Strahlung aus dem Untergrund. Wie beugt man vor?

Radon ist ein radioaktives Edelgas und entsteht beim Zerfall von Uran, das in allen Gesteinen und Böden in unterschiedlich hoher Konzentration vorkommt. Das Gas steigt durch die Bodenschichten Richtung Erdoberfläche auf und vermischt sich dort mit der Luft. In der Atmosphäre ist es dann in ungefährlich verdünnter Menge vorhanden. 
Radon: Strahlung aus dem Untergrund. Wie beugt man vor? Foto: pixabay.com
Radon: Strahlung aus dem Untergrund. Wie beugt man vor? Foto: pixabay.com
Weil Radon aber in hohen Konzentrationen gesundheitsschädlich ist und als Hauptursache für Lungenkrebserkrankungen bei Nichtrauchern in Deutschland gilt, müssen Gebäude mit Wohn- und Arbeitsstätten jetzt im Hinblick auf die Radonbelastung hin überprüft werden. Bei erhöhter Belastung mit Radon sind Maßnahmen zu treffen, die die Einhaltung der Referenzwerte sicherstellen. 

Seit Ende 2018 gelten verbindliche Regelungen zum Radonschutz in Aufenthaltsräumen und nennt Referenzwerte für die Belastung mit Radon. Ab 300 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m³) im Jahresmittel müssen Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration getroffen werden. Seit 2018 müssen Grenzwerte in Wohnräumen und an Arbeitsstätten in Gebäuden eingehalten werden Während bei Neubauten von vornherein leicht radonsicher gebaut werden kann, ist es technisch komplizierter, einen Bestandsbau nachträglich gegen Radon abzudichten. Hierzu sollten Experte hinzugezogen werden. Am Anfang steht immer die Klärung der Frage, ob ein Bestandsbau überhaupt über die neuen Grenzwerte hinaus belastet ist und, falls ja, was dagegen sinnvollerweise getan werden kann. Grund zur Panik besteht dabei nicht, denn die vorhandene Radonbelastung, mit der wir alle schon immer leben, hat sich ja durch das Gesetz nicht verändert. Lediglich der Umgang damit: Erste und einfachste Maßnahme ist das Lüften.

Quelle: Verband Privater Bauherren e.V. (VPB)

06.01.2022

Hausbaunews

Moderner Versicherungsschutz für ...

Mit der neuen Hausratversicherung T26 aktualisiert degenia ihre bewährte Hausratversicherung. Unter dem Leitmotiv „sicher wohnen, sicher online“ kombiniert der neue Tarif bekannte ...

Wenn der Frost den Akku ausbremst

Für manche E-Mountainbiker sind Winterrunden durch frischen Tiefschnee das Größte, andere lassen ihr E-Fahrrad bei Minustemperaturen lieber stehen. Doch egal, zu welcher Gruppe man gehört: Im ...

Infrarotheizung trifft Photovoltaik

Wie elektrische Wärmeversorgung mit Infrarotheizungen und Photovoltaik effizient, komfortabel und wirtschaftlich funktioniert, zeigt die IG Infrarot Deutschland e.V. im Rahmen der „Wärmeoffensive ...

Strom sparen im Alltag – kleine ...

Steigende Strompreise bringen viele Haushalte finanziell an ihre Grenzen. Doch oft reichen schon wenige Veränderungen im Alltag, um die Stromkosten spürbar zu senken. In vielen Wohnungen verstecken ...

Immobilienkauf mit 50 plus

Im Alter von über 50 Jahren eine Immobilie erwerben zu wollen, ist kein ungewöhnlicher Plan. Aber wie realistisch ist es, den Kauf mithilfe eines Darlehens zu finanzieren? Experten schließen das ...

Das energieautarke Fertighaus: So ...

Die Diskussion um steigende Energiepreise und Versorgungssicherheit hat den Blick auf das eigene Zuhause gewandelt. Bauherren betrachten eine Immobilie längst nicht mehr nur als Altersvorsorge oder ...

Musterhäuser

Balance Poing

Preis ab
425.000 €
Fläche
181,00 m²
X-Black 2

Preis
auf Anfrage
Fläche
162,09 m²
UNO 2.0 100 S180

Preis
auf Anfrage
Fläche
122,00 m²
Lageto

Preis
auf Anfrage
Fläche
206,00 m²
Life 150

Preis
auf Anfrage
Fläche
153,00 m²
Noblesse 153

Preis ab
347.400 €
Fläche
154,54 m²

0