Modernes Design vom Fertighäusern 

Traditionell war die Bauindustrie etwas langsam, wenn es um Veränderungen ging. Glücklicherweise ändert sich diese Zurückhaltung heute. Da die Vorteile neuer Bautechnologien immer deutlicher zutage treten, sind Innovationen für alle - von Eigentümern/Kunden über Generalunternehmer bis hin zu den Handwerkern auf der Baustelle - sehr viel attraktiver geworden.
Modernes Design in Fertighäusern – wie arbeitet man hier zusammen? Foto: iSock.com / sl-f
Modernes Design in Fertighäusern – wie arbeitet man hier zusammen? Foto: iSock.com / sl-f
Der Bedarf an solchen vorgefertigten und modularen Konstruktionen wird jeden Tag deutlicher. Angesichts des branchenweiten Arbeitskräftemangels und anderer Umstände, auf die wir keinen Einfluss haben – vom Wetter bis zu globalen Gesundheitskrisen – ist es heutzutage einfach nicht mehr effizient oder wirtschaftlich, alles in Kleinserie zu bauen. Daher gibt es viele gute Gründe, warum Designer und Bauunternehmen Hand in Hand arbeiten sollten, um dadurch ein modernes Design für Fertighäuser zu erschaffen, die den Zeichen der Zeit standhalten können. Aber es gibt noch mehr gute Gründe.

Verbesserte Produktivität und Qualität

Die Arbeit in einer kontrollierten Fertigungsumgebung einer Produktionsstätte mit Zugang zu mehr automatisierten Anlagen und ohne Witterungseinflüsse führt zu einer höheren Produktivität und Qualität. Die Fertigungsumgebung ermöglicht auch erweiterte Schulungsmöglichkeiten und Qualitätskontrollen. Baufachleute auf einer Baustelle benötigen in der Regel ein breites Spektrum an Fähigkeiten. In der Fertigungshalle lernen die Mitarbeiter verschiedene Verfahren der Herstellung und Qualitätskontrolle und konzentrieren sich dann in der Regel auf einen Bereich. Das Umfeld ist sauber und kontrolliert - und das gilt auch für ihre Arbeit. Die umfassende Schulung dieser Mitarbeiter hilft ihnen, alle Prozesse und Systeme zu verstehen und den Fertigungsprozess bis ins kleinste Detail zu durchschauen. Dieses Verständnis führt wiederum zu einer verbesserten Produktivität und Qualität.

Weniger Abfall

Bei großen Bauvorhaben werden in der Regel Berge von Bauschutt auf eine Mülldeponie transportiert. Auf der anderen Seite haben wir festgestellt, dass der Abfall in der kontrollierten Fertigungsumgebung bei einer Produktionsstätte normalerweise weniger als 5 % beträgt.

Die Optimierung des Zuschnitts ist ein hervorragendes Beispiel für die Abfallreduzierung in der Fertigteil- und Modulbauweise. Automatisierte Anlagen optimieren den Zuschnitt und reduzieren den Ausschuss; ein 20-Fuß-Stück Kupferrohr kann leicht in genau abgemessene Abschnitte geschnitten werden, unabhängig davon, ob es sich um ein 10-Fuß-Rohr oder etwas Kleineres handelt. Und auch die Stelzlager höhenverstellbar von Profilpas können so genau angepasst werden, dass sie in jedes Modell eines Fertighauses passen, ohne dass Reststände übrigbleiben.

Neben den offensichtlichen Vorteilen für die Umwelt zahlt sich die Abfallreduzierung auf der Baustelle in einer Reihe von Bereichen aus, darunter Kosteneinsparungen und Sicherheit. Weniger Schutt bedeutet weniger Stolperfallen auf einer Baustelle. Wir haben noch einen weiteren Vorteil entdeckt: Bauherren fühlen sich wohler, wenn sie die Baustelle besichtigen und diese sauberer ist als erwartet.

Die Vorteile summieren sich

Wenn man sich in die Zukunft der Fertigteil- und Modulbauweise blicken, kann man also kaum umherkommen, von den Möglichkeiten begeistert zu sein. In den Fertigungshallen arbeiten Designer und Bauleute bereits verstärkt in Modulbauweise. Sie suchen nach Möglichkeiten, vorgefertigte Arbeiten für mehrere Gewerke durchzuführen: Die Erstellung eines Gestells, das alle zu installierenden Gewerke aufnimmt, würde Arbeit vor Ort einsparen und dazu beitragen, dass ein Teil der zeitraubenden Koordinierung vor Ort, die im Vorfeld des Baus erforderlich ist, entfällt. Ideal also, um sich dem Trend der Zukunft zu stellen.

Quelle: a.c.

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