BDF: Eigenständiges Bau- und Infrastrukturministerium

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) fordert für die neue Legislaturperiode ein eigenständiges Ministerium für Bau- und Infrastruktur. BDF-Präsident Hans Volker Noller erklärt: „Der Bausektor ist ein Konjunkturmotor der deutschen Wirtschaft, das zeigt sich in der Pandemie erneut. Es ist Zeit, dem Bauen den Stellenwert zu geben, den es verdient, nicht nur aufgrund seiner konjunkturellen Bedeutung, sondern auch wegen seines Einflusses auf unsere Klimaziele – Gebäude, bauliche Anlagen und Infrastrukturen gehören zusammen und müssen gemeinsam von der Politik gedacht und vorangebracht werden.“ 
Klar Ansage in Richtung Berlin: Fertighausbranche will eigenständiges  Bau- und Infrastrukturministerium. Foto: pixabay.com
Klar Ansage in Richtung Berlin: Fertighausbranche will eigenständiges  Bau- und Infrastrukturministerium. Foto: pixabay.com
Damit einher geht die Notwendigkeit einer noch engeren Verzahnung von Bauen und Energie. Denn ein Großteil des Energieverbrauchs und der Treibhaus-Emissionen (rund 40 Prozent) entfällt in Deutschland auf den Gebäudesektor. Derzeit nicht ausreichend berücksichtigt, so Noller, würden dabei die Anteile, die bei der Baustoffherstellung, für die Errichtung, den Erhalt und für die Modernisierung von Gebäuden entstehen, die sogenannte graue Energie. Diese und der Gebäudebetrieb rückten immer mehr in den Fokus und mit ihnen die Beachtung von Energieeffizienzstandards und Nachhaltigkeitsaspekten beim Neubau und im Bestand. 
  
„Bauen ist eine politische Aufgabe derartigen Ausmaßes und derartiger Bedeutung, wie sie nur in einem ‚Vollministerium‘ angemessen vertreten und bewältigt werden kann. Ein exklusives Ministerium für Bau- und Infrastruktur ist der Schlüssel zu einer Baupolitik, die gerade auch mit Blick auf die drängenden Herausforderungen rund um den Wohnungsmangel und den Klimawandel Tempo macht“, betont Noller. 
  
Hinsichtlich des Föderalismus in Deutschland räumt der BDF-Präsident ein, dass ein Bundesbauministerium zwar keine regionalen Bauprobleme lösen könne. Allerdings könne es eine Expertise aller Baubereiche für die Ministerien der Länder anbieten. Außerdem dürften baupolitische Kommunikation, Transparenz und Zielstrebigkeit gegenüber der Bevölkerung nicht vernachlässigt werden. „Private Bauherren müssen auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand unbedingt mitgenommen werden – sie entscheiden durch ihre Nachfrage über das Angebot von nachhaltigen und umweltfreundlichen Bauten. Ein Bauministerium kann verstärkt für die Chancen des klimafreundlichen Bauens werben und sensibilisieren“, so Noller abschließend. 

Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

09.11.2021

Hausbaunews

Immobilienkauf mit 50 plus

Im Alter von über 50 Jahren eine Immobilie erwerben zu wollen, ist kein ungewöhnlicher Plan. Aber wie realistisch ist es, den Kauf mithilfe eines Darlehens zu finanzieren? Experten schließen das ...

Das energieautarke Fertighaus: So ...

Die Diskussion um steigende Energiepreise und Versorgungssicherheit hat den Blick auf das eigene Zuhause gewandelt. Bauherren betrachten eine Immobilie längst nicht mehr nur als Altersvorsorge oder ...

Moderne Sicherheitssysteme für ...

Die Sicherheit von Wohnhäusern spielt in der heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Steigende Einbruchszahlen, neue Formen von Cyberkriminalität und ein wachsendes Sicherheitsbewusstsein ...

Niedertemperatursysteme sind der ...

Vielfach wird der Eindruck erweckt, dass die Effizienz einer Heizungsanlage alleine vom Wärmeerzeuger abhängt und mit der Wahl des „richtigen“ Wärmeerzeugers der vorliegende Wärmebedarf mit ...

Indirekte Beleuchtung im Fertighaus: So ...

Moderne Fertighäuser überzeugen durch Energieeffizienz, präzise Planung und kurze Bauzeiten. Doch gerade die oft geradlinige Architektur und die standardisierten Raumhöhen stellen Bauherren vor ...

Feinsteinzeugfliesen: Italienische ...

Feinsteinzeugfliesen haben sich in den letzten Jahren zu einem der bevorzugten Materialien für die Gestaltung von Innenräumen entwickelt. Sie vereinen ästhetische Ansprüche mit hoher ...

Musterhäuser

Homestory 343

Preis ab
199.000 €
Fläche
150,00 m²
Achenbach

Preis ab
530.000 €
Fläche
221,50 m²
Ohmden 147

Preis ab
259.000 €
Fläche
147,00 m²
SOLUTION 230 V6

Preis ab
401.930 €
Fläche
230,94 m²
Strasbourg

Preis ab
490.300 €
Fläche
189,00 m²
Glücksburg

Preis
auf Anfrage
Fläche
157,00 m²

0