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29.10.2018

Kampf dem Kabelsalat

Jeder kennt das. Sobald sich Dinge, die an elektrischen Leitungen gebunden oder angeschlossen sind im Hausbau auftun, werden Überlegungen angestrebt, wie man sie am besten verdeckt, versteckt oder versenkt und eigentlich unsichtbar machen kann. Eine Steckdose hier, ein Kabel da, die Verlängerung hier, die Steckleiste dort.


Kampf dem Kabelsalat - ganz galant lassen sich elektrische Verbindungen im Haus verbergen. Foto: jackmac34 / pixabay.com
Kampf dem Kabelsalat - ganz galant lassen sich elektrische Verbindungen im Haus verbergen. Foto: jackmac34 / pixabay.com
  
Am Ende hat man mitunter besonders im Bürobereich, in der Küche oder auch in Wohnzimmern und Fluren regelrechten Kabelsalat. Damit dieser aber gekonnt und sicher eingebaut und unsichtbar in die Bauplanung miteinbezogen werden kann, muss man grundlegend schon im Vorfeld auf viele verschiedene Dinge achten.

Klangvoll und unsichtbar - Einbau-Deckenlautsprecher

Schon bevor die Decken beim Neubau eines Hauses beispielsweise gezogen und verputzt werden, sollte man schon weit im Vorfeld die Planung über die Einbringung eines geeigneten Deckenlautsprecher nachdenken. Denn das Versenken dieser Lautsprecher in direkter Form in die Zimmer- und Raumdecke muss schon frühzeitig mit eingeplant und berücksichtigt werden. Denn ist die Decke einmal fertig gezogen und angebracht, ist die Anbringung auf diese Weise nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch kostenintensiv und mehr. Das Gleiche gilt auch bei der Instandsetzung und Renovierung einer Wohnung oder der Sanierungsarbeiten im Haus. Und, wenn man schon einmal Decken neu verputzen möchte, oder mit einem neuen Anstrich versehen will, warum dann nicht gleich die Lautsprecher auf diese Weise mit einarbeiten?

Viele Vorteile

Der Vorteil der Anbringung dieser Lautsprecher liegt dennoch auf der Hand: Einbaulautsprecher insbesondere im Fertighaussegment werden quasi wie unsichtbare Lautsprecher in der jeweiligen Trockenbauwand einfach integriert. Dadurch wird eine Menge zusätzlicher Platz im Raum geschaffen und ermöglicht ein absolut unaufdringliches aber klares Klangerlebnis. Im Vergleich zu unsichtbaren Lautsprechern ist die übliche Lautsprecherabdeckung in der Wand immer dezent sichtbar. Somit ist ein unverwechselbares Klangerlebnis garantiert, obwohl der Zuhörer zunächst den Lautsprecher überhaupt nicht zu orten weiß. Denn die Unsichtbarkeit, die durch diese einzigartige Montageart erzeugt wird, ist grandios. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Einbau- oder auch Deckenlautsprecher handelt.

Den Fernseher versenken?

Wer möchte, kann sogar den Fernseher so verstauen, dass er sich auf den ersten Blick für den Betrachter zunächst nicht gleich zu erkennen gibt. Denn auch ihn kann man so intelligent in Schränken und Wände verbergen, dass sie weder räumlichen Platz benötigen noch ausfüllen müssten. Das TV im Wohnzimmerschrank ist nichts Neues, doch die Art und Weise, wie er dort platziert und verstaut wird, ist wichtig. Die gesamten elektrischen Leitungen und Anschlüsse sollten so geplant und verlegt werden, dass sich im Schrank nebst TV, das Radio, oder auch die komplette Musikanlage insgesamt verstauen und anbringen lässt. Der Kabelsalat kann so gut im hinteren Bereich des Schrankes verstaut werden und mit Steckleisten versehen eine gute Möglichkeit bieten, um gleich mehrere Elektrogeräte auf einem Schlag dort anschließen zu können. Wichtig ist, dass die jeweilige Steckersteckleiste mit einem Kippschalter versehen ist. So kann man nach Bedarf sämtliche dort angeschlossenen Geräte auf einen Streich ausschalten. Und will man alles staubfrei verschließen, kann man schlussendlich einfach die Schranktüren schließen und schon sind alle Elektrogeräte nicht mehr sichtbar. Das TV lässt sich aber noch auf eine ganz andere Weise sehr clever ins Wohnambiente integrieren. Nämlich in der Wohnwand des Wohnzimmers beispielsweise. Die Aussparung in der Wand selbst sollte man allerdings schon bei eventuellen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten mit einfließen lassen. So erspart man sich viel Dreck und unnötige Arbeiten. Je nach Größe und Umfang des Fernsehers lässt er sich schlussendlich überall in Wände versenken, solange sich die jeweils benötigten Anschlüsse in unmittelbarer Reichweite des Gerätes selbst befinden. Hier sind besonders auch Flachbildschirme beliebt. Sie benötigen wenig Platz und Raum und lassen sich sogar als optisches Highlight sehr schön ins Outfit des Raumes mit einplanen. Kabelsalat und Co. entfällt, da sich alle Anschlüsse im hinteren Bereich des Gerätes verlegen lassen.

PC im Bürobereich

Heutzutage ist das Homeoffice sehr weit verbreitet und viele lassen weite Teile ihres beruflichen Alltags im eigenen Heim stattfinden. Besonders hier befindet sich sehr oft im unteren Bereich eines Schreibtisches mit PC ein absolutes Kabelchaos. Denn nicht nur der PC im Einzelnen ist an der Steckleiste im Büro angeschlossen, sondern gleich mehrere Geräte, wie Drucker, Fax; Telefon und mehr. Kabelsalat und ein verknotetes Durcheinander findet man hier besonders oft vor. Da sind Kabelführungen, die jedes einzelne Kabel in die richtige Richtung lenken Gold wert. Zudem kann, wer will auch noch zusätzlich die jeweiligen Leitungen zu einem Wust zusammenbinden und diesen geschickt hinter Möbeln und Schränken gut verstecken und anbringen. Auch spezielle Dosen, die die Leitungen gebündelt tarnen, sind sehr gut, um Klarheit und Struktur zu schaffen.

Quelle: f.b.