Heizkosten senken: Die 5 effektivsten Heiztipps für den Winter

Wer im Winter nicht in den eigenen vier Wänden frieren möchte, dreht die Heizung auf und sorgt damit für wohlige Wärme. Doch so schön ein kuschelig-warmes Zuhause auch ist, wenn Sie es zu gut meinen, riskieren Sie eine saftige Heizkostenabrechnung. Damit die Ausgaben fürs Heizen so gering wie möglich bleiben, gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, die Sie mit geringem Aufwand umsetzen können. Die fünf effektivsten werden in diesem Beitrag etwas genauer beleuchtet.
Bildunterschrift
Bildunterschrift

Tipp 1: Richtig lüften

Gerade, wenn es draußen so richtig kalt ist, neigen viele Menschen dazu, ihre Fenster beim Lüften nur zu kippen – immerhin möchte man die Wärme drin behalten und die Kälte draußen lassen. Da effektives Heizen jedoch nur mit frischer, also unverbrauchter Luft funktioniert, muss diese regelmäßig in großen Mengen ins Haus gelangen, am besten durch diagonales Stoßlüften. Öffnen Sie drei-bis viermal täglich möglichst viele Fenster vollständig für wenige Minuten, sodass die Raumluft einmal komplett ausgetauscht werden kann. Die frische Luft wird sich viel schneller erhitzen als die „verbrauchte“ und auch Ihr allgemeines Wohlbefinden wird es Ihnen danken. Außerdem ist Stoßlüften (gerade im Winter) ein wirksames Mittel gegen Schimmel.
Durch richtiges Lüften können Sie jährlich bis zu 190 € Heizkosten sparen. 

Tipp 2: Elektronische Thermostate

Sie sind es leid, jeden Tag plan- und ahnungslos am Thermostat Ihrer Heizkörper zu drehen und am Ende doch wieder eine horrende Heizkostenabrechnung in den Händen zu halten? Dann rüsten Sie doch auf elektronische Thermostate um und programmieren Sie darüber ein, wann welche Heizung wie warm sein soll. Vor allem, wenn Sie tagsüber lang außer Haus sind und in dieser Zeit nicht „voll“ heizen wollen, ist die Nutzung von elektronischen Thermostaten überaus sinnvoll. Denn darüber können Sie punktgenau steuern, dass beispielsweise Ihr Badezimmer am Morgen mollig warm ist und auch das Wohnzimmer pünktlich zum Feierabend die perfekte Wohlfühltemperatur hat.

Die mögliche Kostenersparnis durch elektronische Thermostate beträgt rund 170 € im Jahr. Allerdings müssen Sie auch erst einmal mit 15 bis 70 € Anschaffungskosten pro Thermostat rechnen.

Tipp 3: Temperaturen um 1° C senken

Wärmer ist nicht immer besser! Auch wenn Sie an manchen Tagen sicherlich durchgefroren nach Hause kommen, muss die Heizung nicht permanent auf Hochtouren laufen. Indem Sie die Temperatur in allen Räumen um gerade einmal 1° C senken, können Sie über das Jahr gerechnet bis zu 100 € sparen – und das, ohne einen gravierenden Unterschied zu bemerken. Grundsätzlich können Sie sich an diese Richtwerte halten: 20° C in den Wohnräumen, 16° C im Schlafzimmer, 18° C in der Küche, 21° C im Badezimmer und 16° C im Flur.

Tipp 4: Fenster und Türen dämmen

Es muss nicht immer gleich die energetische Komplettsanierung sein. Oft reichen kleine Maßnahmen aus, um zugige Fenster und Türen besser zu dämmen und damit zu verhindern, dass kalte Luft ins Haus gelangt bzw. Heizenergie entweichen kann. Schaum- oder Gummidichtungsbänder sind für wenig Geld im Baumarkt erhältlich und lassen sich auch von Handwerks-Laien schnell und einfach einbauen. Noch simpler sind Zugluftstopper für Fenster und Türen, die oftmals auch optisch einiges hermachen und an den Stil Ihrer Inneneinrichtung angepasst werden können.

Wer die Spalten an Fenstern und Türen dämmt und somit Zugluft vermeidet, kann bis zu 100 € sparen. Weitere 20 € sparen Sie durch die Dämmung mittels Rollläden und Vorhänge.

Tipp 5: Heizkörper freihalten & entlüften

Viele Menschen begehen den Fehler und verdecken ihre Heizkörper durch Möbel, Pflanzen oder Vorhänge. Klar: Die in die Jahre gekommenen Metallkästen sind keine optischen Highlights. Doch dürfen Sie deswegen keinesfalls versteckt werden. Es staut sich die Wärme lediglich zwischen Heizkörper und Gegenstand und kann sich nicht gleichmäßig im Raum verteilen. Das Ergebnis: Ein kalter Raum und der Drang, das Thermostat weiter aufzudrehen, ergo eine hohe Energiekostenabrechnung.

Wie Sie sehen, ist es gar nicht schwer, Heizkosten zu senken. Viele der effektiven Tipps aus diesem Beitrag können Sie kostenlos umsetzen, andere sind schon mit wenigen Euros realisierbar.

Quelle: Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

30.12.2024

Hausbaunews

Passgenaue Metallfassaden: Präzision ...

Die Metallfassaden Fertigung gehört zu den anspruchsvollsten Disziplinen im modernen Fassadenbau. Wer ein Gebäude mit einer individuellen Metallfassade ausstatten möchte, steht vor einer Reihe von ...

Fliesenflächen im Wohnbereich

Fliesen sind heute deutlich mehr als ein funktionaler Bodenbelag für Küche und Bad. Mit ihren vielfältigen Designs eignen sie sich für nahezu jeden Wohnraum und setzen dort stilvolle Akzente. 3D- ...

Wie viel Haus kann ich mir leisten? ...

Schon vor dem ersten Spatenstich sollte Ihr Haus zumindest auf dem Papier stehen – idealerweise nicht als unbezahlbares Traumschloss. Spätestens beim Finanzierungsplan muss klar sein, wie die ...

Werte erhalten: Holzböden richtig ...

Ein warmer Holzboden unter den Füßen – für viele ist das der Inbegriff von Wohnlichkeit. Denn Holz wirkt natürlich, fühlt sich auch barfuß gut an und verleiht jedem Raum eine behagliche ...

Strom sparen im Alltag: Kleine ...

Steigende Strompreise bringen viele Haushalte finanziell an ihre Grenzen. Doch oft reichen schon wenige Veränderungen im Alltag, um die Stromkosten spürbar zu senken. In vielen Wohnungen verstecken ...

Bausparen, ETF oder Tagesgeld?

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden braucht Zeit. Für das notwendige Eigenkapital sparen deutsche Haushalte im Schnitt rund 14 Jahre – das hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft ...

Musterhäuser

Negenborn

Preis
auf Anfrage
Fläche
241,00 m²
Edition S 161

Preis ab
317.676 €
Fläche
160,54 m²
LifeStyle 17.01 S

Preis ab
140.999 €
Fläche
153,00 m²
ARTIS 301

Preis
auf Anfrage
Fläche
145,00 m²
Life 9

Preis
auf Anfrage
Fläche
147,64 m²
Locca

Preis
auf Anfrage
Fläche
164,99 m²

0