Sanierung und Renovierung eines Fertighauses aus zweiter Hand

Der Traum vom Eigenheim beginnt nicht immer mit einem leeren Grundstück, das erst noch bebaut werden muss. Auch der Kauf eines bereits bebauten Grundstücks ist für viele Käufer verlockend und je nach Zustand der bereits bestehenden Immobilie sogar preiswerter als ein Neubau. Auch ein Fertighaus kann in schon "gebrauchtem" Zustand erworben werden.
In diesem Fall gilt es, sich vor dem Kauf umfassend über die Bausubstanz der Immobilie und über ihren Zustand in Hinblick auf die Energieversorgung und die Wärmeisolierung zu informieren. Auch die Umbaukosten sollten von Anfang an mit in die Kaufentscheidung einfließen. Dafür muss man sich darüber im Klaren sein, was man verändern muss und möchte. Neben den Details, die dem Bauplan des Hauses entnommen werden können, gibt es Informationen zur Renovierung auf myHeimat.de. Hat man sich für die Renovierung eines älteren Fertighauses entschiedet, kann dieses durch die Renovierungsarbeiten nicht nur in Hinblick auf die Wohnqualität und die Energieeffizienz aufgewertet werden, sondern es erhält auch eine individuelle Note, die dem neuen Besitzer entspricht.

Durch Wärmedämmung Energiekosten sparen

Vor allem Fertighäuser älteren Baujahrs benötigen meist eine umfassende Wärmedämmung. Mit Hilfe von Wärmedämmverbundsystemen können Gebäudeaußenwände auch nachträglich noch isoliert werden. Doch zu einer umfassenden Wärmedämmung gehört auch der Austausch von Türen und Fenstern. Moderne Isolierglasfenster und gut schließende Türen verhindern, dass zu viel warme Heizungsluft nach draußen diffundiert. So werden mit einer guten Wärmeisolierung gleichzeitig auch die Heizkosten gesenkt. Je nach Zustand des Hauses kann auch ein neuer Anstrich der Fassade notwendig sein. Dies ist eine erste Möglichkeit, dem Haus im wahrsten Sinne des Wortes einen individuellen Anstrich ganz nach dem eigenen Geschmack zu geben.

Umbaumaßnahmen im Innenraum

Neben den notwendigen Renovierungsarbeiten können auch noch Umbaumaßnahmen vorgenommen werden, die durch die persönlichen Wohnansprüche der neuen Besitzer begründet sind. Dazu gehören zum Beispiel Wanddurchbrüche. Heute wird in vielen Fällen der offene amerikanische Wohnstil bevorzugt, der Wohn- und Essbereich in einem großen Raum vereinigt. Dieser offene Wohnstil ist in einigen Fällen dadurch zu erreichen, dass nicht tragende Wände entfernt werden. Neben einer farblichen Neugestaltung der einzelnen Räume ist es meist das Bad, das einer Sanierung bedarf. Sind die zuvor verlegten Fliesen beschädigt oder entsprechen farblich nicht mehr dem neuesten Trend, werden sie meist ausgetauscht. Je nachdem, wie hochwertig das Haus vom Vorbesitzer ausgestattet wurde, ist in einigen Fällen außerdem auch in den anderen Räumen ein neuer Bodenbelag zu verlegen.

Quelle: s.o.

23.05.2012

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