganz unten anzufangen: „Ausgangspunkt jeder Hausplanung sollten immer eine fundierte Bedarfsanalyse der Baufamilie sowie ein fachlich sauber ausgeführtes geologisches Gutachten sein – bei Häusern mit Fundamentplatte ebenso wie bei Häusern mit Keller“, so Wetzel. So mancher Bauherr sei schon vor Beginn der Detailplanung mit dem Haushersteller gedanklich auf ein Obergeschoss festgelegt – ungeachtet und auch unwissend des Aufwands und der Kosten, die für Erdarbeiten und Gründungsmaßnahmen fällig werden. Sinnvoller sei es, diese Kosten so früh wie möglich ins Verhältnis zu setzen zu einer Alternative mit Wohnkeller, der möglicherweise nicht nur das Obergeschoss einspart, sondern auch den Tiefbau einfacher gestaltet als es bei einer Fundamentplatte der Fall wäre.„Längst nicht alle Bauherren wissen, dass ein Keller gerade bei Hanggrundstücken meist die sicherste und gleichzeitig effizienteste Lösung für das gesamte Bauvorhaben ist“, stellt der Fachmann immer wieder fest und rät Bauinteressierten daher, gezielt nach den Möglichkeiten und nach den Kosten einer vollständigen oder teilweisen Unterkellerung zu fragen. „Sowohl der Haushersteller als auch ein Kellerbauer können hierzu auf Grundlage des Bodengutachtens und den individuellen Wünschen der Baufamilie hilfreiche Anregungen für eine gesamtheitliche und zukunftssichere Gebäudeplanung geben.“ Nicht zuletzt mit Blick auf die steigenden Kosten für viele Baumaterialien und vor allem für Baugrundstücke sei eine effiziente Planung der Schlüssel zu einem erfolgreichen Bauvorhaben und einer langfristig zufriedenstellenden Wohnsituation, schließt Wetzel.
19.04.2022
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