Planung: Frühzeitig Platz für Treppenlift einplanen

Möchten Sie sich den Traum vom eigenen Heim verwirklichen, sollten Sie bei der Planung Ihres Hauses bereits an Platz für einen Treppenlift denken. Er ermöglicht Ihnen, auch im Alter in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben. Barrieren im Außenbereich überwinden Sie mit einem Außenlift, der für jede Witterung geeignet ist und genügend Komfort bietet. Als maßgeschneiderte Lösungen sind Treppenlifte für nahezu jede Treppenform verfügbar. Am besten eignen sich jedoch gerade Treppenverläufe.
Denken Sie schon jetzt an ein barrierefreies Morgen. Foto: TK Home Solutions
Denken Sie schon jetzt an ein barrierefreies Morgen. Foto: TK Home Solutions

Die Planung eines Treppenliftes

Planen Sie den Neubau eines Hauses, sollten Sie bereits an Platz für einen TK Home Solutions Treppenlift und die geeignete Treppenform denken. Treppenlifte sind auch als maßgeschneiderte Lösungen für schmale, steile und kurvige Treppen verfügbar. Am besten lassen sie sich jedoch an geraden Treppen installieren. Aus technischer Sicht ist der Einbau von Treppenliften in den meisten Häusern und Wohnungen problemlos auch nachträglich möglich. Bei Privathäusern benötigen Sie keine Baugenehmigung. Sie ist auch dann nicht notwendig, wenn Sie einen Außenlift installieren möchten, um Stufen im Außenbereich des Hauses zu überwinden.

Bauliche Voraussetzungen für den Einbau eines Treppenliftes

Auch wenn der Einbau von Treppenliften bei nahezu allen Treppen möglich ist, sollten Sie bereits bei der Planung Ihres Hauses an die baulichen Voraussetzungen denken. Treppenlifte sind für alle geraden Treppen geeignet. Die Zahl der Stufen und die Treppenlänge spielen keine Rolle. Bei der Anzahl der Etagen gibt es keine Einschränkungen, doch sind mitunter Kurvenelemente erforderlich, um verschiedene Hindernisse zu überwinden. Das ist beispielsweise notwendig, wenn mehrere Etagen überwunden werden müssen oder der Sitz des Lifts bei einer Parkposition im Wege stehen würde. Treppenlifte können über bis zu sieben Etagen geführt werden. Bei kurvigen Treppen werden die Schienen abhängig vom Kurvenverlauf gebogen.

Bei einem Außenlift müssen Sie keinen Wetterschutz einplanen. Eine wasserabweisende Kapsel schützt Bedienelemente, Schalter und Antriebselektronik. Die Sitzbezüge des Lifts bestehen aus UV-beständigem, feuchtigkeitsresistentem Material.

Schon bei der Planung Ihres Hauses sollten Sie an das Baumaterial der Treppe denken, das stabil genug und entsprechend belastbar sein sollte. Da es verschiedene Befestigungsmöglichkeiten und Bohrtechniken für die Installation gibt, kann die Treppe aus folgenden Materialien bestehen:
 
  • gemauerten Ziegeln
  • Beton
  • Marmor
  • Holz
  • Stahl
  • Stein

An die Breite der Treppen denken

Die wichtigste bauliche Voraussetzung, wenn Sie bereits bei einem Neubau an den späteren Einbau eines Treppenliftes denken, ist die Breite der Treppen. Die Mindestlaufbreite ist die tatsächlich verfügbare Breite der Treppe, während die Treppenlaufbreite die gesamte Breite der Treppe einschließlich des Geländers umfasst. Der Treppenlift sollte die Mindestlaufbreite nicht dauerhaft einschränken. Ist die Treppe nur sehr schmal, muss ein zusammenklappbarer Lift installiert werden. Die Bauaufsicht schreibt eine Mindestlaufbreite von 80 bis 100 Zentimetern für Mehrfamilienhäuser vor. Sie ist wichtig, damit die Treppe im Brandfall als Fluchtweg genutzt werden kann. Für Wohngebäude mit bis zu zwei Wohnungen liegt die Mindestlaufbreite bei 70 Zentimetern.

Platz, den Sie einplanen sollten

Beim Neubau eines Einfamilienhauses müssen Sie im Anfangs- und Endbereich genügend Platz für die Haltepunkte des Lifts vorsehen. Denken Sie an ausreichenden Platz für die zu transportierende Person, die eventuell Gehhilfen benutzt, sowie für die helfende Person. Beim Ein- und Aussteigen dreht sich der Sitz von der Treppe weg. Noch mehr Platz wird benötigt, wenn der Lift von einem Rollstuhlfahrer benutzt wird. Genügend Raum zum Umsteigen vom Rollstuhl in den Lift muss einkalkuliert werden.

Muss der Treppenlift mehrere Etagen überwinden, sollten Sie auch an die Wartefläche denken. Eine entgegenkommende Person muss genügend Platz haben, um das Passieren des Lifts abzuwarten. Der laufende Betrieb darf nicht gestört werden.
 
Levant Outdoor – Außenlift für jede Witterung. Foto: TK Home Solutions
Levant Outdoor – Außenlift für jede Witterung. Foto: TK Home Solutions

Neubau oder Umbau?

Bei einem Neubau kann bereits Platz für einen Treppen- oder Außenlift eingeplant werden. Mit den entsprechenden baulichen Maßnahmen schaffen Sie die Voraussetzungen. Später kann ein Außenlift oder ein Lift für den Innenbereich bequem nachgerüstet werden. Auch bei bereits vorhandenen Gebäuden können Sie im Alter mit einem Treppenlift nachrüsten und mehr Mobilität schaffen. Sind die Treppen breit genug, müssen keine Umbaumaßnahmen vorgenommen werden, da der Lift mit den Schienen einfach integriert werden kann. Wie teuer der Einbau wird, hängt davon ab, welche Art von Lift benötigt wird und wie die Gegebenheiten vor Ort sind. Nur dann, wenn die Treppen nicht breit genug sind, könnte ein Umbau erforderlich werden.

Was Sie bei der Nachrüstung eines Treppenliftes beachten sollten

Haben Sie ein Eigenheim und möchten Sie einen Treppenlift oder Außenlift von TK Home Solutions nachrüsten, müssen Sie nichts weiter beachten. Eine Genehmigung Dritter ist nicht erforderlich. Bewohnen Sie eine Eigentumswohnung, müssen Sie das Einverständnis der Eigentümergemeinschaft einholen. Bei der
 
Eigentümerversammlung muss die Mehrheit der Stimmberechtigten zustimmen. Als Mieter benötigen Sie die Zustimmung des Vermieters. Der Vermieter muss zustimmen, wenn Sie das berechtigte Interesse aufgrund einer körperlichen Behinderung oder anderer Einschränkungen nachweisen. Er muss allerdings nicht die Kosten übernehmen. Der Vermieter kann die Zustimmung jedoch verweigern, wenn andere Hausbewohner bei der Benutzung der Treppe gefährdet werden.

Erleichterung im Alltag mit dem Treppenlift

Treppenlifte können erhebliche Erleichterung im Alltag schaffen, da sie ein Stück Mobilität zurückgeben. Sie helfen, die Wohnung barrierearm zu gestalten, und sorgen dafür, dass Personen mit körperlichen Einschränkungen noch lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.

Arten von Treppenliften

  • Bei Treppenliften werden Innen- und Außenlifte unterschieden. Innenlifte gliedern sich in Lifte für gerade und für kurvige Treppen:
  • Ein Innenlift für gerade Treppen ist die kostengünstigste Lösung, er ist vergleichsweise einfach zu installieren. Da die Neigung der Schienen an die Treppe angepasst wird, eignet er sich auch für steilere Treppen.
  • Ein Innenlift für kurvige Treppen ist teurer und aufwendiger in der Installation. Die Schienen werden an die Treppe angepasst. Ein solcher Treppenlift eignet sich auch für mehrere Etagen.
Ein Außenlift ist robust gestaltet und vor Witterungseinflüssen geschützt. Er kann für eine Außentreppe, aber auch für wenige Stufen im Außenbereich installiert werden. Zumeist ist er aufgrund seiner Ausstattung teurer als ein Innenlift.

Weitere Maßnahmen zur Erleichterung des Alltags im Alter

Nicht nur ein Treppenlift kann den Alltag im Alter und bei eingeschränkter Mobilität erleichtern. Eine Erleichterung bringen auch Aufzüge für den Innen- oder Außenbereich. Für einen Aufzug sind jedoch größere Umbaumaßnahmen bei einem vorhandenen Gebäude erforderlich. Bei einem Neubau können Sie barrierefrei bauen, indem Sie auf Schwellen und Treppen verzichten. Im Außenbereich kann anstelle von Treppen eine Schräge oder Rampe gebaut werden, die mit dem Rollstuhl befahrbar ist und auch mit Gehhilfen bequem gemeistert werden kann.

Fazit

Ein Treppenlift kann bei vorhandenen Gebäuden nachgerüstet werden. Ein Außenlift erleichtert den Zugang zum Haus. Bei Neubauten können Sie bereits bei der Planung an den späteren Einbau eines Treppenliftes denken. Wichtig ist die ausreichende Treppenbreite. Sie sollten auch an genügend Platz im Anfangs- und Endbereich des Liftes denken, damit ein bequemes Ein- und Aussteigen gewährleistet ist. Eine Baugenehmigung für den Einbau eines Liftes ist bei Eigenheimen nicht erforderlich.

Quelle: k.h.

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