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09.05.2019

Vier Wände ohne Risiko

„Was Eigenes, das wäre schön“, so denken viele Menschen und meinen damit eine eigene Wohnung oder gar ein ganzes Haus. „Der Traum von den eigenen vier Wänden wahr werden zu lassen, ist ein großer Schritt – vor allem finanziell. Kaum jemand kann ihn ohne Kredit verwirklichen“, weiß Christoph zur Nieden, Geschäftsführer der Creditolo GmbH, und erklärt: „Dabei gilt es ein paar Tipps und Risiken zu beachten, um mit einem Kredit nicht in die Schuldenfalle zu tappen.“


Ausgaben und Kosten großzügig planen

Bei der Aufstellung der finanziellen Ausgaben neigen viele dazu, Fehler zu begehen. „Ich erlebe immer wieder, dass bei der Finanzauflistung Posten fehlen, wodurch unter dem Strich auf dem Papier mehr vorhanden ist, als die Kasse in der Realität am Monatsende hergibt. Alle weiteren Planungen stimmen dann nicht mehr und im schlimmsten Fall wird der Antrag abgelehnt“, verdeutlicht zur Nieden. Auch die Kostenaufstellung zum Kauf oder Bau einer Immobilie gehört zu diesen Fallstricken. „Die Anlage des Gartens, versteckte Baukosten, nachträgliche Änderungen am Bau oder zuvor nicht abgeklärte Umfänge notwendiger Sanierungsmaßnahmen von Bestandsbauten bedeuten in der Regel hohe Zusatzkosten, die zur Schuldenfalle werden können.“ Um das zu vermeiden, gilt es bereits vor Antragstellung mit Architekten und Bauunternehmen zu sprechen und sich zu allen notwendigen Kalkulationspunkten beraten zu lassen.

Eigenkapital einbeziehen

Eigenkapital stellt für den Bau oder Erwerb einer Immobilie einen wichtigen Posten dar. Hierzu zählen beispielsweise Bargeld, Bankkonten, Aktiendepots oder Bausparverträge sowie Lebensversicherungen, Grundstücke oder bestehende Immobilien. Als Richtwert gilt, 10 bis 20 Prozent des kompletten Vorhabens, mit Erwerbsnebenkosten, als Eigenkapital einzubringen. Doch auch ohne Eigenkapital ist ein solches Vorhaben möglich. Bei Bedarf können Eigenheimanwärter sogar mehr als 100 Prozent des Kaufpreises als Kredit beantragen und so auch die Erwerbsnebenkosten und gegebenenfalls die Inneneinrichtung finanzieren, auch ohne Eigenkapital und sogar bei negativer SCHUFA. Allerdings steigt in diesem Fall die monatliche Belastung drastisch, da die Zinsen sehr hoch ausfallen.

Angebote vergleichen

In den meisten Fällen gehen angehende Haus- oder Wohnungseigentümer zunächst zur eigenen Hausbank. Das ist ein guter Anfang, dem weitere Vergleichsangebote folgen sollten. Neben der Option, selbst jede einzelne Anfrage zu stellen, unterstützen Kreditvermittler, wie Creditolo, hier mit einem Pool vieler Banken, die der Vermittler im Auftrag alle gleichzeitig anfragt. Nur das optimale Angebot oder gegebenenfalls eine kleine Auswahl übermittelt er. „Durch intensives Vergleichen in der Abstimmung zwischen Zinssatz, Laufzeit und Rate ermöglichen wir Kreditnehmern, mehrere Tausend Euro bei ihrem Immobilienprojekt zu sparen“, so zur Nieden. Der Vermittler bezieht in der Beratung auch bestehende Bausparverträge, mögliche Förderungen und Darlehen der öffentlichen Hand, kommunale und sonstige staatliche Zuschüsse sowie den Wunsch nach Eigenleistungen mit ein.

Zinsbindung und Kreditraten passend wählen

Eine kurze Zinsbindung klingt aufgrund des oft besonders niedrigen Zinssatzes, der zunächst eine Ersparnis bedeutet, verlockend. Allerdings besteht keine Sicherheit, dass die Zinsen für den Anschlusskredit ebenfalls niedrig ausfallen, und so können die Gesamtraten anschließend in die Höhe schnellen. „Ich rate dazu, bei niedrigen Zinsen eine lange Laufzeit zu wählen und bei den Kreditraten nicht nur ein Minimum, sondern einen der Laufzeit angemessenen Abtrag zu zahlen. Mit Grundschuld- oder Konsolidierungsdarlehen schaffen sich Eigentümer einen zinsgünstigen und langlaufenden Kredit auch bei mittelmäßiger Bonitäts- und Einkommenssituation“, so Christoph zur Nieden und erläutert: „Grundschulddarlehen sind bis 300.000 EUR möglich.“

Quelle: creditolo GmbH