Wohnen im Minikraftwerk
Ein Teil der attraktiven, verglasten Außenhülle des Anbaus stellt nichts anderes als eine hochmoderne Fassaden-Photovoltaik-Anlage dar. Foto: djd / Fischerhaus GmbH & Co.
Die deutschen Fertighausanbieter sind seit Langem Pioniere in Sachen energiesparender Bauweise. Was vor einigen Jahren noch belächelt wurde, ist heute eines der wichtigsten Argumente im Hausbau. Das beste Beispiel für ein solches Gebäude der Zukunft ist das Energie-Plus-Musterhaus "Generation X" des oberpfälzischen Traditionsunternehmens FischerHaus. Das Energiekonzept wird von zwei Säulen getragen: einerseits von einem Mix aus regenerativen Ressourcen wie Sonne, Wind und Erdwärme, andererseits von einem von Professor Manfred Hegger von der TU Darmstadt wissenschaftlich erarbeiteten Micro-Klima-Konzept, das Einsparungen und Effizienz ohne Einbußen an Lebensqualität ermöglicht
Hochmoderne Fassaden-Photovoltaik
"Die Gestaltung des Außenraums trägt zur energetischen Performance des Gebäudes bei", betont Professor Hegger. Deshalb vermeidet das Konzept beispielsweise Verschattungen für die Photovoltaik. Pflanzen schützen das Haus vor Wind, der es auskühlen könnte, die kompakte Bauweise vermeidet ebenfalls unnötige Wärmeverluste. Ein Teil der attraktiven, verglasten Außenhülle des Anbaus stellt nichts anderes als eine hochmoderne Fassaden-Photovoltaik-Anlage dar. Dachziegel auf dem Satteldach des größeren Gebäudeteils sucht man vergebens: Die sogenannte Indach-Photovoltaik deckt das Gebäude komplett ab.
Die Lichteffekte im Haus der Zukunft werden mit sparsamen LEDs erzeugt. Foto: djd/Fischerhaus GmbH & Co. KG
Intelligente Steuerung
Im "Generation X"-Haus lässt sich über einen Handgriff an der zentralen Steuereinheit im ganzen Haus das Licht regulieren. Die Effekte werden mit sparsamen LEDs erzeugt. Nicht nur das Licht, sondern auch die Alarmanlage, der Lautsprecher und die Heizung lassen sich dank des intelligenten Systems "intellihome" per Smartphone jederzeit auch von unterwegs steuern.
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20.08.2012
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