Wände vor dem Innenausbau gut abtrocknen lassen
Welche Ausbauarbeiten im Keller anstehen, hängt von den Wünschen des Bauherrn sowie den vertraglich vereinbarten Leistungen mit dem Bauunternehmen ab. Wer sich für ein schlüsselfertiges Haus entscheidet, setzt die professionellen Handwerker gerne auch auf den Innenausbau des Kellers an. Das kostet zwar mehr, als es selbst zu machen, verspricht allerdings eine enorme Zeitersparnis sowie eine meist höhere Ausführungsqualität. Zu bedenken ist, dass die Gesamtkosten für einen fachmännischen Innenausbau in der Regel niedriger ausfallen, wenn Estrichleger, Maler und weitere Fachkräfte nicht für jede Etage separat anrücken müssen, sondern jedes Gewerk nach und nach stockwerksübergreifend ausgeführt wird.
Handwerklich versierte Bauherren, die ihr Haus nach Feierabend oder am Wochenende selbst ausbauen, übernehmen zumeist Spachtel-, Maler- und Tapezierarbeiten sowie vereinzelt auch das Verlegen der Bodenbeläge. Mitunter erfolgen sogar der Einbau des Estrichs, der Innentüren und Zwischenwände samt Dämmung in Eigenregie. Bestimmte kellerspezifische Arbeiten hingegen werden nur in Ausnahmefällen vom Kellerhersteller an einen fachmännischen Bauherrn übergeben. Kellerexperte Hetzer erklärt, wieso: „Bei der Abdichtung, Entwässerung und Dämmung des Kellers ist das Risiko besonders groß, dass eine fehlerhafte Ausführung schwere und teure Folgeschäden nach sich zieht. Daher sollte der Bauherr hierbei auf die Expertise eines qualitätsgeprüften Kellerherstellers wie den Mitgliedsunternehmen der GÜF vertrauen.“ Schließlich komme hinzu, dass bestimmte Nachweise, wie sie beispielsweise bei staatlichen Förderprogrammen für energieeffiziente Neubauten gefordert werden, ohnehin nur von ausgewiesenen Fachfirmen ausgestellt werden können.
21.09.2021
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