Winterschutz? Nicht nur im Garten!
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Verschobene oder gar defekte Dachziegel werden im Winter zur Gefahrenstelle. Dringt Wasser durch das Dach, droht Schimmel im Haus. Im Herbst sollte es von einem Dachdecker auf Mängel untersucht werden: Er hat nicht nur ein geschultes Auge, für Laien ist es außerdem zu gefährlich, auf das Dach zu steigen. Wichtig ist die genaue Dokumentation: „Eigentümer müssen die regelmäßige Kontrolle durch einen Experten nachweisen, sonst werden sie für Sturmschäden haftbar gemacht“, so Milich.
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Risse und Löcher in der Außenfassade müssen vor Einbruch des Winters sorgfältig verschlossen werden. Sonst kann Wasser in den Putz einziehen und diesen bei Frost aufsprengen.
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Verstopfte Dachrinnen und Fallrohre sollten vor dem Winter gründlich vom Herbstlaub befreit werden. Deckt die Reinigung Risse in den Dachrinnen auf, können diese ganz einfach mit Silikon abgedichtet werden. Durch Frost werden die Schäden sonst noch größer, schlimmstenfalls droht im Frühjahr die Erneuerung der kompletten Dachentwässerung.
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Auch Fenster und Türen müssen vor dem Winter überprüft werden. Schließen diese nicht mehr dicht ab, gelangt Kälte ins Haus und treibt die Heizkosten in die Höhe.
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Apropos Heizkosten: Wenn nicht schon längst während des Sommers geschehen, sollte spätestens jetzt die Heizungsanlage vom Fachmann gewartet werden. Das verlängert nicht nur die Lebensdauer der Anlage, sondern hilft auch bares Geld zu sparen.
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Die Gartenwasserleitung sollte während des Winters abgesperrt und entleert werden. Um die Rohre zusätzlich vor dem Einfrieren zu schützen hilft es, diese durch Isolierungen wie Schaumstoff zu sichern. Auch Wasserleitungen im Keller können frostgefährdet sein und müssen im Winter gut isoliert werden: Schäden durch geplatzte Rohre übernehmen Versicherungen in der Regel nicht.
- Im Garten sollte zunächst das Herbstlaub vom Rasen entfernt werden, da dieser sich sonst durch die Feuchtigkeit verfärbt und fault. Tipp: Das Laub nicht entsorgen, sondern auf Beeten und unter Sträuchern und Stauden verteilen. Dort schützt es die Pflanzen vor Frostschäden. Nicht winterharte Topfpflanzen überstehen die kalte Jahreszeit an einem geschützten Ort am besten, beispielsweise im Keller oder in der Garage.
01.11.2018
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