Neue Fassade: Diese Tricks machen die Arbeit leichter  

Eine Innenraumrenovierung ist eine Sache, komplizierter wird es hingegen, wenn Arbeiten an der Fassade zu erledigen sind. Doch wer ein bisschen handwerkliches Geschick mitbringt, kann auch viele Arbeiten außer Haus selbst erledigen. Worauf es darauf ankommt, erfahren Sie jetzt. 
Neue Fassade: Diese Tricks machen die Arbeit leichter. Bild: Capri23auto / pixabay.com
Neue Fassade: Diese Tricks machen die Arbeit leichter. Bild: Capri23auto / pixabay.com

Am Anfang steht die Reinigung 

Bevor Sie damit beginnen, die Fassade mit neuer Grundierung, Putz oder Farbe zu behandeln, ist eine Grundreinigung erforderlich. Ein Hochdruckreiniger bringt Leistung und beseitigt Verfärbungen und Schmutz im Handumdrehen. Jetzt ist es entscheidend, dass Sie die Fassade gründlich trocknen lassen. Hierfür kann es hilfreich sein, wenn Sie für die Arbeiten einen Bautrockner mieten. Dieser arbeitet quasi von selbst und unterstützt die Fassade beim trocknen. 

Grundierung vor dem Anstrich 

Als zweiter Schritt ist eine Grundierung hilfreich, denn sie sorgt dafür, dass die darauffolgende Farbe gut haftet und ein gleichmäßiges Saugverhalten zeigt. Auch wenn es hohe Leitern gibt, ist es nicht immer einfach, alle Winkel der Fassade gleichmäßig zu erreichen. Wenn Sie eine Arbeitsbühne mieten, können Sie sich selbst Abhilfe verschaffen und auch die höheren Teile Ihrer Fassade in Eigenregie grundieren. 
 
Sollten Sie allerdings ein mehrstöckiges Bauwerk grundieren und streichen, kann ein Baugerüst eine gute Wahl sein. Wenn die Grundierung vollständig aufgetragen ist, lassen Sie alles noch einmal für mindestens 24 – 48 Stunden durchtrocknen. Nur auf einem trockenen Untergrund haftet die später folgende Farbe wirklich gut. 

Die Fassade streichen 

Der Anstrich der Fassade sollte in zwei Schritten durchgeführt werden, um maximale Deckkraft zu erzielen. Den ersten Anstrich führen Sie mit Fassadefarbe durch, die Sie zu 10 Prozent mit Wasser verdünnt haben. Auf diese Weise wird die Viskosität verringert und die Farbe lässt sich leichter verarbeiten. Wenn Sie nun im zweiten Anstrich mit Vollfarbe arbeiten, haftet diese besonders gut und Ihre Fassade erstrahlt in neuem Glanz. 

Wichtig: Wenn Sie den ersten Anstrich durchgeführt haben, lassen Sie ihn sorgfältig trocknen. Erst wenn die Farbe vollkommen durchgetrocknet ist, legen Sie die Fassade ein zweites Mal an. Hierbei handelt es sich nun um den endgültigen Anstrich. 

Achtung Farbanstrich – darauf müssen Sie achten 

Nicht jedes Haus soll weiß bleiben. Natürlich können Sie Ihrer Fassade auch einen Hauch von Farbe verleihen. Allerdings sollten Sie darauf achten, eine fertige Farbe zu kaufen oder sich im Fachhandel die gewünschte Farbe anmischen zu lassen. Sie haben sonst bei Ausbesserungsarbeiten das Problem, dass sie den exakten Farbton möglicherweise nicht mehr so genau treffen und es zu Farbabweichungen kommt. 
 
Möchten Sie allerdings selbst mischen, notieren Sie sich exakt das Verhältnis und achten Sie darauf, immer ganze Flaschen Abtönfarbe zu verwenden. Wenn Sie auf einen 10 Liter Eimer Farbe eine Flasche Abtönfarbe verwendet haben, lässt sich das Farbresultat recht gut nachstellen. Gut zu wissen: Die Menge der Abtönfarbe sollte beim Fassadenanstrich niemals 10 Prozent überschreiten. Grund hierfür ist, dass Fassadenfarbe über eine besondere Schutzwirkung verfügt, die bei einem höheren Mischverhältnis nicht mehr erhalten bleibt. 

Fazit: Renovierung der Fassade auch für Hobbyhandwerker möglich 

Die Fassade zu renovieren ist kein Hexenwerk und mit dem richtigen Arbeitsmaterial geht die Aufgabe noch leichter von der Hand. Meist reicht, inklusive Trockenzeit, eine Woche Zeit aus, um ein kleines Einfamilienhaus komplett zu streichen. 

Quelle: d.n.

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