Die wichtigsten Tipps für die Finanzierung eines Fertighauses

Das Verlangen, eine Wohnung oder noch viel mehr ein Haus sein Eigentum nennen zu können, wächst mit dem steigenden Alter an. Spätestens wenn es zur Familienplanung kommt, wird auch an den Kauf oder Finanzierung eines Hauses gedacht.
Die wichtigsten Tipps für die Finanzierung eines Fertighauses. Foto: t0nia-b
Die wichtigsten Tipps für die Finanzierung eines Fertighauses. Foto: t0nia-b

Denn das Eigenheim bietet natürlich einige Vorteile. Ist das Haus erst einmal abbezahlt, bestehen keine fortlaufenden Mietkosten. Lediglich die Kosten für Instandhaltung und Betrieb bleiben. Diese dürfen allerdings ebenfalls nicht unterschätzt werden.
 
Will man ein neues Haus bauen, hat man die Wahl zwischen dem konventionellen Hausbau und einem Fertig(teil)haus. Klare Vorteile für ein Fertighaus sind die geringeren Kosten und Bauzeit. Gegen ein Fertigteilhaus spricht allerdings der geringere Wiederverkaufswert, da von den meisten Banken eine geringere Wertigkeit gegenüber einem Massivhaus angerechnet wird. Zudem können Individualisierungen und Umgestaltungen des Fertighauses die Preise nach oben treiben.
 
Die Finanzierung kann heut zu Tage mittlerweile mit, aber auch ohne Eigenkapital erfolgen. handelt sich hierbei wohl um die größte finanzielle Herausforderung im Leben.Es

Kassasturz, Sicherheit und Eigenleistung
 
Eine derart intensive Finanzierung muss gründlich geplant werden. Ein Kassasturz der kompletten eigenen Mittel soll Klarheit über die momentane und zukünftige finanzielle Lage schaffen. Hierbei kann auf alle Eigenmittel wie Sparbuch, Bausparer oder Versicherungen zurückgegriffen werden. Jede Finanzierung oder Anlage schafft gewisse Risiken. Um die Gefahr aber möglichst gering zu halten, sollten nur sichere Mittel mit eingeplant werden. Ein gutes Beispiel hierfür wäre zum Beispiel ein Bausparer. Mittel welche durch Aktien oder andere Wertpapiere erwartet werden, können eintreten, müssen dies aber nicht.
 
Oft wird auch die Eigenleistung überschätzt. Zwar hilft meist die Familie oder Freunde bei der Arbeit mit, dennoch darf dies nicht überschätzt werden. Häufig wird hier der Faktor Zeit nicht richtig kalkuliert. Ebenso sollten nur Tätigkeiten durchgeführt werden, zu welchen man wirklich befähigt ist. Denn das Verletzungsrisiko ist groß und auf Eigenleistungen existieren keine Gewährleistungsansprüche.

Wohngeld, Zinsen und Nebenkosten
 
Also Wohngeld wird eine Beihilfe bezeichnet, welche nicht nur Mietern, sondern auch Bauherren und Besitzern zugutekommt. Hierbei dürfen aber bestimmte Einkommensgrenzen nicht überstiegen werden. Eine genaue Überprüfung zahlt sich dennoch aus, da unter Anderem Freibeträge ebenfalls zu einer Wohngeldberechtigung führen können.
 
Wer sein Eigenkapital mit einem Kredit oder Ähnlichen aufstocken muss, sollte das Thema Zinsen nicht unterschätzen. Denn diese können dafür sorgen, dass der Preis des Eigenheims nochmals ordentlich ansteigt. Besonders beliebt ist hier die Verwechslung von Nominalzins mit Effektivzins. Eine genaue Analyse aus monatlicher Belastung und Kreditlaufzeit sollte erfolgen. Als Hilfsmittel kann hier ein Finanzierungsrechner verwendet werden verwendet werden. Über Zinsfestschreibungen kann nachgedacht werden. Um hier feststellen zu können, welche Variante billiger ist, muss der Zinstrend beobachtet werden. Wer sich ein niedriges Zinsniveau sicher will, sollte dies für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahre tun. Umso länger umso besser, versteht sich.
 
Hinzu zu dem normalen Kaufpreis kommen auch die Nebenkosten. Bei der Anschaffung sollte so zumindest 15 Prozent des Kaufpreises als Anschaffungsnebenkosten kalkuliert werden. Diese decken unter Anderem den Transport ab. Also Baunebenkosten sollte mit 10 bis 30 Prozent kalkuliert werden. Hiermit sind dann auch sicher die Anschlusskosten und diverse Zusatzleistungen abgedeckt. Auch an die Maklerprovision, Grunderwerbssteuer, sowie Notar- und Grundbuchgebühren muss gedacht werden.

Quelle: m.j.

Hausbaunews

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