Präventionsarbeit mit Expertenwissen
Regelmäßig finden beim Landeskriminalamt Oberösterreich Fortbildungen oder Ausbildungen von Präventionsbeamten mit Experten statt. Es werden nicht nur die Tricks der Einbrecher vorgeführt, sondern im Gegenzug auch aufgezeigt, wie die besonders einbruchhemmenden Fenster der Linie SAFE solchen Straftaten vorbeugen können.
Fenster als potenzielle Schwachstelle: Das rät der Experte
„Oftmals ist es die Leichtfertigkeit der Eigentümer, die Einbrüche begünstigt“, erklärt der Experte Ewald Kronawitter, Gruppeninspektor beim Landeskriminalamt Oberösterreich. „Offenstehende Garagentore oder gekippte Fenster sind Einladungen für Kriminaltäter:Bei einem gekippten Fenster reicht schon ein Stück Gartenschlauch, das von außen über den Griff geschoben und zum Öffnen genutzt wird. Das geht vollkommen lautlos und in sekundenschnelle!“, sagt Kronawitter. Gegen solche Aktionen können sich Eigenheimbesitzer schützen, indem sie alle Fenster und Türen vor Verlassen des Hauses vollständig schließen. „Wenn dennoch einmal ein gekipptes Fenster vergessen wurde, ist es hilfreich, wenn der Griff über einen Druckknopf verfügt. Dieser muss gedrückt werden, um die Position des Fenstergriffes zu verändern. Das erschwert Einbrechern zum Beispiel den Trick mit dem Gartenschlauch“, erklärt der Gruppeninspektor, „Diese Ausstattung finden Sie meist bei geprüften Sicherheitsfenstern, für die wir ganz klar unsere Empfehlung aussprechen. Diese bieten zusätzliche Einbruchhemmung durch verstärkte Rahmen und stellen ein in sich schlüssiges Element dar. So bieten Eigenheimbesitzer Einbrechern die kleinstmögliche Angriffsfläche.“
Die Fenster-Linie SAFE von BAYERWALD erfüllt diese Kriterien. Aus Kunststoff, Kunststoff/Aluminium, Holz oder Holz/Aluminium gefertigt, überzeugen die Produkte bereits in der Standardausführung mit der Beschlagsausstattung RC1N nach DIN EN 1627. Sie verfügen über das oben und unten völlig verdeckt liegende, patentierte Tresorband®, einen Fenstergriff mit Druckknopf und Anbohrschutz, acht Sicherheits-Pilzzapfen, die in die vier Standard- und vier Sicherheits-Schließstücke für hohen Aushebelschutz greifen, sowie Spezialbolzen und Flügelheber, die für Sicherheit im gekippten Zustand sorgen.
Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel zu Urlaubszeiten, empfiehlt Kronawitter, einen „Hausbetreuer“ einzusetzen: „Das können Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn sein, die einen Schlüssel bekommen und regelmäßig nach dem Rechten sehen oder beispielsweise den Stand der Rollladen verändern, um einen bewohnten Eindruck zu erzeugen.“ So können Einbrecher abgeschreckt werden.
Präventivmaßnahmen sind unumgänglich
Jedoch sollten sich Eigentümer darüber im Klaren sein, dass weder ein stark bewohntes Gebiet noch ein belebter Eindruck des Hauses Einbrecher verlässlich abhält. Darum rät Kronawitter vom Landeskriminalamt Oberösterreich Präventivmaßnahmen zu ergreifen, um Einbrechern möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten: „Hausbesitzer sollten sich der ständigen Gefahr eines Einbruchs bewusst sein. Durch hochwertige Fenster und Türen mit hohen Sicherheitsstandards kann eine Grundlage zum Einbruchschutz geschaffen werden, die je nach individuellem Sicherheitsbedürfnis mit weiteren technischen Lösungen aufgerüstet werden kann.“Im cleveren Zusammenspiel von einbruchhemmenden Fenstern und Haustüren können Eigenheimbesitzer mit der richtigen Ausstattung sinnvoll Schäden vorbeugen. Die höheren Kosten für geprüfte Sicherheitsfenster- und türen lohnen sich also definitiv, denn ein sicheres Gefühl in den eigenen vier Wänden ist unbezahlbar.
01.04.2018
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