Die Kosten für den Umzug minimieren

Ein Umzug bedeutet nicht nur einen beträchtlichen zeitlichen Aufwand, mit ihm können auch erhebliche finanzielle Aufwendungen einhergehen.
Die Kosten für den Umzug minimieren. Foto: 472301 / pixabay.com
Die Kosten für den Umzug minimieren. Foto: 472301 / pixabay.com

Diese Kosten hängen von mehreren Faktoren ab, drei Punkte verdienen besondere Erwähnung:
  • Umfang des Umzugsguts
  • Distanz zwischen altem und neuen Zuhause
  • Engagement einer Umzugsfirma
Wer sich für einen professionellen Dienstleister entscheidet, muss die höchsten Kosten tragen. Deshalb lohnt es sich, diese Frage gründlich abzuwägen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten und Tipps, um die Kosten in engen Grenzen zu halten.

Weitere Tipps: vexcash.com/blog/umzugskosten/
 

Umzugsfirma beauftragen?

Wenn ein Umzugsunternehmen den Umzug übernimmt, treibt das die Kosten in die Höhe. Zum einen fallen Sachkosten an, insbesondere für das Fahrzeug und das Benzin. Zum anderen stellen die Personalkosten einen gravierenden Kostenpunkt dar. Deshalb sollten sich Umziehende überlegen, ob sie einen Umzug zusammen mit Freunden stemmen können. Trifft das nicht zu, können sie die Ausgaben dennoch reduzieren. So sollten sie möglichst viele Aufgaben selbst erledigen. Sie sollten zum Beispiel das Hab und Gut verpacken und Möbel sowie Geräte vorab demontieren. Zusätzlich kommt es darauf an, wie viele Mitarbeiter ein Dienstleister einsetzt. Sind es nur der Fahrer plus ein weiterer Mitarbeiter? Oder erscheinen mehrere Angestellte. Umso mehr private Helfer unterstützen, desto weniger Profis benötigen Umziehende. Es empfiehlt sich auch, einen umfassenden Angebotsvergleich durchzuführen und nicht das nächstbeste Unternehmen zu beauftragen. In Unistädten gibt es häufig studentische Umzugsfirmen, welche durch niedrige Preise überzeugen.

Weitere Tipps: rp-online.de/leben/ratgeber/mieten/zehn-tipps-zum-umzug-bid-1.3130919

Das optimale Fahrzeug mieten

Führen Umziehende den Umzug ohne Dienstleister durch, brauchen sie ein Mietauto. Hier spricht ebenfalls viel für einen Preisvergleich, vor allem in größeren Städten konkurrieren zahlreiche Unternehmen um Kunden. Neben den etablierten und bundesweit tätigen Firmen sollten sie kleinere Vermietungen einbeziehen, oftmals verlangen diese überraschend attraktive Preise. Es ist zudem wichtig, dass die Größe des Fahrzeugs zu dem Umfang des Umzugsguts passt. Ein zu großes Fahrzeug kostet unnötig viel Geld. Bei Umzügen mit einer kurzen Strecke ist es kein Problem, mehrere Touren zu planen. Liegen die alte oder neue Heimat dagegen weit auseinander, eignet sich ein großes Fahrzeug besser. Das spart Zeit und Spritkosten. Bestenfalls erfolgt vor der Anmietung eine detaillierte Schätzung der notwendigen Kapazität.
 

Umzugstermin beeinflusst die Kosten

Die meisten Menschen ziehen zum Monatsende oder zum Monatsanfang um. Aufgrund der verstärkten Nachfrage verlangen Umzugsfirmen genauso wie Autovermietungen in diesen Zeiträumen am meisten Geld. Es zahlt sich aus, den Umzug auf einen anderen Termin wie die Monatsmitte zu legen. Dieser Tipp gilt aber nur, wenn sich Umziehende damit keine doppelte Mietzahlung aufbürden. Diese Mehrkosten würden die Einsparung übersteigen. Wer sowieso mindestens einen Monat lang eine doppelte Miete trägt, um beispielsweise den Umzug stressfreier zu gestalten, hat dagegen beim Umzugstermin Flexibilität.

Weitere Tipps: familie-und-tipps.de/Wohnen/Umzug/Umziehen.html
 

Zuvor die Wohnung entrümpeln

Umso weniger Transportgut anfällt, desto günstiger wird ein Umzug. Deswegen sollten Umziehende alle Gegenstände entsorgen, die sie künftig nicht brauchen. Vor allem sperrige Gegenstände wie Möbel und Haushaltsgeräte sollten sie in den Blick nehmen, aber auch andere Artikel wie Kleidungsstücke. Die Erfahrung zeigt, dass sich mit einer sorgfältigen Entrümpelung viel Platz im Transporter sparen lässt. Bei einer beauftragten Umzugsfirma gesellt sich der Vorteil einer kürzeren Arbeitszeit und damit geringerer Arbeitskosten hinzu.
  
Mit diesen Tipps kommen Sie günstig in das neue Zuhause. congerdesign / pixabay.com
Mit diesen Tipps kommen Sie günstig in das neue Zuhause. congerdesign / pixabay.com

Die Ausgaben für Kartons, Werkzeuge und Co. Reduzieren

Für einen Umzug bedarf es verschiedener Hilfsmittel wie Kartons. Diese müssen Umziehende nicht kaufen, sie können sie bei Freunden und Bekannten leihen. Zusätzlich existieren Alternativen, sie können beispielsweise Bananenkiste anschaffen und Kartons von Paketlieferungen sammeln. Alte Zeitungen erweisen sich beim Sichern zerbrechlichen Umzugsguts als sinnvoll und kosten nichts. Für die Demontage in der alten Wohnung sowie die Montage im neuen Heim erforderliches Werkzeug sollten Umziehende ebenfalls ausleihen, sofern sie es nicht besitzen. Dasselbe trifft auf Hilfsmittel wie Transportgurte und eine Sackkarre zu.
 

Renovierung des bisherigen Zuhauses

In einem gewissen Rahmen müssen Mieter ihre Altwohnung renovieren. Zuvor sollten sie sich vergewissern, in welchem Umfang sie renovieren müssen. Sie sollten sich nicht auf die Regelungen im Mietvertrag verlassen, oftmals sind die Klauseln ungültig. Maurer- und Klempnerarbeiten sowie das Streichen der Fenster außen gehört beispielsweise zu den Pflichten des Vermieters. Unzulässig sind schwammig formulierte Klauseln, der Mietvertrag muss den Renovierungsbedarf klar benennen. Wie beim Transport des Umzugsguts gilt: Wer die Arbeiten selbst ausführt, muss keinen teuren Dienstleister bezahlen.
 

Größtes Einsparpotenzial durch Do it yourself

Do it yourself: Mit diesem Prinzip reduzieren Umziehende die Umzugskosten auf ein Minimum, sie sollten sich frühzeitig um zuverlässige Helfer kümmern. Ebenfalls bedeutend sind Angebotsvergleiche, ob bei Umzugsfirmen oder bei Autovermietungen. Planung lohnt sich in beiden Fällen, oftmals profitieren Kunden von Frühbucherrabatten.

Quelle: m.p.

13.12.2017

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