Vorsicht! In Herbst- und Wintermonaten steigt Einbruchgefahr

Der Tag der Zeitumstellung läutet auch in diesem Jahr wieder die dunkle Jahreszeit ein. Am 28. Oktober, dem Tag des Einbruchschutzes, wurden die Uhren eine Stunde zurück gestellt. Abends wird es dann schneller dunkel; eine willkommene Einladung für Einbrecher.
Jedes Jahr schnellt die Zahl der Einbrüche in der dunklen Jahreszeit in die Höhe. Was also tun? Mit effektivem Schutz und dem richtigen Verhalten lässt sich die Einbruchgefahr deutlich mindern. Die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ erklärt, wie es geht! 

In Sicherheitstechnik investieren und eigenes Verhalten prüfen

Das richtige Verhalten kann helfen, Einbrüchen vorzubeugen. Wenn niemand im Haus ist, sollten stets alle Fenster sowie die Balkon- oder Terrassentür verschlossen sein. Zweifaches Abschließen sichert die Wohnungstür auch bei kurzer Abwesenheit.

„Das eigene Verhalten legt den Grundstein für aktiven Einbruchschutz“, sagt Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“. „Es ersetzt aber nicht den mechanischen und elektronischen Schutz an Türen, Fenstern und in der Wohnung.“

Die Initiative „Nicht bei mir!“ empfiehlt deshalb Schutzmaßnahmen wie einbruchhemmende Fensterbeschläge und verstärkte Schlösser an Haus- und Terrassentüren. Durch diesen mechanischen Schutz werden Einbrüche erschwert und verlangsamt. Da ein Großteil der Einbrecher nach wenigen Minuten aufgibt, kann ein guter mechanischer Schutz bereits viele Einbrüche verhindern. Elektronische Einrichtungen wie Alarmanlagen oder Kameras bieten zusätzlichen Schutz, da sie den Täter entdecken und in die Flucht schlagen. Smart-Home-Lösungen können den Einbruchschutz digital unterstützen.

Mieter, die an ihrer Wohnung oder am Mietshaus Sicherheitsmängel entdecken, sollten den Vermieter ansprechen und auf effektive Lösungen zum Einbruchschutz aufmerksam machen. „Kein Vermieter hat ein Interesse daran, dass in seiner Wohnung eingebrochen wird. Mieter und Vermieter sollten daher gemeinsam die Sicherheit der Mietswohnung erhöhen,“ betont Dr. Rieche. Einbruchsschutz wird von der KfW-Bank, je nach Investitionssumme, mit Zuschüssen von mind. 100 Euro bis max. 1.600 Euro gefördert. Private Eigentümer und Mieter können entsprechende Anträge einfach online im KfW-Portal einreichen.

Fachleute helfen bei der Beratung und Installation von Sicherheitstechnik

Effektive Einbruchschutzmaßnahmen sollten immer von Experten geplant und installiert werden. Zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Thema Einbruchschutz ist die Internetseite der Initiative für aktiven Einbruchschutz www.nicht-bei-mir.de. Dort finden Interessierte auf einer interaktiven Karte einfach und schnell qualifizierte Sicherheitsunternehmen und Spezialisten in ihrer Nähe.

Quelle: Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!”

02.12.2018

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