Keller nicht bei Gewitter / Nebel lüften
Bei der Einrichtung eines neugebauten Kellers sollten die Möbel im ersten Jahr mindestens fünf Zentimeter von der Wand entfernt stehen, damit Luft entlang möglicherweise noch nicht ganz abgetrockneter Wände zirkulieren kann. Wandbilder sollten etwa mit kleinen Korkscheibchen mit Abstand zur Wand aufgehängt werden, um Feuchteschäden zu vermeiden. Kartons mit empfindlichen Büchern oder ähnlichem sollten in der Anfangszeit nur mit Vorsicht im Keller eingelagert werden.
Grundsätzlich führt falsches Lüften und Heizen dazu, dass sich Kondenswasser aus feuchter Raumluft an Wänden, Decken, Fußböden und der Inneneinrichtung niederschlagen kann. Gemeinsam begünstigen Wärme und Feuchtigkeit in Innenräumen nach und nach das Entstehen von unansehnlichen Stockflecken und/oder gesundheitsgefährdenden Schimmelpilzen. Daher muss feuchte und feucht-warme Luft regelmäßig abgeführt und gegen nachströmende kühle, möglichst trockene Luft ausgetauscht werden. „Stockwerksübergreifend sollte die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen nicht dauerhaft 60 Prozent überschreiten. Ein Hygrometer hilft, den Bedarf eines Luftaustauschs im Zweifelsfall festzustellen“, sagt Scheer.
Im Neubau und ganz besonders bei Fertighäusern mit Fertigkeller wird heute immer öfter auch eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage installiert. Diese entlastet die Bewohner, denn sie führt den Luftaustausch sowohl in den oberen Stockwerken als auch im Untergeschoss automatisch durch. So wird das Einhalten einer angenehmen Luftfeuchtigkeit und Luftqualität zum Selbstläufer.
29.06.2021
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