Fertighaus und Fertigkeller bilden eine effiziente Einheit

So wie Topf und Deckel, Schraube und Dübel oder Ernie und Bert bilden auch ein Fertighaus und ein Fertigkeller ein harmonisches Duo. Beide Bauwerke werden von Anfang an exakt aufeinander abgestimmt, damit keine Schnittstellenprobleme entstehen und ein hoher Komfort für den Bauherrn stockwerksübergreifend sichergestellt ist. „Die witterungsunabhängige Vorfertigung mit industriellen Präzisionsmaschinen garantiert die Passgenauigkeit der Bauteile sowie die Termin- und Kostensicherheit bis zum Bauabschluss. Das sind entscheidende Vorteile des Fertigbaus gegenüber konventionellen Bauweisen“, sagt Stephan Braun von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF).
Früher galt ein offenes Treppenhaus zwischen Keller und Erdgeschoss als besonders neuralgischer Punkt hinsichtlich der Energieeffizienz von Gebäuden. Nicht selten ging dort Wärme verloren, die der Hausbesitzer teuer bezahlen musste. Heute lohnt es sich sogar noch mehr, am Übergang zum Untergeschoss genau hinzuschauen – nicht nur wegen stetig steigender Energiekosten: „Viele Bauherren entscheiden sich für ein klimafreundliches Effizienzhaus 55, 40 oder 40 Plus, um zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse der KfW-Bank zu erhalten. Die Förderbank nimmt die Schnittstelle gerne genauer unter die Lupe, um die geforderte Energieeffizienz sicherzustellen und vermeidbare Wärmeverluste auszuschließen. Entsprechend sinnvoll ist die qualitätsgeprüfte Planung und Umsetzung für den Bauherrn“, so Braun.
 
Bei Fertigkellern stellt das gleichnamige RAL Gütezeichen „Fertigkeller“ die gewünschte Qualität sicher. Bei Fertighäusern zertifizieren die unabhängigen Bausachverständigen der Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser (BMF) qualitätsgeprüfte Hersteller mit RAL Gütezeichen oder dem noch strengeren Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF). „Gemeinsam mit den führenden deutschen Fertighausherstellern des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau haben unsere GÜF-Mitgliedsunternehmen schon mehr als 100.000 Bauprojekte erfolgreich realisiert“, sagt Kellerexperte Braun und unterstreicht den Mehrwert, den das harmonische Zusammenspiel beider qualitätsgeprüften Gewerke für den Bauherrn bedeutet.
 
Egal, ob Sommer oder Winter, ob es draußen regnet, schneit oder stürmt: Computergestützt und mit höchster Präzision werden in großen Industriehallen sowohl die hölzernen Bauelemente des Fertighauses als auch die Betonteile des Fertigkellers auf den Millimeter genau produziert und aufeinander abgestimmt. Nahtlos wie bei einem Puzzle werden die Teile dann auf der Baustelle binnen kurzer Zeit zusammengefügt – zunächst der Keller, dann das Haus. Die Treppe dazwischen sitzt ebenso passgenau wie alle weiteren Schnittstellen, wie Wasser-, Abwasser- und Gasleitungen sowie Elektro- und Medienanschlüsse. „Die meisten neuen Keller werden heute mindestens anteilig als Wohnräume vorgesehen und daher in der Regel in das Heiz- und Lüftungssystem für die oberen Stockwerke integriert. Außerdem erhalten sie eine Wärmedämmung. So verläuft der Übergang vom Keller zum Haus nicht nur in der Bauphase, sondern auch in der späteren Nutzungsphase rundum komfortabel“, schließt der Fachmann der Gütegemeinschaft Fertigkeller. GÜF/FT

Quelle: Gütegemeinschaft Fertigkeller e.V.

01.12.2019

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