Pelletöfen - eine günstige, alternative Heizform mit Zukunft?
Vorteile
- Die erwähnte Normierung der Pellets garantiert eine nachprüfbare und sichere Qualität, die die Nutzung berechenbar macht.
- Kaminöfen sind umweltfreundlich, so auch Pelletöfen. Letztere sind überdies besonders sauber. Bei ihrer Verbrennung entstehen weniger Rückstände als bei anderen Öfen.
- Pelletöfen sind meist teil- oder vollautomatisch. Sie besitzen oft Zeitschaltuhren und wählen die nötige Menge an Brennmaterial selbst aus. Dies steigert ihre Effizienz. Zudem ist der Komfort für den Nutzer höher, denn eine Füllung pro Brenntag genügt. Dies bedeutet, dass der Ofenbesitzer nicht regelmäßig neues Holz nachlegen muss wie bei anderen Kaminöfen. Auch die Installation kann binnen eines Tages durchgeführt werden.
- Die Lagerung von Pellets ist aufgrund ihrer wasserdichten Verpackung an vielen Plätzen im Haus möglich. Somit ist der Raum, den sie brauchen, planbar und begrenzt. Von Lagerzeiten - wie bei Holzscheiten - sind die Pressholzstäbchen unabhängig.
- Die Anschaffung von Pelletöfen ist teurer als Kaminöfen. Für eine Raumgröße von 50 Kubikmetern gibt es Öfen ab 900 Euro, für die Beheizung von 300 Kubikmetern benötigt man Öfen ab 2.000 Euro und wasserführende, leistungsstarke Modelle kosten um die 6.000 Euro. Doch mittel- und langfristig rechnen sie sich: Der Preis für Pellets liegt deutlich unter dem von Holz. Im Moment kostet eine Tonne der Stäbchen zwischen 200 und 250 Euro. Man benötigt etwa 2,5 Kilogramm pro Brennstunde.
- Gewisse wasserführende oder automatische Pelletöfen werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Dafür ist das Marktanreizprogramm (MAP) zuständig.
- Pelletöfen haben mit dem romantischen Knistern und Knacken holzbetriebener Kaminöfen nichts gemein. Die Pressholzprodukte enthalten keine Feuchtigkeit, daher sollte man besonders beim Pelletofen im Wohnzimmer überlegen, ob dies den eigenen Wünschen entspricht.
- Pelletöfen können nicht an jeden Kamin angeschlossen werden. Fachmännischen Rat bietet der Schornsteinfeger.
- Beim Ein- und Ausschalten haben die Öfen eine Geräuschentwicklung, die etwa durch das Gebläse für die Kühlung verursacht wird. Gerade bei günstigen Fabrikaten sollte man diese durch eine Probevorführung beim Hersteller vorab einmal kontrollieren.
17.09.2013
Hausbaunews
Zukunftsfähig heizen - Ob Neubau oder ...
Dass Umweltbewusstsein nicht bei Bio-Food, Recycling und E-Mobilität aufhört, ist kein Geheimnis. Vor allem im Bereich Bauen und Wohnen besteht Handlungsbedarf, schließlich entfällt ein Großteil ...
Renovierung durchführen: Welche ...
Eine Renovierung beginnt oft harmlos mit Farbrollen, Musterkarten und dem festen Vorsatz, möglichst viel selbst zu erledigen. An diesem Punkt trennt sich der kreative Gestaltungswille jedoch schnell ...
Sturzsicher bauen: Warum Heimwerker auf ...
Wer privat auf der Baustelle arbeitet, setzt sich ähnlichen Risiken aus wie Profis, aber oft mit deutlich schlechterer Ausrüstung. Cofra Sicherheitsschuhe bieten hier einen professionellen Schutz, ...
Clever heizen, stilvoll genießen
Eine Möglichkeit für effizientes Heizen ohne Gänsehaut beim Gedanken an die Heizkostenabrechnung sind Specksteinöfen, da sie die Wärme sehr lange speichern. Finnische Hersteller bieten eine ...
Ein privater Aufzug ist eine smarte Sache! Mit diesem Upgrade der eigenen vier Wände ist nicht nur die Beförderung von Personen gewährleistet, es muss garantiert auch niemand mehr schwere Lasten ...
Mit solarer Energie zur eigenen ...
Wie sich die Kosten für den privaten Strombedarf in Zukunft entwickeln, ist schwer einzuschätzen. Parallel erfordert die angestrebte Energiewende einen massiven Netzausbau, um die Umstellung auf ...