95 Prozent des verbauten Holzes aus der Region
Marcus D’Agostino, technischer Geschäftsführer von Hanse Haus, erklärte den Weg, den das Holz bei Hanse Haus nimmt: „Über 95 Prozent des verbauten Holzes kommen aus Bayern und Hessen. Die fertigen Bauelemente werden dann in Zusammenarbeit mit der benachbarten Spedition zur Baustelle transportiert und dort in Kooperation mit den örtlich ansässigen Meisterbetrieben montiert.“
Durch die Holztafelbauweise, in der Hanse Häuser gefertigt werden, setze das Unternehmen den nachwachsenden Rohstoff Holz per se ressourceneffizient und unter Berücksichtigung höchster Qualitätsstandards ein. „Mit Blick auf die Holzbaustrategie auf Bundesebene ist die ressourceneffiziente Verwendung von Holz essenziell und viel zukunftsfähiger als ein Förderansatz, der ‚je mehr Holz, desto besser‘ lautet“, sagte D’Agostino und empfahl die Nutzung von Holz sinnvoll anhand eines ressourceneffizienten Modellgebäudes in Holztafelbauweise zu deckeln.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Hanse Haus, Marco Hammer, erklärte, dass die Fertighausindustrie bislang weniger stark von den in diesem Jahr sinkenden Baugenehmigungszahlen für Ein- und Zweifamilienhäuser betroffen sei als mancher Mitbewerber. „Wir haben noch ein gutes Auftragspolster für 18 Monate, allerdings kommen aktuell weniger neue Aufträge hinzu“, so Hammer. Statt der gestiegenen Bauzinsen und Materialkosten sieht er den Hauptgrund für die Zurückhaltung bei Bauentscheidungen in einer allgemeinen Verunsicherung. „In Gesprächen mit Bauinteressierten höre ich von Sorgen über Preissteigerungen in allen Lebensbereichen bis hin zu Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Ein Hausbau mit Überzeugung und einem rundum guten Gefühl, selbst wenn die finanziellen Möglichkeiten stimmen, wird dadurch natürlich schwieriger“, sagt Hammer und wünscht sich von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen für Bauherren beispielsweise im Bereich einer Neubauförderung für klimafreundliches Bauen. „Das KfW-Förderchaos in diesem Jahr hat maßgeblich zur Verunsicherung von Bauherren beigetragen“, so der Geschäftsführer.
Dass sein Unternehmen Bauherren eine Förderung für klimafreundliche Neubauten ermöglichen wird, wenn ein entsprechender Fördertopf von der Bundesregierung bereitgestellt ist, daran lässt Marco Hammer keinen Zweifel: „Bauen mit höchster Energieeffizienz ist für die Branche keine Neuheit, insofern können wir gut auf wachsende Anforderungen und Förderbedingungen der Politik reagieren.“ Bei Bauherren komme neben der Energieeffizienz gerade auch die planungssichere Hausfertigung in wettergeschützten Werkshallen, die schlüsselfertige Übergabe und die Festpreisgarantie, die alle BDF-Mitgliedsunternehmen geben, gut an. „Das sind alles Punkte, die Bauherren überzeugen mit einem Holz-Fertighausanbieter zu bauen“, so Hammer.
24.01.2023
Hausbaunews
Effizientes Gleiten, Schweben, Schieben
Häfele Slido präsentiert Häfele ein vielseitiges Sortiment an Schiebe- und Schwebetürsystemen, das Funktionalität, ansprechendes Design und eine besonders einfache Montage verbindet. Ob verdeckt ...
Grenzenloses Wohnen: Warum ...
Der Traum vom Eigenheim ist heute untrennbar mit dem Wunsch nach einem fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum verbunden. Bauherren und Modernisierer legen immer größeren Wert darauf, ...
Wie weiter? Die Anschlussfinanzierung
Zwischen 2015 und 2020 wechselten jährlich zwischen 700.000 und 900.000 Immobilien den Besitzer, je rund 250.000 bis 300.000 Wohnungen wurden neu gebaut. Viele der damaligen Käufer hatten sich für ...
Entsorgungsfachbetriebe im Großraum ...
Im Großraum Passau fallen täglich unterschiedlichste Abfälle an – im privaten Haushalt ebenso wie auf Baustellen, in Handwerksbetrieben oder in der Industrie. Neben klassischen Wertstoffen ...
Mit einer Baugruppe günstiger ...
Wer urban oder stadtnah in den eigenen vier Wänden leben möchte, merkt schnell, dass nicht nur Bauen teurer geworden ist, sondern schon der Erwerb eines Grundstücks enorm ins Geld gehen kann. Tun ...
Energieeffiziente Fertighäuser planen
Energieeffiziente Fertighäuser verbinden kurze Bauzeiten mit dauerhaft niedrigen Betriebskosten. Wer frühzeitig Baupartner, Haustechnik und Fördermittel aufeinander abstimmt, senkt Risiken und ...