Klimatisierung von Büros

Klimatisierung von Büros. Foto: triosolution1 / pixabay.com
Deshalb wird in vielen Firmen die Raumtemperatur und auch die Raumfeuchte durchgehend überwacht. Klimaanlagen helfen dabei, ein gutes Raumklima zu erhalten. Moderne Büros werden wie auch neue Häuser standardmäßig mit den Geräten ausgestattet. Doch auch ein Nachrüsten ist immer möglich.
Nachrüsten einer Klimaanlage
Wird eine Klimaanlage nachgerüstet, sollte für Büroräume immer ein so genanntes Split Gerät verwendet werden. Diese bestehen aus einem Innengerät welche die warme Luft ansaugt und filtert. Beim Außengerät handelt es sich um einen Kühlkompressor, welcher Frischluft ansaugt und den Wärmetausch vollzieht. Das Außengerät wird bei Bürogebäuden meist auf dem Gebäudedach aufgestellt. Alternativ kann dieses auch an der Außenwand befestigt werden. Obwohl bereits sehr leise Geräte am Markt existieren, sollte hier auf eine gewisse Lärmentwicklung geachtet werden. Die Installation wird durch einen Kältetechniker durchgeführt. Plant eine Firma eine solche Investition, sollte unbedingt bei mehreren Anbietern der Kälte- und Klimatechnik ein Angebot eingeholt werden. Seriöse Firmen stehen ebenfalls als beratende Kraft zur Seite.
Beeinflusste Mitarbeiter
Die Raumtemperatur und –feuchte beeinflusst unbewusst unser eigenes Wohlbefinden. Diese Parameter werden oft durch äußere Einflüsse wie Sonne und Außentemperatur beeinflusst. Aber auch innere Einflüsse wie elektronische Geräte, Maschinen und Computer dürfen nicht missachtet werden. In seltenen Fällen sorgt auch die Beleuchtung für ein zusätzliches Aufheizen des Raumes. Durch die Klimatisierung eines Raumes können aber auch weitere Vorteile erzielt werden. Diese sorgt unter Umständen auch für weniger Krankenstände und höhere Motivation.
Der richtige Umgang
Damit die Mitarbeiter aber auch richtig mit der Klimaanlage umgehen, sollte eine Einschulung durch den Kältetechniker erfolgen. Diese beschränkt sich allerdings nicht nur auf den Umgang mit der Fernbedienung der Klimaanlage. Oft wird die Klimaanlage falsch eingestellt. Die Temperaturdifferenz zur Außentemperatur sollte sechs Grad Celsius nicht überschreiten. Ist die Differenz höher, sind Erkältungen der Mitarbeiter wahrscheinlich, da das Herz-Kreislauf-System stärker belastet wird. Ebenso neigen diese Anlagen dazu, die Feuchtigkeit aus der Luft zu entziehen. Hierdurch befindet sich mehr Staub, und somit auch Bakterien und Viren, in der Luft. Vor dem Einschalten der Klimaanlage sollten deshalb die Räumlichkeiten gründlich gelüftet werden. Bei laufender Anlage, kommt es ebenfalls zu einem Luftzug. Da die Luftaustrittstemperatur meist bei etwa 15 Grad Celsius liegt, sollte der Luftstrom unbedingt gemieden werden. Infekte oder Gelenkschmerzen können folgen.
22.05.2017
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