95 Prozent des verbauten Holzes aus der Region

Fertighäuser in Holztafelbauweise werden besonders ressourcenschonend hergestellt. Beim unterfränkischen Fertighaushersteller Hanse Haus stammen 95 Prozent des effizient verwendeten natürlichen Baustoffs Holz aus Wäldern der Region. Hierüber tauschte sich das Unternehmen jetzt mit dem forstpolitischen Sprecher von Bündnis90/DIEGRÜNEN, Niklas Wagener MdB, aus. Initiiert und begleitet wurde der Besuch des Forstpolitikers in Oberleichtersbach durch den Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). 
Auf Initiative der Leiterin des BDF-Hauptstadtbüros Sophie von Minckwitz besuchte Niklas Wagener MdB jetzt das Unternehmen Hanse Haus und tauschte sich mit dessen Geschäftsführern Marcus D’Agostino und Marco Hammer aus (v.r.n.l.). Ganz links im Bild ist Volker Goll, MdB-Büroleiter Bayern von Niklas Wagner. Foto: Hanse Haus
Auf Initiative der Leiterin des BDF-Hauptstadtbüros Sophie von Minckwitz besuchte Niklas Wagener MdB jetzt das Unternehmen Hanse Haus und tauschte sich mit dessen Geschäftsführern Marcus D’Agostino und Marco Hammer aus (v.r.n.l.). Ganz links im Bild ist Volker Goll, MdB-Büroleiter Bayern von Niklas Wagner. Foto: Hanse Haus
„Der Baustoff Holz hat eine lange Tradition und nimmt wieder eine wachsende Bedeutung für den Hausbau in Deutschland ein. Die Fertighausindustrie ist eine Branche, die seine Vorteile vor Jahren erkannt hat und einen ressourcenschonenden Umgang mit dem natürlichen Hochleistungswerkstoff aus dem Wald praktiziert“, so der forstpolitische Sprecher bei seinem Besuch bei Hanse Haus. Besonders lobte Niklas Wagener auch die regionale Wertschöpfung des unterfränkischen Unternehmens: „Kurze Wege vom Wald zum Sägewerk und zum weiterverarbeitenden Gewerbe garantieren, dass dem klimafreundlichen Werkstoff Holz kein unnötig schwerer CO2-Rucksack aufgesetzt wird. Das hat unmittelbar Einfluss auch auf eine gute CO2-Bilanz von Häusern in Holz-Fertigbauweise.“ 
  
Marcus D’Agostino, technischer Geschäftsführer von Hanse Haus, erklärte den Weg, den das Holz bei Hanse Haus nimmt: „Über 95 Prozent des verbauten Holzes kommen aus Bayern und Hessen. Die fertigen Bauelemente werden dann in Zusammenarbeit mit der benachbarten Spedition zur Baustelle transportiert und dort in Kooperation mit den örtlich ansässigen Meisterbetrieben montiert.“ 
  
Durch die Holztafelbauweise, in der Hanse Häuser gefertigt werden, setze das Unternehmen den nachwachsenden Rohstoff Holz per se ressourceneffizient und unter Berücksichtigung höchster Qualitätsstandards ein. „Mit Blick auf die Holzbaustrategie auf Bundesebene ist die ressourceneffiziente Verwendung von Holz essenziell und viel zukunftsfähiger als ein Förderansatz, der ‚je mehr Holz, desto besser‘ lautet“, sagte D’Agostino und empfahl die Nutzung von Holz sinnvoll anhand eines ressourceneffizienten Modellgebäudes in Holztafelbauweise zu deckeln. 
  
Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Hanse Haus, Marco Hammer, erklärte, dass die Fertighausindustrie bislang weniger stark von den in diesem Jahr sinkenden Baugenehmigungszahlen für Ein- und Zweifamilienhäuser betroffen sei als mancher Mitbewerber. „Wir haben noch ein gutes Auftragspolster für 18 Monate, allerdings kommen aktuell weniger neue Aufträge hinzu“, so Hammer. Statt der gestiegenen Bauzinsen und Materialkosten sieht er den Hauptgrund für die Zurückhaltung bei Bauentscheidungen in einer allgemeinen Verunsicherung. „In Gesprächen mit Bauinteressierten höre ich von Sorgen über Preissteigerungen in allen Lebensbereichen bis hin zu Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Ein Hausbau mit Überzeugung und einem rundum guten Gefühl, selbst wenn die finanziellen Möglichkeiten stimmen, wird dadurch natürlich schwieriger“, sagt Hammer und wünscht sich von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen für Bauherren beispielsweise im Bereich einer Neubauförderung für klimafreundliches Bauen. „Das KfW-Förderchaos in diesem Jahr hat maßgeblich zur Verunsicherung von Bauherren beigetragen“, so der Geschäftsführer. 
  
Dass sein Unternehmen Bauherren eine Förderung für klimafreundliche Neubauten ermöglichen wird, wenn ein entsprechender Fördertopf von der Bundesregierung bereitgestellt ist, daran lässt Marco Hammer keinen Zweifel: „Bauen mit höchster Energieeffizienz ist für die Branche keine Neuheit, insofern können wir gut auf wachsende Anforderungen und Förderbedingungen der Politik reagieren.“ Bei Bauherren komme neben der Energieeffizienz gerade auch die planungssichere Hausfertigung in wettergeschützten Werkshallen, die schlüsselfertige Übergabe und die Festpreisgarantie, die alle BDF-Mitgliedsunternehmen geben, gut an. „Das sind alles Punkte, die Bauherren überzeugen mit einem Holz-Fertighausanbieter zu bauen“, so Hammer.

Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

24.01.2023

Hausbaunews

Lithium-Ionen-Akkus: wachsende ...

Lithium-Ionen-Akkus sind aus modernen Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Ob in Handys, E-Bikes, Einweg-E-Zigaretten, Elektrowerkzeugen oder größeren Geräten wie E-Gabelstaplern – die ...

Vom Altbestand zum baureifen Grundstück

Der Traum vom modernen Fertighaus beginnt heutzutage immer häufiger mit dem Kauf eines bereits bebauten Grundstücks. Bevor das neue Eigenheim jedoch zügig und planmäßig errichtet werden kann, ...

ÖkoFEN bringt wärmeintelligentes ...

ÖkoFEN erweitert sein Portfolio um ein neuartiges wärmeintelligentes Gesamtsystem. Das Unternehmen, seit 1989 Pionier für nachhaltiges Heizen, liefert damit alle zentralen Komponenten für Wärme ...

Gute Gründe für Böden aus Holz

Wer ein Haus baut oder saniert, muss viele Entscheidungen treffen. Eine davon: Welcher Bodenbelag passt am besten. Seit Jahrhunderten fällt die Entscheidung dann immer wieder für Parkett – und ...

Ein langes Leben für Ihre Rohre – ...

Nach dem Einzug ins neue Fertighaus stehen die Rohrleitungen meist nicht im Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei bilden sie das unsichtbare Rückgrat der Hausentwässerung und transportieren täglich ...

Gründächer werden gefördert

Häuser mit Flachdach sind zeitlos schön, bestechen durch ihre klaren Formen und gelten wieder als Inbegriff moderner Architektur. Darüber hinaus kann ein Flachdach begrünt werden und so den ...

Musterhäuser

Erlangen (Musterhaus)

Preis
auf Anfrage
Fläche
181,00 m²
Diamonds Bornholm

Preis
auf Anfrage
Fläche
99,10 m²
Balance 300

Preis ab
372.390 €
Fläche
162,00 m²
Schwalbenweg

Preis ab
443.258 €
Fläche
146,61 m²
Jubiläumshaus Balance ...

Preis ab
318.650 €
Fläche
133,66 m²
Partner 117.1

Preis ab
240.800 €
Fläche
116,70 m²

0