Kabellose Funk-Alarmsysteme

Die Zeit der Negativrekorde scheint vorerst vorbei zu sein: Schon 2017 ist laut Polizeilicher Kriminalstatistik die Zahl der Wohnungseinbrüche auf 116.540 Fälle zurückgegangen, für 2018 erwarten Experten eine ähnliche Entwicklung. Die exakten Zahlen werden erst noch veröffentlicht.
Dennoch bleibt das Risiko weiter groß - vor allem für die Hausbesitzer, die bislang nichts für eine bessere Absicherung ihres Zuhauses unternommen haben. Erfahrene Täter können Fenster oder Terrassentüren ohne weitergehende Absicherung oft in Sekunden aufhebeln. Umso wichtiger ist es, die Verbrecher bereits vorher in die Flucht zu schlagen.

Täter gar nicht erst in Haus gelangen lassen

"Der Einbruchschutz für das Eigenheim bleibt weiter unverzichtbar", sagt Ralf Mikitta, Sicherheitsberater des Verbandes für Wohneigentum Baden-Württemberg und Experte beim Anbieter Micycle: "Es ist viel zu früh, von einer Trendwende bei den Wohnungseinbrüchen zu sprechen. Womöglich kehren die Banden, die augenscheinlich im Moment stärker in Skandinavien zuschlagen, bald wieder nach Deutschland zurück." Die Folgen eines Wohnungseinbruchs dürfe man jedenfalls nicht unterschätzen. Während die materiellen Schäden von der Versicherung abgedeckt werden, leiden nach Mikittas Worten Opfer oft monate- oder gar jahrelang psychisch unter dem Erlebnis: "Eine gute Vorbeugung ist der beste Schutz davor." Eine Alarmanlage etwa kann automatisch erkennen, wenn sich Täter an Türen und Fenstern zu schaffen machen und diese durch akustische und optische Signale vertreiben, noch bevor sie überhaupt ins Haus gelangen. Gut geeignet für die Nachrüstung sind Funksysteme wie beispielsweise die Anlage "Listener V7". Für ihren Betrieb müssen noch nicht einmal zusätzliche Datenleitungen verlegt werden.

Alarmüberwachung für Fenster und Türen

Die Überwachung erfolgt dabei auf Basis einer akustischen Geräuschanalyse. Die Akustiksensoren können zwischen natürlichen Bewegungen und Geräuschen der Bewohner und außergewöhnlichen Ereignissen unterscheiden und arbeiten somit besonders zuverlässig. Wenn etwa jemand versucht, von außen ein Fenster aufzuhebeln, gibt das System laut Signal. Wichtig ist es, beim Kauf einer Alarmanlage darauf zu achten, dass sie gemäß der europaweiten Norm EN 50131 zertifiziert ist. Derartige Systeme entsprechen den Empfehlungen der Polizei und sind zudem förderfähig. Unter www.alarmanlage-einbruchschutz.de gibt es mehr Informationen dazu sowie eine Checkliste mit zehn Tipps für mehr Sicherheit.

Quelle: LISTENER Sicherheitssysteme GmbH

05.03.2019

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