Beschattung der Terrasse

Terrassen sind einladende Plätze zum Entspannen und für geselliges Beisammensein. Nicht umsonst sind die meisten mit einer Sitzgelegenheit inklusive Tisch und zusätzlich noch mit einer Loungeecke ausgestattet.
Foto: pixabay.com
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Damit man diese Gemütlichkeit uneingeschränkt genießen kann, braucht man eine gute Beschattung. Niemand möchte schließlich seinen Nachmittagskaffee in der prallen Sonne einnehmen müssen. Unterschiedliche Möglichkeiten, wie man die direkte Sonneneinstrahlung verhindern kann, zeigt dieser Beitrag.

Sonnenschirme

Ein Sonnenschirm ist für viele die erste Wahl, wenn es um Schatten geht. Er ist mobil und kann gut weggeräumt werden. Zudem gibt es sehr viele Varianten. Sie können groß und klein, rund und eckig oder bunt gemustert beziehungsweise einfarbig sein. Alle bestehen aus einem wetterbeständigen Stoff. Durch die vielen verschiedenen Modelle findet man für jede Terrasse den passenden Schirm. Ob man nun eine kleine Dachterrasse oder eine großflächige hat: Der Sonnenschirm ist eine gute Wahl.

Bei Sonnenschirmen sollte man sich vorher überlegen, was man möchte. Ist es wichtig, dass man ihn kippen kann? Inwieweit muss er in der Höhe regulierbar sein? Welche Fläche soll er abdecken. Sind diese Grundfragen geklärt, steht der Anschaffung des neuen Schattenspenders nichts mehr im Weg.

Markise

Im Gegensatz zum Sonnenschirm ist die Markise befestigt und kann nicht so leicht an anderer Stelle angebracht werden. Markisen kann man ähnlich wie einen Rollladen bedienen und je nach Bedarf aus- oder einfahren. Dadurch kann man jederzeit die Schattenfläche justieren. Viele Markisenhersteller bieten Konfiguratoren an, um die richtige Größe und den passenden Typ zu finden. Diese Art der Beschattung gibt es in unterschiedlichen Varianten, sodass je nach Beschaffenheit der Wand, Größe und Fläche sowie geplantem Nutzen das richtige Produkt gefunden werden kann. Diese drei Typen sind für die Terrasse geeignet:
  • Gelenkmarkisen: Diese sind platzsparend und können komplett verstaut werden, sodass kein zusätzlicher Stauraum benötigt wird. Meistens kommen sie bei großen Flächen zum Einsatz.
  • Kassettenmarkisen: Das Highlight hierbei sind die vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Sowohl das Gestell als auch die Farbe können in nahezu unendlichen Kombinationen zusammengestellt werden. Sie eignen sich zudem auch bei kleinen Flächen.
  • Senkrechtmarkisen: Diese Markisen werden an senkrechten Flächen angebracht. Möchte man also keinen Schatten von oben, sondern von der Seite, weil man seine Terrasse an einer Seite durch Plexiglas geschlossen hat, kann man zu diesen greifen. 
Weitere Typen bilden die Markisolette, die Wintergarten-Markise, die Fallarmmarkise, die Seitenmarkise und die Fenstermarkise. Diese tragen aber nicht zur Beschattung der Terrasse bei und werden daher nicht näher betrachtet.

Sichtschutz und Bepflanzung

Eine weitere Schattenspendemöglichkeit liefert Sichtschutz aus Naturmaterialien. Das können Holzwände oder Bambusmatten sein. Zudem eignet sich eine dichte Bepflanzung mit den entsprechenden Gewächsen ebenso. Das sollte allerdings nicht als alleiniger Sonnenschutz dienen. Es sei denn, man hat seine Terrasse unter dichten Laubbäumen, das kann durchaus ausreichen. Die meisten haben aber wohl eher eine Fläche vor oder neben dem Haus als gemütliches Plätzchen mit Steinen oder Bodenplatten vorbereitet und bei der Planung keine großen Laubbäume vorgesehen.

Wichtig ist bei allen Schattenspendern, dass sie eben genau diesen Zweck erfüllen und sich optisch passend in den Rest einfügen. Dann steht angenehmen Nachmittagen und Abenden im Sommer fast nichts mehr im Wege. 
 

Quelle: eo

10.08.2020

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