Holz ums Auto bauen
Bei Wind und Wetter
Was für das Auto als Schutz dienen soll, ist selbst an 365 Tagen im Jahr den Wettereinflüssen ausgesetzt. Heiße Sonne und lange Trockenperioden, aber ebenso Regen, Schnee, Frost und Wind wirken auf einen Carport. Aus diesem Grund kann nicht jede Holzart gewählt werden. Hölzer mit hohem Harzgehalt, wie Nadelhölzer, verfügen über eine Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall und chemische Einflüsse, die das Holz schwächen könnten. Auch gegen andere schädliche Faktoren, wie Insekten oder Moos, sind sie beständiger. Zwar sind Nadel- oder Edelhölzer etwas teurer, wer hier jedoch zu sehr aufs Geld schaut, riskiert zweimal zu bauen oder im schlimmsten Fall sogar ein kaputtes Auto.Schicht- oder Massivholz
Für eine sichere Statik muss das Holz nicht nur über eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Witterung verfügen, sondern Tragbalken und Dach müssen auch hohen Belastungen standhalten. „Bei Nadelhölzer verlaufen die Holzfasern als sogenannte Längstracheiden, die das Holz festigen und somit für große Lasten nutzbar machen“, erklärt Maik Messerschmidt und merkt an: „Der Gedanke, einfach irgendeinen Holzpfosten zu nehmen, Dach drauf und gut, ist schon vielen Heimhandwerkern zum Verhängnis geworden. Große Schneemassen oder Orkanwinde können einen instabilen Carport zum Einsturz bringen. Auch wenn diese Ereignisse selten vorkommen, müssen sie bei der Statik mit eingeplant werden.“ Als Experte für Holzrahmenbau, Holzmodulbau und Holzcarports unterstützt Messerschmidt Kunden beim Bau ihres Carports von der Idee bis zur letzten Schraube. Massivholz oder Vollholz ist geeignet, jedoch kann es passieren, dass sich das Holz verzieht oder Risse bekommt. Dafür ist diese Variante etwas preisgünstiger. Beständiger und tragfähiger ist allerdings verleimtes Holz, das durch die Fertigung eine sehr geringe Feuchtigkeit aufweist. Als Holzarten eignen sich Fichte oder Kiefer. Diese hellen Holzarten sind recht weich, wodurch sie sich leicht verarbeiten lassen. Jedoch verkürzt das auch die Lebensdauer und die Beständigkeit gegen Pilz- und Insektenbefall. Lärche und seit einigen Jahren auch vermehrt die amerikanische Douglasie sind dagegen dunkler, leicht rötlich in der Färbung und etwas fester, was sie auch langlebiger macht. Vor allem in Regionen mit viel Feuchtigkeit sind beide eine gute Wahl.Von Grund auf gut gepflegt
Die Pflege des Holzes beginnt direkt beim Bau. Als Naturstoff, der nicht mehr mit Nährstoffen versorgt wird, braucht Holz Lasuren und Öle, die das Material vor dem Austrockenen schützen und somit vor Rissen, in die Feuchtigkeit, Pilze oder Schädlinge eindringen. „Gegen die Witterungseinflüsse muss zu Beginn eine Imprägnierung erfolgen, die die Oberfläche richtig verschließt“, weiß Maik Messerschmidt und ergänzt: „Dies gilt vor allem für Fichte und Kiefer, die bestenfalls schon bei der Herstellung mit einer Druckimprägnierung behandelt werden.“ Doch auch anschließend sollte in Abständen eine Nachbehandlung erfolgen. „Trotz einer guten Imprägnierung oder Schutzlasur dürfen die Holzpfosten, die als Grundpfeiler dienen, übrigens niemals direkt in die Erde gesetzt werden. Der Feuchtegehalt der Erde würde dafür sorgen, dass das Holz trotz Schutz von unten vermodert“, merkt Messerschmidt an.27.05.2018
Hausbaunews
Fliesen sind heute deutlich mehr als ein funktionaler Bodenbelag für Küche und Bad. Mit ihren vielfältigen Designs eignen sie sich für nahezu jeden Wohnraum und setzen dort stilvolle Akzente. 3D- ...
Wie viel Haus kann ich mir leisten? ...
Schon vor dem ersten Spatenstich sollte Ihr Haus zumindest auf dem Papier stehen – idealerweise nicht als unbezahlbares Traumschloss. Spätestens beim Finanzierungsplan muss klar sein, wie die ...
Werte erhalten: Holzböden richtig ...
Ein warmer Holzboden unter den Füßen – für viele ist das der Inbegriff von Wohnlichkeit. Denn Holz wirkt natürlich, fühlt sich auch barfuß gut an und verleiht jedem Raum eine behagliche ...
Strom sparen im Alltag: Kleine ...
Steigende Strompreise bringen viele Haushalte finanziell an ihre Grenzen. Doch oft reichen schon wenige Veränderungen im Alltag, um die Stromkosten spürbar zu senken. In vielen Wohnungen verstecken ...
Bausparen, ETF oder Tagesgeld?
Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden braucht Zeit. Für das notwendige Eigenkapital sparen deutsche Haushalte im Schnitt rund 14 Jahre – das hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft ...
Präzision im Detail: Die passende ...
Ein Fertighaus besticht durch seine präzise Planung und kurze Bauzeit. Damit das Endergebnis überzeugt, müssen Details wie die Sanitärausstattung bereits in der Bemusterungsphase exakt festgelegt ...