Das Geschäft mit dem Notfall

Mehr als 1.000 Euro für eine einfache Türöffnunug? Unseriöse Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe nutzen Notlagen von Ver­braucherinnen und Verbrauchern aus: Sie verlangen für häufig un­sachgemäß durchgeführte Leistungen völlig überhöhte Beträge und drängen ihre Kunden zu einer sofortigen Bezahlung. Das Landes­kriminalamt und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gehen mit einer Informationskampagne gemeinsam gegen das betrüge­rische Geschäft mit dem Notfall vor.
Bei Polizei und Verbraucherzentrale gehen regelmäßig Anzeigen und Beschwerden über unseriöse Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ein. Die Qualität der Abzocke hat sich in letzter Zeit verschärft: So sind aktuell völlig überhöhte Preise für eine einfache Türöffnung von über 1.000 Euro keine Seltenheit. Auch kommen andere Gewerke dazu: Beispielsweise fallen neuerdings bei der Schädlingsbekämpfung oder Rohrreinigung unseriöse Anbieter durch unsachgemäße Arbeiten und unverhältnismäßig hohe Geldforderungen auf.
„Mit der gemeinsamen Informationskampagne wollen wir Menschen helfen, sich gegen die schwarzen Schafe der Branchen zu wehren“, sagt Ralf Michelfelder, Präsident des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg. „Wir wollen Betroffene ermutigen, sich an die Polizei und die Verbraucherzentrale zu wenden.“
 
Nicht selten fühlen sich Opfer unter Druck gesetzt und zu einer sofortigen Zahlung genötigt. „Wenn Kunden sich bedroht fühlen oder Angst haben, können sie über den Notruf 110 die Polizei verständigen“, rät Michelfelder. Bei Verdacht auf betrügerisches Vorgehen kann jederzeit eine Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
 
Verbraucherinnen und Verbraucher sollten eine Rechnung verlangen und nicht direkt in bar zahlen, rät die Verbraucherzentrale. „Im Einzelfall können wir Betroffene durch unsere Beratung unterstützen“, sagt Cornelia Tausch, Vorstand der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Darüber hinaus können wir auch zivilrechtlich gegen Anbieter vorgehen und haben dies in der Vergangenheit bereits erfolgreich getan.“
Durch einen regelmäßigen Austausch über neue Maschen und Strukturen in den einschlägigen Gewerken erhöhen Polizei und Verbraucherzentrale den Druck auf die „schwarzen Schafe“ im Handwerks- und Dienstleistungsbereich. Beide Institutionen nutzen dabei eigene Erkenntnisse, um Verbraucher vor Abzocke zu schützen und Straftaten in diesem Bereich konsequent zu verfolgen.
 
Die gemeinsame Informationskampagne bewerben Polizei und Verbraucherzentrale über ihre Social Media-Kanäle sowie Postkarten und die Broschüre „Das Geschäft mit dem Notfall“, die in den nächsten Tagen in allen Polizei-Dienststellen, bei der Verbraucherzentrale und zusätzlich online verfügbar sein werden. Tipps zum Thema gibt es zudem in einem ausführlichen Podcast, abrufbar über die Verbraucherzentrale.

Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

15.03.2020

Hausbaunews

Generator leihen: Flexible Energie für ...

Eine zuverlässige Stromversorgung ist für viele Unternehmen unverzichtbar – sei es auf Baustellen, bei Veranstaltungen, in der Industrie oder in der Notstromversorgung. Doch nicht jeder ...

Bezahlbarer Neubau trifft innovative ...

Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser (HvH), einer der größten und erfolgreichsten Massivhaushersteller Deutschlands, und der schwedische Wärmepumpenhersteller Qvantum Industries AB gehen eine ...

Vorsicht, Einbruchgefahr: Jeder zehnte ...

Millionen Haushalte in Deutschland könnten weniger sicher sein als bislang angenommen: Neue Daten zeigen, dass fast 10 % der Deutschen noch einen Schlüssel zu ihrer vorherigen Wohnung ...

Biogastarife verteuern Heizkosten um ...

Die Regierungsfraktionen haben ihre Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz vorgestellt. Ab 2029 sollen neu eingebaute Gasheizungen mit einem Biomethananteil von mindestens 10 Prozent ...

Lamellendächer für Terrassen : Die ...

Wer sich für Lamellendächer für Terrassen entscheidet, sollte auf erfahrene Fachbetriebe setzen. Eine professionelle Planung, hochwertige Materialien und eine saubere Montage sind entscheidend ...

Singles beim Immobilienkauf: Allein die ...

Der Weg ins Eigenheim folgt oft einem festen Muster: doppeltes Einkommen, gemeinsame Planung, geteilte Lasten. Frisch verheiratete Paare und junge Familien gelten noch immer als typische Ersterwerber ...

Musterhäuser

Daylight-E-120 E4

Preis
auf Anfrage
Fläche
127,51 m²
VarioFamily 156

Preis
auf Anfrage
Fläche
143,00 m²
Cityline 1

Preis
auf Anfrage
Fläche
135,82 m²
Musterhaus Seegarten

Preis
auf Anfrage
Fläche
148,56 m²
Future Mannheim

Preis ab
416.000 €
Fläche
179,00 m²
Haas D 114 B

Preis ab
290.000 €
Fläche
146,70 m²

0