FIB: Fertigbaubranche lauschte Kubicki & Co.

BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas (l.) und BDF-Präsident Johannes Schwörer (r.) begrüßten FDP-Politiker Wolfgang Kubicki im Kongresszentrum der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde. Foto: BDF
„Die Veranstaltung wurde ihrem Namen einmal mehr vollkommen gerecht. Einen Tag lang war die Hohe Düne das Forum der Fertigbaubranche für konstruktiven Austausch und für themenübergreifende Impulse“, fasste Moderator und BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas zusammen.
Nach der Begrüßung übergab BDF-Präsident Johannes Schwörer das Wort an den ersten prominenten Redner, den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, Professor Marcel Fratzscher. Nicht ohne einige seiner Ausführungen auf die derzeitige Flüchtlingsthematik zu beziehen, so wie im Übrigen auch die folgenden Redner, zeigte der Ökonom Risiken, aber auch Chancen der aktuellen deutschen Wirtschaftspolitik auf. Es sei ein großes wirtschaftliches Problem, dass die Investitionsbereitschaft der Deutschen insgesamt verhalten sei – und das, obwohl gerade das Eigenheim eine sehr gute Investition für die Zukunft darstelle, so Fratzscher.
In Person von Wolfgang Kubicki betrat ein echtes Nordlicht das Rednerpult als Zweiter. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion Schleswig-Holstein sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP rief zu mehr Mut zur Marktwirtschaft auf, um das hierzulande erarbeitete Wohlstandsniveau zu erhalten. „Ohne Wettbewerb gibt es keine innovativen Produkte und Dienstleistungen“, mahnte Kubicki. Unter dem Beifall der gespannten Zuhörerschaft folgte, Schlag auf Schlag, Professor Dr. Dr. Udo di Fabio als nächster Referent. Sein Vortrag trug den Titel „Gefährdete Freiheit: Neuerfindung des westlichen Gesellschaftsmodells“. Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht sprach von einem Wandel in Deutschland von einer pluralen zu einer fragmentierten Gesellschaft und forderte, „die ordnungspolitischen Systeme unserer Gesellschaft nicht zu entgrenzen“.
Abschließend regte Professor Dr. Dr. Gerhard Roth die Gäste zum Nachdenken an. Der Direktor des Instituts für Hirnforschung an der Universität Bremen gewährte Einblicke in die Persönlichkeit des Menschen und lieferte Antworten auf die Frage, wie Kommunikation funktioniert – nämlich zum größten Teil non-verbal. 2016 lädt der BDF seine Mitgliedsunternehmen zur 20. Auflage des Forums Intelligentes Bauen ins Maritim Kongresszentrum Ulm ein.
BDF/FT
27.10.2015
Hausbaunews
Wie weiter? Die Anschlussfinanzierung
Zwischen 2015 und 2020 wechselten jährlich zwischen 700.000 und 900.000 Immobilien den Besitzer, je rund 250.000 bis 300.000 Wohnungen wurden neu gebaut. Viele der damaligen Käufer hatten sich für ...
Entsorgungsfachbetriebe im Großraum ...
Im Großraum Passau fallen täglich unterschiedlichste Abfälle an – im privaten Haushalt ebenso wie auf Baustellen, in Handwerksbetrieben oder in der Industrie. Neben klassischen Wertstoffen ...
Mit einer Baugruppe günstiger ...
Wer urban oder stadtnah in den eigenen vier Wänden leben möchte, merkt schnell, dass nicht nur Bauen teurer geworden ist, sondern schon der Erwerb eines Grundstücks enorm ins Geld gehen kann. Tun ...
Energieeffiziente Fertighäuser planen
Energieeffiziente Fertighäuser verbinden kurze Bauzeiten mit dauerhaft niedrigen Betriebskosten. Wer frühzeitig Baupartner, Haustechnik und Fördermittel aufeinander abstimmt, senkt Risiken und ...
Vorbaurollläden: Vorteile, ...
Ein Haus dient nicht nur als Schutzraum vor Wind und Wetter, sondern auch als Ort der Ruhe, Sicherheit und Privatsphäre. Dabei spielen die Fenster eine zentrale Rolle – sie lassen Licht hinein, ...
Pflegeimmobilien bleiben stabile ...
Der demografische Wandel macht Investitionen in Pflegeimmobilien weiterhin zu einer gefragten und grundsätzlich krisenfesten Anlageform. Prognosen zufolge werden bis zum Jahr 2040 rund 322.000 ...