Sieben Maßnahmen zur energetischen Sanierung
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Dachsanierung: Viel Heizwärme entweicht über schlecht gedämmte Dächer. Spätestens nach 25 Jahren sollten Hausbesitzer ihr Dach unter die Lupe nehmen. Neue Ziegel, Dampfsperre und Dämmung des Daches bekommt man ab 28.000 Euro. Abhängig von der Größe kann ein Satteldach bei einem Einfamilienhaus je nach Ausgangslage Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent bewirken. Achtung: Aufgrund des von der KfW geforderten hohen Dämmwerts kann es jedoch wirtschaftlicher sein, auf die Förderung als Einzelmaßnahme zu verzichten.
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Solarthermie zur Warmwasserbereitung: Das Wasser zum Duschen und Abwaschen kann man einfach von der Sonne wärmen lassen. Rund 6.000 Euro sind für einen Sonnenkollektor fällig, mit dem bis zu sieben Prozent der Energiekosten gespart werden können. Eine Erneuerung muss erst nach 20 bis 30 Jahren vorgenommen werden. In der Regel ist ein zusätzlicher Solarspeicher im Heizungskeller nötig, der dabei hilft, sonnenfreie Stunden oder Tage zu überbrücken. Schlau ist es, gleich mit zu prüfen, ob mit ein bis zwei zusätzlichen Kollektoren auch die Raumheizung unterstützt werden kann.
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Photovoltaik zur Stromerzeugung: Auch für den Strom lässt sich der Sonnenschein nutzen: Mit rund 14.000 Euro schlägt eine Photovoltaikanlage zu Buche. Mit ihr sind Einsparungen von rund 15 Prozent möglich. Dazu kommt die Einspeisevergütung vom Staat. Auch hier gilt: Die Anlagen sind sehr langlebig, viele Hersteller geben 25 Jahre Garantie.
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Fassade: Nach 20 bis 25 Jahren ist auch die „Schale des Hauses“ mal wieder dran: Mit rund 20.000 Euro ist die Fassadenerneuerung inklusive Wärmedämmung eine der größten Sanierungsinvestitionen. Dafür sind aber Einsparungen von bis zu 24 Prozent möglich und auch der Schutz vor Schimmel wird deutlich erhöht.
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Fenster: Mit moderner Verglasung und dichteren Fenstern bleibt die Heizwärme länger erhalten. Eine Erneuerung der Fenster kann – je nach Anzahl und Fläche – Kosten von rund 15.000 Euro verursachen und fünf bis zehn Prozent Energieeinsparungen einfahren.
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Kellerdecken-Dämmung: Ein guter Wärmeschutz ist auch zum Erdreich hin wichtig, sonst kriecht die Kälte buchstäblich nach oben. Der alten Kellerdecke eine Dämmung von unten zu geben, ist meistens mit recht wenig Aufwand möglich. Das bringt etwa sechs Prozent Energieeinsparungen und kostet circa 2.800 Euro.
- Heizkessel: Ist der Heizkessel älter als 20 Jahre, sollte er ausgetauscht werden (rund 9.500 Euro). Das kann zu Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent führen. Bei der KfW war dies 2015 die am häufigsten geförderte Sanierungsmaßnahme.
18.10.2016
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