Fertigkeller machen das Haus standfest
Bei einer steilen Hanglage muss außerdem geklärt werden, ob eine Hangsicherung von Nöten ist und ob das Grundstück von der Berg- oder der Talseite her erschlossen wird. „Das ist unter anderem entscheidend für die Abwasserentsorgung“, so Braun. Vor allem bei hoch stehendem Grundwasser, aufstauendem Sickerwasser oder auch, wenn die bergseitigen Wände eines Hangkellers vollständig im Erdreich verschwinden, sollten deren baulicher Schutz vor Feuchtigkeit sowie später ein regelmäßiges Lüften der Bewohner gewährleistet sein. Die Konstruktion einer „Weißen Wanne“ aus WU-Beton und mit dem RAL-Gütezeichen „Fertigkeller“ bietet hierfür beste Voraussetzungen, wie Kellerexperte Braun erklärt: „Bei dieser Konstruktionsart werden möglichst große Wand- und Deckenelemente aus hochwertigem, wasserundurchlässigem WU-Beton vorgefertigt, sodass nur noch wenige Arbeits- und Montagefugen nachträglich verdichtet werden müssen. Der gesamte Herstellungsprozess ist entsprechend den Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 518 qualitätsgesichert“. Über den Feuchtigkeitsschutz hinaus erhalten Bauherren eines RAL-zertifizierten Fertigkellerherstellers weitere technische Qualitätsversprechen sowie eine Fertigstellungs- und Servicegarantie. Damit können sie sich fairen Zahlungsmodalitäten und der exakten Umsetzung der erforderlichen Baumaßnahmen im Zuge der Energieeinsparverordnung, neuer DIN-Normen oder statischer Besonderheiten sicher sein.
Stephan Braun schließt: „Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass auf so manchem anspruchsvollen Baugrund oft die schönsten Häuser entstehen – sei es in Wassernähe oder auch an einem steilen Südhang. Der Keller ist in diesen Häusern sogar mehr als ein sicheres Fundament. Er ist ein echter Zugewinn an Wohnfläche und Wohnkomfort.“
17.08.2021
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