Ein Haus für alle Lebensphasen
Alles auf einer Ebene – zumindest später
Ein klug geplanter Grundriss lässt sich an die unterschiedlichen Lebensphasen anpassen. „Der klassische Grundriss eines Einfamilienhauses à la ‚unten wohnen, oben schlafen‘ ist kein Hindernis in der barrierefreien Hausplanung“, weiß Haustein. Ein intelligent geplantes Erdgeschoss macht es möglich. Wer dort nur ein Gäste-WC statt eines komplett ausgestatteten Badezimmers bevorzugt, sollte dieses zumindest so groß planen, dass später nachgerüstet werden kann. „Vier Quadratmeter reichen bereits aus, um auch nachträglich noch eine ebenerdige Dusche mit Hilfen wie Duschstuhl oder Haltegriffen einzubauen“, so Haustein. Um vollständige Barrierefreiheit zu gewährleisten, wird die Tür direkt so geplant, dass sie nach außen öffnet.Vom Arbeits- zum Schlafzimmer
Ein Arbeitszimmer für die Eltern oder ein Spielzimmer für die Kleinen wird ebenfalls im Erdgeschoss angelegt. Bei Bedarf kann es dann im Alter zum Schlafzimmer umfunktioniert werden. „Altersgerechtes Bauen bedeutet nicht, dass mehr Fläche benötigt wird – die Flächen müssen nur so arrangiert werden, dass sie sowohl heute als auch morgen funktionieren“, erklärt der Architekt.Kleine Ursache, große Wirkung
Stufen- und schwellenlose Zugänge zum Haus, zur Terrasse oder zum Balkon kosten oft nicht mehr, garantieren allerdings in allen Lebensphasen Mobilität in den eigenen vier Wänden. Auch Türen mit einer Mindestbreite von 90 Zentimetern unterscheiden sich preislich kaum von Türen mit schmaleren Maßen und können sich auch in Sachen Design sehen lassen: großzügige Durchgänge entsprechen modernen Hausbautrends und sind in jeder Lebenslage eine Erleichterung. Griffe und Schalter müssen sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Kinder passend montiert sein. Es empfiehlt sich dabei eine Höhe von 85 Zentimetern. Elektrische Rollläden und Türöffner sorgen langfristig bei allen Hausbewohnern für einen hohen Bedienkomfort.„Es zeigt sich: Altersgerechtes Bauen ist nicht teurer als ‚normales‘ Bauen. Im Gegenteil, wer erst im Alter nachrüstet, zahlt drauf. Daher sollten Bauherren bei ihrer Planung schon an morgen denken“, so das Fazit von Sven Haustein.
06.12.2018
Hausbaunews
Mit solarer Energie zur eigenen ...
Wie sich die Kosten für den privaten Strombedarf in Zukunft entwickeln, ist schwer einzuschätzen. Parallel erfordert die angestrebte Energiewende einen massiven Netzausbau, um die Umstellung auf ...
Wenn Software Architekten wird: ...
Digitale Werkzeuge für den Bau ersetzen heute vielerorts Stift, Papier und Excel-Listen. Bausoftware macht die Planung, Kalkulation und Steuerung eines Bauprojekts transparenter und reduziert ...
Zukunftsfähige Energie: Flüssiggas
Das Heizungsgesetz verpflichtet alle, die bauen oder modernisieren möchten, zur Nutzung erneuerbarer Energien. Seit dem Ende der Ampelregierung im November 2024 ist jedoch von Anpassungen oder gar ...
Die Küche ist mittlerweile Lifestyle-Ort Nummer eins. Kein Wunder also, dass eine hochwertige Ausstattung, die das Schnippeln und Brutzeln noch komfortabler gestaltet, mehr als willkommen ist. Doch ...
RENSCH-HAUS mit Jubiläumsurkunde ...
Das osthessische Unternehmen RENSCH-HAUS aus Kalbach-Uttrichshausen ist seit 55 Jahren Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Im Rahmen der BDF-Jahrestagung in Marburg mit rund 250 ...
Wer ein Eigenheim plant, denkt meist auch über den Einbau eines zentralen Lüftungssystems nach. Die flüsterleisen Anlagen werden im Neubau oder bei umfassenden Modernisierungen eingesetzt. Sie ...