Kosten sparen durch Keller-Verzicht?

Wer beim Hausbau Kosten einsparen will, stößt in der Regel schnell auf die Frage, ob der Keller unbedingt notwendig ist. Beim durchschnittlichen Einfamilienhaus werden für Raum im Untergeschoß schnell 50.000 Euro und mehr fällig. Viele Bauherren verzichten deshalb auf den Keller. Doch die Entscheidung ob „unten ohne“ oder „unten mit“ sollte nicht leichtfertig getroffen werden, so der Verband Privater Bauherren (VPB).
Kosten sparen durch Keller-Verzicht? Foto: Pixbay.com
Kosten sparen durch Keller-Verzicht? Foto: Pixbay.com
Früher war der Keller vor allem auch als Lagerraum für Lebensmittel, für die Waschküche, die Heizung und Brennstoffe unverzichtbar. Heute hingegen wird die Nutzfläche für Hobby, Sauna, Gästezimmer oder Büro genutzt. Bauherren sollten sich vor der Entscheidung für oder gegen den Keller deutlich vor Augen führen, wie ihr Raumbedarf, die Familienplanung und mögliche später hinzukommende Freizeitaktivitäten langfristig aussehen. Die Preisentwicklung einerseits und die zur Verfügung stehenden Grundstücke andererseits führen oft zu schlanken Grundrissen, die kaum zusätzliche Abstellflächen bieten.

Bei üppig bemessenen Grundstücken hingegen denken viele an einen Anbau an die Garage. Aber Vorsicht: Das muss auch baurechtlich zulässig sein! Wer einen Keller baut, muss aber auch den Boden bewegen – und der birgt bisweilen unliebsame und kostensteigernde Überraschungen. Vom felsigen Untergrund über hochstehendes Grundwasser bis hin zu verbuddelten Schadstoffen ist die Bandbreite der Faktoren, die den Preis teils erheblich in die Höhe treiben können, groß. Fachleute raten daher unbedingt zu einem Baugrundgutachten, und zwar noch weit bevor der erste Spatenstich zum Bodenaushub erfolgt. Ohne dieses Gutachten, so die VPB-Experten, drohen erhebliche Kostensteigerungen und unnötige Sorgen. Rechtzeitige und vor allem firmenneutrale Expertenberatung hilft also auch hier, alle Faktoren zu berücksichtigen, die für die individuelle Entscheidung wichtig sind.

Quelle: Verband Privater Bauherren e.V. (VPB)

21.03.2025

Hausbaunews

Strom sparen im Alltag: Kleine ...

Steigende Strompreise bringen viele Haushalte finanziell an ihre Grenzen. Doch oft reichen schon wenige Veränderungen im Alltag, um die Stromkosten spürbar zu senken. In vielen Wohnungen verstecken ...

Bausparen, ETF oder Tagesgeld?

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden braucht Zeit. Für das notwendige Eigenkapital sparen deutsche Haushalte im Schnitt rund 14 Jahre – das hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft ...

Präzision im Detail: Die passende ...

Ein Fertighaus besticht durch seine präzise Planung und kurze Bauzeit. Damit das Endergebnis überzeugt, müssen Details wie die Sanitärausstattung bereits in der Bemusterungsphase exakt festgelegt ...

Eigenleistungen am Bau mit anderen ...

Weil der Bau eines Eigenheims zunehmend ins Geld geht, legen private Bauherren oft selbst Hand an, um Kosten zu senken. Laien müssen hierfür das nötige Know-how mitbringen, in manchen Bereichen ...

Kompaktes Heben an schwierigen Orten: ...

Arbeitest du mit einem Kran an einem Ort mit wenig Platz? Dann kommst du mit großem Gerät schnell an deine Grenzen. Du hast eine schwere Last, die du heben willst, aber kaum Platz, um den Kran ...

Die Wärmepumpe gibt jetzt den Ton an!

Wer heutzutage ein Fertighaus plant, der baut nicht nur Wände und ein Dach. Er baut eine kleine Festung gegen die Kapriolen der Weltmärkte. In den Planungsbüros zwischen Flensburg und ...

Musterhäuser

Ambiente 145

Preis ab
384.650 €
Fläche
150,89 m²
Pico 3 V1

Preis
auf Anfrage
Fläche
79,09 m²
Edition B 205

Preis ab
392.841 €
Fläche
204,95 m²
Klassisch 170

Preis
auf Anfrage
Fläche
169,75 m²
SUNSHINE 143 V7

Preis ab
395.212 €
Fläche
144,73 m²
Schenke

Preis
auf Anfrage
Fläche
157,00 m²

0