Stromnetzgebühren steigen 2022 auf Rekordhoch

Die Netznutzungsentgelte im Bereich Strom steigen im kommenden Jahr im bundesweiten Durchschnitt um 3,7 Prozent an und erreichen ein neues Rekordniveau. Bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr liegen die Stromnetzgebühren im Jahr 2021 bei durchschnittlich 292 Euro (netto). Laut aktuellem Stand wird dieser Wert um 11 Euro auf 303 Euro (netto) pro Jahr ansteigen. Allerdings gibt es regional starke Unterschiede. Das hat eine Analyse des Vergleichsportals Verivox ergeben.
Die Netznutzungsentgelte im Bereich Strom steigen im kommenden Jahr im bundesweiten Durchschnitt um 3,7 Prozent an und erreichen ein neues Rekordniveau. Foto: pixabay.com
Die Netznutzungsentgelte im Bereich Strom steigen im kommenden Jahr im bundesweiten Durchschnitt um 3,7 Prozent an und erreichen ein neues Rekordniveau. Foto: pixabay.com

In Bremen, Hamburg, Saarland bis zu 13 Prozent mehr

Netzentgelte machen rund ein Viertel des Strompreises aus. Allerdings werden Verbraucher regional unterschiedlich stark belastet: Den stärksten Anstieg gibt es in Bremen mit einem Plus von rund 13 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Mehrbelastung von 27 Euro. Im Hamburg steigen die Stromnetzgebühren um 7,7 Prozent, im Saarland um 7,5 Prozent.

Entlastungen gibt es in keinem Bundesland, lediglich in Sachsen-Anhalt bleiben die Netzentgelte 2022 stabil. Leichte Steigerungen von unter 2 Prozent sind in Thüringen, Niedersachsen und Berlin zu verzeichnen.

In den alten Bundesländern steigen die Netzentgelte mit rund 4 Prozent etwas stärker als in den neuen Ländern (plus 3 Prozent). Damit dürften die Strompreisunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland weiter abnehmen. Dennoch zahlen Verbraucher in Ostdeutschland mit durchschnittlich 320 Euro noch 7 Prozent höhere Netzkosten als im Westen (299 Euro).

Strompreise entwickeln sich regional unterschiedlich

Das Stromnetz kostet die privaten Verbraucher im kommenden Jahr mehr als jemals zuvor. Innerhalb der letzten zehn Jahre sind die Gebühren um gut ein Drittel (34 Prozent) angestiegen.

Nur durch die jüngst bekanntgegebene deutliche Senkung der EEG-Umlage von 6,5 Cent auf 3,723 Cent je Kilowattstunde bleibt der Strompreis im kommenden Jahr stabil.

„Da die Netzgebühren im Bundesschnitt ansteigen, werden die Strompreise 2022 trotz EEG-Umlagen-Deckelung voraussichtlich auf hohem Niveau stagnieren“, so Storck.

Stromanbieter haben noch bis Mitte November Zeit, um zu entscheiden, ob sie Preiserhöhungen oder -senkungen an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Gibt es eine Preisänderung, haben Verbraucher immer ein Sonderkündigungsrecht. 

Quelle: Verivox GmbH

21.11.2021

Hausbaunews

Die Wärmepumpe gibt jetzt den Ton an!

Wer heutzutage ein Fertighaus plant, der baut nicht nur Wände und ein Dach. Er baut eine kleine Festung gegen die Kapriolen der Weltmärkte. In den Planungsbüros zwischen Flensburg und ...

Transluzente Flächen für Architektur ...

Mattierte Verglasungen wie „Matelux“ (AGC Glass Europe) werden oft direkt mit Glastüren oder Tischplatten assoziiert, tatsächlich reicht ihr Einsatzspektrum heute aber deutlich weiter. Neben ...

Gaspreise für Neukunden erreichen ...

Der Iran-Krieg treibt die Gaspreise trotz angekündigter Waffenruhe weiter nach oben: Für Neukunden erreichen sie mit rund 10,9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) den höchsten Stand seit drei Jahren. ...

Ein flexibler Grundriss ist langfristig ...

Wer ein Haus baut, trifft Entscheidungen für Jahrzehnte. Während Ausstattung, Farben oder Möblierung im Laufe der Zeit verändert werden können, bleibt der Grundriss meist dauerhaft bestehen. ...

Garten beim Fertighaus gestalten: ...

Wer ein Fertighaus baut, hat meist monatelang Grundrisse studiert, Dämmwerte verglichen und Ausstattungspakete durchgerechnet. Der Garten? Der kommt oft zuletzt, dabei ist er für viele Haushalte ...

Wohnkomfort optimieren: Die richtige ...

Moderne Fertighäuser stehen für Energieeffizienz, schnelle Bauzeit und durchdachte Haustechnik. Doch gerade beim Thema Heizung stellen sich viele Bauherren und Hausbesitzer eine zentrale Frage: ...

Musterhäuser

Engensen

Preis
auf Anfrage
Fläche
175,00 m²
Haus Irtenkauf

Preis ab
414.000 €
Fläche
118,00 m²
Haus Haberstumpf

Preis ab
588.000 €
Fläche
173,00 m²
VarioCorner 204

Preis
auf Anfrage
Fläche
204,00 m²
Ambiente 146

Preis ab
388.300 €
Fläche
145,42 m²
Nowak

Preis ab
450.000 €
Fläche
176,80 m²

0