Zukunftsfit im eigenen Fertighaus
„Bei aller Individualität, die gewünscht und bei den Fertighausherstellern auch möglich ist, gibt es Rahmenbedingungen, wie etwa energetische Zukunftsanforderungen der Politik oder auch den Bebauungsplan der Kommune, die bestimmte Bauentscheidungen nahe legen oder sogar einfordern“, so der BDF-Geschäftsführer. „Es ist der Wunsch der Hersteller, diese Verpflichtungen und Zukunftsperspektiven so gut es geht mit den individuellen Wünschen der Baufamilie in Einklang zu bringen.“ Meist gelinge das auch, denn es sei ja auch in ihrem Interesse, ihr Haus so zukunftsfit wie möglich zu planen und zu gestalten, weiß Hannott.
Zu einer zukunftsfähigen Heizungsvariante ohne fossile Energieträger kommt dabei immer öfter auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie ein hauseigener Stromspeicher im Keller oder Technikraum des Eigenheims. Diese technische Ausstattung kann schon im Zuge der individuellen Hausplanung umgesetzt oder aber so weit wie möglich vorbereitet und später nachgerüstet werden. „Das ist manchmal eine Frage der finanziellen Mittel, auch wenn die Gewinnung von eigenem Ökostrom natürlich von Anfang an Sinn macht und größtmögliche Planungssicherheit bei den Energiekosten bietet“, so Hannott. Selbst eine Ladestation für das Elektroauto kann bei vielen Fertighausherstellern auf Wunsch gleich miteingeplant werden.
Nicht zuletzt spielen bei der individuellen Hausplanung die Lebensumstände jetzt und in Zukunft eine immer wichtigere Rolle. „Immer mehr Baufamilien planen auch schon für die Zeit mit, in denen ihre Kinder mal aus dem Haus sind“, berichtet der BDF-Geschäftsführer. Flexible Grundrisskonzepte und trennbare Wohneinheiten, aber auch barrierefreie Wege seien wichtige Anforderungen, für die Haushersteller und Bauherren gemeinsam individuelle Lösungen erarbeiten, um das neue Zuhause dauerhaft zukunftssicher zu machen.
16.05.2023
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