Trotz Klimaschutzbedenken: Mehrheit bevorzugt Neubau

Ob sich der Neubau von Einfamilienhäusern mit dem Klimaschutz vereinbaren lässt, wird heftig diskutiert. Für 59 Prozent der Bundesbürger ist die Sache klar: Einen Altbau zu erneuern spart Ressourcen und ist daher die bessere Variante, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der BHW Bausparkasse. Dennoch würden viele Deutsche im Zweifel lieber neu bauen.
Trotz Klimaschutzbedenken: Mehrheit bevorzugt Neubau. Foto: pixabay.com
Trotz Klimaschutzbedenken: Mehrheit bevorzugt Neubau. Foto: pixabay.com
Laut der repräsentativen Umfrage von Forsa für die Bausparkasse BHW halten es aktuell nur 26 Prozent der Befragten für klima- und umweltgerechter, ein neues Haus zu errichten. Dagegen finden 59 Prozent eine Altbaumodernisierung ressourcenschonender. Im Fall eines Erwerbs von Wohneigentum würden sich 45 Prozent der Deutschen für einen Neubau und 50 Prozent für eine Gebrauchtimmobilie entscheiden.

Theorie und Praxis

Das Dilemma wird besonders bei den unter 30-Ja?hrigen deutlich: Zwar sind 54 Prozent der Meinung, dass die Sanierung eines betagten Hauses klimafreundlicher ist. Vor die freie Wahl zwischen Neu- und Altbau gestellt, bevorzugt jedoch eine Mehrheit von 52 Prozent unter den jungen Deutschen den Neubau. „Der Klimaschutz bewegt Immobilieneigentümer und Käufer wie kaum ein zweites Bauthema“, stellt Henning Göbel, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse, fest. „Trotzdem bleibt der Neubau mit seinen Gestaltungsmöglichkeiten ein Ideal für viele Menschen. Architekten und Bauwirtschaft sind deshalb gefragt, attraktive und preiswerte Angebote für die Modernisierung der bestehenden Wohnhäuser zu entwickeln.“ Das Ziel: Bis 2050 sollen Deutschlands Häuser CO2-neutral sein.

Selbstbewusst beim Klimaschutz

Insgesamt geben sich die Teilnehmer der Erhebung selbstbewusst bei der Einschätzung ihres Umgangs mit Bau-Ressourcen. 62 Prozent sagen, dass sie genug für den Klimaschutz tun. Die Jungen sind mit 47 Prozent schon deutlich vorsichtiger. An die Nachhaltigkeit von Häusern haben Frauen höhere Anforderungen als Männer: 41 beziehungsweise 34 Prozent erwarten, dass ein neu gebautes Haus mindestens 100 Jahre hält.

Quelle: BHW Bausparkasse

02.09.2021

Hausbaunews

Der Traum vom privaten Aufzug

Ein privater Aufzug ist eine smarte Sache! Mit diesem Upgrade der eigenen vier Wände ist nicht nur die Beförderung von Personen gewährleistet, es muss garantiert auch niemand mehr schwere Lasten ...

Mit solarer Energie zur eigenen ...

Wie sich die Kosten für den privaten Strombedarf in Zukunft entwickeln, ist schwer einzuschätzen. Parallel erfordert die angestrebte Energiewende einen massiven Netzausbau, um die Umstellung auf ...

Wenn Software Architekten wird: ...

Digitale Werkzeuge für den Bau ersetzen heute vielerorts Stift, Papier und Excel-Listen. Bausoftware macht die Planung, Kalkulation und Steuerung eines Bauprojekts transparenter und reduziert ...

Zukunftsfähige Energie: Flüssiggas

Das Heizungsgesetz verpflichtet alle, die bauen oder modernisieren möchten, zur Nutzung erneuerbarer Energien. Seit dem Ende der Ampelregierung im November 2024 ist jedoch von Anpassungen oder gar ...

Simplify your kitchen!

Die Küche ist mittlerweile Lifestyle-Ort Nummer eins. Kein Wunder also, dass eine hochwertige Ausstattung, die das Schnippeln und Brutzeln noch komfortabler gestaltet, mehr als willkommen ist. Doch ...

RENSCH-HAUS mit Jubiläumsurkunde ...

Das osthessische Unternehmen RENSCH-HAUS aus Kalbach-Uttrichshausen ist seit 55 Jahren Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Im Rahmen der BDF-Jahrestagung in Marburg mit rund 250 ...

Musterhäuser

Point 124

Preis ab
225.400 €
Fläche
123,70 m²
Raumwunder 90

Preis ab
211.620 €
Fläche
86,78 m²
Frei-Raum-Haus 9x9-F

Preis ab
215.000 €
Fläche
130,00 m²
Fachwerkhaus

Preis
auf Anfrage
CELEBRATION 114 V3 XL

Preis ab
430.513 €
Fläche
158,99 m²
Citylife 148 edition

Preis ab
370.260 €
Fläche
146,74 m²

0