Bis zur Hochhausgrenze aus Holz: K8 – die Fakten

Deutschlands erster Holzbau mit acht Vollgeschossen, dessen tragende Konstruktion aus Massivholz besteht – ein eindrucks-voller Beweis für die Leistungsfähigkeit modernen Holzbaus. Innovativ, energieeffizient, ressourcenschonend und nachhaltig, und im Ergebnis sehr wirtschaftlich für den Objekt- und Gewerbebau sowie für den Wohnbau.  Als Innovation mit hoher Strahlkraft wurde die Entwicklung K8 von der TU München, Prof. Dr. Stefan Winter als Forschungsprojekt begleitet.
Foto: KAMPA GmbH
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Acht Geschosse komplett aus Holz.
Anspruchsvolle, tragende Konstruktion. Ab dem Gründungsgeschoss komplett aus Massivholz in hochwertiger Brettschichtholz- bzw. Kreuzlagenholzkonstruktion. Auch die brandtechnisch sensiblen Bereiche wie Treppenhaus und Aufzugsschacht sind komplett aus Holz errichtet.

Time to market – kurze Bauzeit.
Alle Holzbauelemente für das Tragsystem, für Wände, Decken und das Dach des K8 sind in industrieller Produktion vorgefertigt worden, was eine gleichbleibende Qualität und eine enorm kurze Bauzeit ermöglicht. „Das Untergeschoss ist konventionell in Beton entstanden, danach haben wir für 3.052 m² Nutzfläche nur sechs Monate benötigt, von der Kellerdecke bis zum Einzug“, berichtet Haas. Und nennt diesen Effekt „Time to market“, also viele Monate frühere und damit zusätzliche Erträge aus dem Objekt.
 
Foto: KAMPA GmbH
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Positive Ökobilanz – aktiver Klimaschutz.
Insgesamt wurden 1.350 m³ Holz aus heimischen Wäldern verbaut. „Klingt nach viel, wächst aber innerhalb von nur sechs Minuten nach“, so Haas. Das sei ein wesentlicher Aspekt der Nachhaltigkeit des Holzbaus, die auch in der positiven Ökobilanz mit 825 Tonnen absorbiertem CO2 zum Ausdruck kommt.
 
Plusenergie als zukünftiger Gebäudestandard.
Energieeffizienz hat bereits heute ganz wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes. Die hoch gedämmte Gebäudehülle des K8 in Verbindung mit einer effizienten Heiz- und Lüftungstechnik reduzieren den Energiebedarf auf ein Minimum, weit unter den Anforderungen der geltenden Energie-Einsparverordnung 2014/16. Die Endenergie beträgt 15,1 kWh/m²a, das sind ca. 46.000 kWh im Jahr für das gesamte Gebäude und ist so gering, dass sie am Gebäude selbst aus Sonnenenergie erzeugt werden kann. Die auf dem Flachdach installierte PV-Anlage leistet 60 kWp, das sind ca. 60.000 kWh Stromerzeugung pro Jahr und damit mehr als das Gebäude für Heizen, Lüften und Warmwasser in der Jahresbilanz verbraucht. „Also keine Heizkosten im Betrieb des Gebäudes und ca. 14.000 kWh Plusenergie jährlich, zur Verwendung für Bürogeräte, Beleuchtung oder für e-Mobilität“ erklärt Josef Haas.
 
Foto: KAMPA GmbH
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K8 als Plattform für die Wohnungswirtschaft.
Das Gebäudekonzept K8 ist flexibel übertragbar auf zukünftige Gebäude ähnlicher Typologie. Dazu ist es in den Achsmaßen des Tragwerkes bzw. in der Anzahl der Geschosse skalierbar und es sind bereits eine Vielzahl von Grundrissvarianten insbesondere für die wohnwirtschaftliche Nutzung entstanden. Laut Haas ist das K8-Konzept vor allem für die Wohnungswirtschaft interessant, da es nicht nur durch die kurze Bauzeit und die selbst erzeugte, kostenfreie Energie wirtschaftlich überzeugt, sondern weil es mit staatlichen Zinsvorteilen und Tilgungszuschuss für jede Wohnung verbunden ist. „So entsteht für den Investor eines solchen Wohngebäudes insgesamt eine Kosteneinsparung in Höhe einer zusätzlichen Monatsmiete, Jahr für Jahr“, bringt Haas den Nutzen des K8-Konzeptes auf den Punkt.

Quelle: KAMPA GmbH

10.03.2015

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