Vertragsgestaltung und Hinweise zur Bautechnik beim Fertighaus

Ein Fertighaus ermöglicht Ihnen ein hohes Maß an Eigenständigkeit und individuellen Anpassungsmöglichkeiten, insbesondere die vielfältigen Systeme und aufeinander abgestimmten Komponenten hochwertiger Hersteller sprechen hierfür – gerade vor dem Hintergrund der Barrierefreiheit im Alter. Als Käufer haben Sie jedoch auch ein berechtigtes Interesse daran, über alle Eventualitäten und Kompromisse vor Vertragsunterzeichnung informiert zu sein, um Planungssicherheit zu genießen und hohe Zusatzkosten zu vermeiden.
Aus diesem Grunde geben wir Ihnen in diesem Beitrag einige Hilfestellungen zum Thema Vertragsgestaltung und Hinweise zur Bautechnik.

Qualitätsmerkmale beachten

Bauverträge für ein Fertighaus werden Ihnen vorgefertigt überlassen, eine Beglaubigung durch den Notar ist anders als beim Grundstückskauf nicht vorgesehen. Der Hersteller sollte möglichst präzise Angaben machen, die beigelegten Merkblätter oder Zusatzformulare sollten Sie vor dem Hintergrund hoher Zusatzkosten aufmerksam lesen. Grundsätzlich wird ein Zusatzvertrag nötig, wenn ein Keller eingebracht werden soll, denn hier gibt es wesentliche Ausführungspläne und Merkblätter zu beachten. Ist der Kellerbau inbegriffen, lässt sich dies anhand der Begriffe „Unterkante“ beziehungsweise „Oberkante“ als solches festmachen.
  • Achten Sie darauf, in welcher Ausbaustufe das Fertighaus zum festen Preis angeboten wird. Bei einer „schlüsselfertigen“ Übergabe müssen Sie sich lediglich einrichten, bei der „anschlussfertigen“ Variante bedarf es noch der separaten Installation der Bäder, dem Verspachteln von Wänden und derlei.
      
  • Die als „bauseits“ deklarierten Aufgaben sind stets von Ihnen, also dem Bauherrn durchzuführen. Kalkulieren Sie die Herstellungskosten und Arbeitsstunden, um den zusätzlichen finanziellen wie zeitlichen Aufwand zu berechnen.
      
  • Alle im Vertrag enthaltenen Bauteile sollten einer fünfjährigen Gewährleistungsfrist unterliegen – sie beginnt erst mit Abnahme des Bauwerks. Wird der Werksvertrag auf Basis von VOB/B abgeschlossen, dann ist die hier übliche vierjährige Frist unwirksam, sofern Sie als Verbraucher handeln.
      
  • Um das Risiko von Baumängeln und den hierdurch verursachten Zusatzkosten zu vermeiden, sollten Sie stets Abschlagszahlungen nach Maßgabe des Baufortschrittes vereinbaren. Nur so können Sie im Zweifelsfalle entsprechende Zahlungen zurückhalten und auf eine Mängelbeseitigung pochen.
      
  • Fordern Sie eine Kopie des vom zuständigen Amt genehmigten Bauantrages, sofern dies im Rahmen der Dienstleistung vom Hersteller übernommen wird. Nur so sind Sie im Zweifelsfalle auf der richtigen Seite, um sich darauf beziehen zu können.
    Ebenso sollten Sie die Baudokumentation unbedingt mit einschließen, also sämtlichen Schriftverkehr, Abnahmeprotokolle und dergleichen erhalten. Somit haben Sie bei späteren Gewährleistungsansprüchen eine Chance, diese auch wirklich durchzusetzen.
Holzbauweise empfehlenswert

Holz steht herkömmlichen Baumaterialien in keinster Weise nach, denn es ist atmungsaktiv, reguliert die Feuchtigkeit und gibt Ihrem Zuhause ein natürliches Wohnklima. Zudem weist es ideale Eigenschaften für einen zeitgemäßen Wärme- und Schallschutz auf, es isoliert diese und senkt die Verbrauchswerte massiv. Achten Sie darauf, dass das Holz über ein Jahr getrocknet wurde und die Feuchte unter 18 Prozent bei Dachholz sowie unter zehn Prozent bei Innenausbauten liegt.

Quelle: m.m.

05.09.2013

Hausbaunews

Wenn der Frost den Akku ausbremst

Für manche E-Mountainbiker sind Winterrunden durch frischen Tiefschnee das Größte, andere lassen ihr E-Fahrrad bei Minustemperaturen lieber stehen. Doch egal, zu welcher Gruppe man gehört: Im ...

Infrarotheizung trifft Photovoltaik

Wie elektrische Wärmeversorgung mit Infrarotheizungen und Photovoltaik effizient, komfortabel und wirtschaftlich funktioniert, zeigt die IG Infrarot Deutschland e.V. im Rahmen der „Wärmeoffensive ...

Strom sparen im Alltag – kleine ...

Steigende Strompreise bringen viele Haushalte finanziell an ihre Grenzen. Doch oft reichen schon wenige Veränderungen im Alltag, um die Stromkosten spürbar zu senken. In vielen Wohnungen verstecken ...

Immobilienkauf mit 50 plus

Im Alter von über 50 Jahren eine Immobilie erwerben zu wollen, ist kein ungewöhnlicher Plan. Aber wie realistisch ist es, den Kauf mithilfe eines Darlehens zu finanzieren? Experten schließen das ...

Das energieautarke Fertighaus: So ...

Die Diskussion um steigende Energiepreise und Versorgungssicherheit hat den Blick auf das eigene Zuhause gewandelt. Bauherren betrachten eine Immobilie längst nicht mehr nur als Altersvorsorge oder ...

Moderne Sicherheitssysteme für ...

Die Sicherheit von Wohnhäusern spielt in der heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Steigende Einbruchszahlen, neue Formen von Cyberkriminalität und ein wachsendes Sicherheitsbewusstsein ...

Musterhäuser

Individual (Meinert)

Preis ab
465.000 €
Fläche
174,09 m²
CONCEPT-M 154 Hannover

Preis ab
648.454 €
Fläche
222,00 m²
CONCEPT-M 210 Günzburg

Preis ab
842.064 €
Fläche
248,11 m²
NEO 311 ek5

Preis
auf Anfrage
Fläche
158,00 m²
SOLUTION 183 V3

Preis ab
521.785 €
Fläche
182,77 m²
SOLUTION 124 L V2

Preis ab
345.264 €
Fläche
123,23 m²

0